1998-2002_Archiv

The Internet Is Dead #3

Der EVOLVER stellt Ihnen die Inhalte seiner historisch wertvollen "IiD-Edition" nun auch im aktuellen Format zur Verfügung. Diesmal: Musikrezensionen von Deadzibel bis Funkstörung.    01.10.2002

EVOLVER-Redaktion

Deadzibel - Some Brains Just Work That Way


Linz galt immer schon als Pflaster für harte Musik, doch die Hochblüte der Hardcore-Stadt schien in den 80ern zu sein. Target of Demand, Stand to Fall oder ExMachina erlangten damals große internationale Beachtung innerhalb der HC-Szene. Auch Deadzibel gibt es schon eine halbe Ewigkeit - und sie sind garantiert Grund genug, daß Linz seinen Ruf behält.

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Deftones - Back to School (EP)


"Intensiv und doch unaufdringlich" scheint das Motto der Deftones zu lauten. Ihr seit Mitte vergangenen Jahres erhältliches Album "White Pony" bewies das aber besser als die jetzt nachgereichte EP "Back to School (Mini Maggit)".

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Deftones - White Pony


Wie keine andere Band beherrschen es die Deftones, sich zwischen den Extremen zu bewegen - die für sie typische Mischung aus Melancholie und Härte trifft man bei nahezu jedem ihrer Songs an. Genau das darf man sich natürlich auch von ihrem neuen Album "White Pony" erwarten.

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Depeche Mode - Ultra


"Ultra", das neue Album von Depeche Mode, erweist sich als großartiges Comeback der Synthie-Pop-Helden; die richtige Musik zum richtigen Zeitpunkt.

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dEUS - No More Loud Music


Sogar Radiohead-Frontman Thom Yorke hat dEUS zu einer seiner Lieblingsbands auserkoren. Kein Wunder bei der Kreativität und Vielseitigkeit, die die aus Belgien stammende Band an den Tag legt - und von der man sich jetzt auf der Compilation "No More Loud Music" überzeugen kann.

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Devin Townsend - Physicist


Seine Fähigkeiten als Arrangeur, Instrumentalist und Sänger hat Devin Townsend schon bei Frontline Assembly oder Strapping Young Lad unter Beweis gestellt. Der Kanadier wird von Album zu Album besser - und scheinbar braucht er auch die Einsamkeit im Studio.

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DJ Krush - Code 4109


Es ist noch gar nicht so lange her, daß DJ Krush sein voriges Album "Kakusei" veröffentlicht hat. Etwas weniger als ein Jahr hat es gedauert, bis "Code 4109" fertig war - ein Mix/Remix-Album der besonderen Art.

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DJ Krush - Zen


Der Meister des Abstract-HipHop, der Generator der düsteren, kalten Beats und Sounds, der minimalistischen Endlos-Loops ist wieder da. Mit Großtaten wie "Meiso" brachte Krush das Eis nicht zum Schmelzen, sondern ganze Gewässer zum Gefrieren. Für die Produktion von "Zen" hat er sich einige reizende Gäste eingeladen. Leider ließ er sich dabei auch irgendwo eine Plage aufbürden.

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Dubblestandart - The Vibes of This Reality


Die österreichischen Dub-Reggae-Pioniere habe eine vorzügliche neue Platte veröffentlicht, auf der sich neben vielen Eigenkompositionen auch eine Coverversion von "5 Minuten vor 12" befindet.

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dZihan & Kamien - Freaks & Icons


Daß immer noch von einem musikalischen Vienna-Hype gesprochen wird, ist eine sträfliche Verkennung der Tatsachen. Seit Jahren verläßt kontinuierlich eine Top-Produktion nach der anderen die hiesigen Wohnzimmerstudios. "Freaks & Icons", das erste Album von dZihan & Kamien, fällt nicht nur in diese Kategorie, sondern ragt sogar noch heraus.

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Edward Grieg/Frédéric Chopin - Klavierkonzert in a-moll, op. 16 u. a.


Valery Gergiev ist einer der wenigen Dirigenten der heutigen Zeit, die die Bezeichnung "charismatisch" verdienen. Gemeinsam mit dem französischen Pianisten Jean-Yves Thibaudet und den Rotterdamer Philharmonikern hat er zwei der schönsten romantischen Klavierkonzerte aufgenommen.

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Electric Light Orchestra - Zoom


"Zoom" ist das erste Album des Electric Light Orchestra seit 15 Jahren. Leider hat Bandleader Jeff Lynne, der im letzten Jahrzehnt mit ein paar belanglosen Soloalben nicht aufgefallen ist, nichts anderes getan, als alte ELO-Platten zu kopieren. Und das auch noch recht leidenschafts- und erfolglos.

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Element of Crime - Romantik


Element of Crime zählen schon seit 15 Jahren zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Rockbands der Gegenwart. Auf dem neuen Album "Romantik" beschäftigt sich die Truppe um Sven Regener ausschließlich mit dem Thema Liebe und klingt schmalzig und kitschig wie nie zuvor.

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Empfehlungen aus der "Philips 50"-Edition


Die Philips sorgt mit ihrer Jubiläumsedition "Philips 50" nach wie vor für wohltuende Überraschungen. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen einige der Highlights, die für Musikfreunde ein absolutes Muß darstellen - von Haydns "Londoner"-Symphonien unter Colin Davis bis zur Symphonie Nr. 2 von Sibelius unter George Szell.

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Entombed - Morning Star


Von wegen kühle Schweden aus dem hohen Norden ... Entombeds neues Album "Morning Star" kann einfach keinen kaltlassen, da die Jungs beweisen, daß sie noch genügend Pfeffer im Arsch haben.

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Everclear - Songs From an American Movie Vol. Two: Good Times for a Bad Attitude


Nach dem letztjährigen "Learning How to Smile", das sich eher durch gemäßigte Popsongs auszeichnete, zeigen Everclear auf dem Nachfolgealbum "Good Time for a Bad Attitude", daß sie die härtere Gangart nicht verlernt haben.

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F. S. Blumm - Mondkuchen


Das Label Morr Music scheint beinahe im Wochenrhythmus neue Platten auf den Markt zu werfen. Manchmal fragt man sich, ob man den Vinyl-Kaufrausch vielleicht doch bezähmen hätte sollen - z. B. bei Scheiben wie F. S. Blumms "Mondkuchen".

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Farmer Boys - The World Is Ours


Der Großteil der in letzter Zeit erfolgreichen Musik, die auf harten Gitarren basierte, war der Spielart "New Metal" zuzuordnen, kam aus Amerika und biederte sich gleichermaßen bei weißen HipHop-Fans wie bei nachwachsenden Langhaarigen an. Als die schwäbische Modern-Metal-Institution Farmer Boys zum Major-Label wechselte, bestand Anlaß zu den schlimmsten Befürchtungen.

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Fatboy Slim - Better Living Through Chemistry


"Besser leben durch Chemie" - ein Album, das mit so einem Titel daherkommt, muß man ja einfach ins Herz schließen.

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Fear Factory - Digimortal


Neue Elemente wie auf dem Vorgängeralbum "Obsolete" sucht der Freund der Cyber-Metal-Pioniere aus Los Angeles auf dem aktuellen Opus von Fear Factory vergeblich. Trotzdem vermag dieses Album wieder all jene zufriedenzustellen, denen ein hymnischer Refrain nach martialischen Strophen ein breites Lächeln aufs Gesicht zaubern kann.

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Fetish - Fetish


Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie lange es dauern kann, bis ein herausragendes Album aus einem für die Musikindustrie "exotischen" Land in unseren Breiten veröffentlicht wird. Dabei haben die südafrikanischen TripRocker Fetish, deren Erstling vor kurzem bei uns erschien, durchaus internationale Qualitäten.

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Fetish 69 - Dysfunctions and Drones


Fetish 69 waren trotz ihrer weit über das Genre Metal hinausreichenden Intention trotzdem immer eher in einschlägigen Kreisen bekannt. Mit ihrem vorigen Album "Geek" wurde aber bereits deutlich, daß das Stilkorsett schon vor langer Zeit gesprengt wurde.

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Fetish - So Many Prophets


Glücklicherweise hat sich mit Virgin eine Plattenfirma bereiterklärt, das zweite Album der fünf Melancholiker aus Parklands/Südafrika übers Mittelmeer zu tragen und ein wenig anzupreisen. Selten so eine Untertreibung in einem Promotext gelesen - dieses Album ist sehr, sehr groß!

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Flightcrank - Beyond All Reasonable Doubt


Selbst das Leben als Popstar hat seine Schattenseiten. Und wie schattig die sind, das beweist Flightcrank alias Leeroy Thornhill mit seinem ersten Album "Beyond All Reasonable Doubt". Seine mit zehn Jahren bei The Prodigy abrechnenden Texte kommen von (einem schwer beschädigten) Herzen. Wenn die Sache nur musikalisch etwas mehr zu bieten hätte ...

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Fluffy - Black Eye


Wer Fluffy eine "Girl-Band" nennt, der rüttelt am Watschenbaum. Sie sind wütende Weiber mit wilden Wahnsinnsgitarren - und wunderbar wehrhaften Songs.

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Franz Schubert - Piano Sonatas D 575, 894, 959 & 960


2001 dürfte das Jahr der Jubilare sein - nicht nur Verdi, sondern auch Alfred Brendel zelebriert einen runden Geburtstag (seinen siebzigsten). Die Philips stellte zu diesem Anlaß auf einer Doppel-CD seine Interpretationen der schönsten Schubert-Sonaten aus verschiedenen Live-Mitschnitten zusammen.

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Freedom Satellite - Soul Samba Remix Collection


Schon wieder so eine Remix-Album-Abzockerei? Diesen Vorwurf müssen sich Freedom Satellite nicht gefallen lassen: Ihre "Soul Samba Remix Collection" ist alles andere als ein billiger Versuch, die Verkaufszahlen nach oben zu drücken.

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Funkstörung - Appetite for Disctruction


Das Duo Funkstörung aus dem oberbayrischen Städtchen Rosenheim zählt derzeit zu den gefragtesten Remixern der deutschen Elektronik-Szene: Björk, S´Apex, Tocotronic, Jean Michel Jarre und der Wu-Tang Clan standen unter anderem schon auf ihrer Auftragsliste. Mit "Appetite For Disctruction" ist nun ihr erstes eigenes Album erschienen.

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