Ein Biologe spricht offen über Sex und wird zum Aufklärer einer Nation. Der Regisseur Bill Condon hat Dr. Alfred Kinsey nun ein filmisches Vermächtnis geschaffen.
Eine schöne junge Frau torkelt durchs Leben, das anderen dadurch genommen oder neu geschenkt wird. Und ein uralter Fisch hört trotz seiner Schlachtung nicht zu erzählen auf.
Nach privaten Kümmernissen und politischen Aktionen liefern die Herren mit großer Verspätung ihre neue CD ab. In ihrer Modernität und Ursprünglichkeit erinnert sie an Früheres.
Wenn man bei Arthouse-Kino die Festival-Herzlungenmaschine abeschaltet, tritt meist der filmische Hirntod ein. So auch bei Philip Grönings Liebelei.
Er hat mit allen Grauslichkeiten und Perversionen gespielt - was soll da noch kommen? Doch der Schockrocker findet immer neue Unappetitlichkeiten. Gott sei Dank.
Mißverständnisse prägen das menschliche Zusammenleben - und das zwischen Mensch und Tier erst recht. Genau die machen diesen Film aber auch sehr spannend.