Akzente_WikiLeaks-Chef verschwunden?

Julian ... verzweifelt gesucht

"The Donald" hat gewonnen - doch "Killary" und die Elite wirken im Untergrund weiter. Möglicherweise hat die Veröffentlichung der Podesta-Mails, die den "Pizzagate"-Skandal um die Clintonschen Verwicklungen in einen Pädophilenring ins Rollen brachten, den WikiLeaks-Chef das Leben gekostet. Wurde seine Aufdeckerplattform zudem von US-Geheimdiensten übernommen?    07.12.2016

Wir vom EVOLVER haben mit Politik und Geschehnissen fernab der Popkultur bekanntlich nichts am Hut. Weil Alternativmeinungen und -ansichten zum Weltgeschehen jedoch immer spannend oder zumindest unterhaltsam sind, übergeben wir an dieser Stelle das Wort an den deutschen Journalisten Wolfgang Eggert.

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Die Enthüllungen von WikiLeaks sind seit langem bekannt. In den USA mitten im Wahlkampf breit diskutiert, dürften die Offenlegungen privater und amtlicher E-Mails aus dem Clinton-Stab der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin in einem heftig umkämpften, bis zuletzt engen Wahlkampf den Sieg gekostet haben. Schon die oberflächliche Lektüre reichte dem FBI, um Ermittlungen mit "höchster Priorität" aufzunehmen. Was möglicherweise "darunter" verborgen liegt, beschäftigt nun bereits seit Wochen die gegenelitäre Community unter dem Schlagwort "Pizzagate". Es ist der begründete Verdacht, daß das Clinton-Umfeld tief in einen pädophilen Sumpf verstrickt war und ist. Wer einigermaßen in der englischen Sprache bewandert ist, kann sich über die Grundlagen dieses "Skandals im Skandal" im folgenden Video informieren.

 

 

Die vorgebrachten Anschuldigungen werden von gewichtigen Vertretern untermauert; zuletzt von General Michael Flynn, der während der Jahre 2004 bis 2007 und 2009 bis 2010 auf den afghanischen und irakischen Kriegsschauplätzen als US-Geheimdienstchef amtierte und von 2012 bis 2014 der Defense Intelligence Agency (DIA) vorstand.

Die Enthüllungen, die "Killary" Clinton am Ende den politischen Kopf kosten sollten, kamen durch die Transparenzplattform WikiLeaks ins Rollen, die seit 7. Oktober 2016 am Höhepunkt der Clintonschen Wahlkampagne Mails des "demokratischen" Wahlkampfmanagers John Podesta veröffentlichte. Zu diesem Zeitpunkt kündigte WikiLeaks-Chef Julian Assange eine wichtige Erklärung zu Hillary Clinton an - die aber nicht kam. Seitdem wurde er nicht mehr lebend öffentlich gesehen.

Interessant ist, daß die letzte oder vorletzte Person, die der ecuadorianische Botschaftsgast nachgewiesenermaßen traf, am 15. Oktober keine "Geringere" war als Pamela Anderson. Die bekannte Schauspielerin hielt sich damals zu einer Veranstaltung des britischen Chabad-Emissärs Rabbi Boteach in London auf und brachte dem Superhacker eine Mahlzeit in die Botschaft. Zwei Tage darauf meldete das Newsweek-affiliierte Nachrichtenportal The Daily Beast in einem sehr ausführlichen Bericht, daß WikiLeaks´ offizieller Twitter-Account exakt zu diesem Zeitpunkt eine Reihe codierter Tweets abgesetzt hat, die Beobachter für einen "dead man´s switch" halten. The Daily Beast zufolge verbreite sich daraufhin das Gerücht, daß Assange vergiftet worden sei - eben durch das von Pamela Anderson mitgebrachte Menü. 

 

Natürlich klingt das haarsträubend. Fakt ist aber, daß Assange seitdem nicht mehr lebend gesehen wurde. Fakt ist auch, daß WikiLeaks an Andersons Besuchstag (an dem die Schauspielerin erstaunlicherweise kein Selfie anfertigte), also am 15. Oktober, eine letzte Großtranche Mails von Clintons key man John Podesta freischaltete. Fakt ist, daß die Enthüllungen Hillary Clinton unter erheblichen Druck setzten und die Präsidentschaftsbewerberin dazu anregten, den Australier mittels "einer Drohne" ausschalten zu wollen. Fakt ist, daß Assange nur Stunden nach Andersons Visite den Kontakt zur Außenwelt verlor, weil Ecuador seine Internetverbindung nach draußen kappte, während zur gleichen Zeit die Bankverbindungen des englischen Auslegers von Putins Haussender RT eingefroren wurden. Fakt ist, daß Vizepräsident Biden ebenfalls am 15. Oktober, nachdem er den Kreml für WikiLeaks verantwortlich gemacht hatte, Rußland in einem Interview bedrohte. Fakt ist, daß US-Außenminister Kerry am 16. Oktober Assanges Aufenthaltsort London besuchte. Und Fakt ist ebenfalls, daß Assanges sexy Besucherin persönliche Kontakte in den Pizzagate-Verdächtigenkreis hat/te. Hier ist z. B. ein Bild zu sehen, das die Ex-Rettungsschwimmerin bei einer Okkultveranstaltung mit Marina Abramovic zeigt.

Seitdem beschäftigen sich jetzt auch professionell aufgestellte Medienvertreter mit dem Vermißten - mit Blick auf einen möglichen Mord oder, wie Breitbarts Technik-Chef Milo Yiannopoulos vermutet, eine Entführung.

Der WikiLeaks-Chef bleibt derweil verschwunden. Als Ersatz zeigten Medienvertreter am Tag von Trumps Wahlsieg einzig und allein seine Katze.

 

Zu "Lebenszeichen" von Assange nach Mitte Oktober findet sich noch folgende Quelle: Jon Hall - Julian Assange Unseen And Unheard From – Timeline Of Events (Regated, 23. November 2016)

Wolfgang Eggert

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