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Akzente - Glück im online

Irgendwie müssen wir alle unsere Kosten decken, und Glücksspiel ist bekanntlich eines der wenigen Dinge im Internet, die Gewinn machen. Langsam scheint sich diese Weisheit auch im wirklichen Leben zu bewähren. Entscheiden Sie selbst, ob das gut oder schlecht ist.    08.01.2019

Es gibt Leute, die scheinen das Glück für sich gepachtet zu haben. Zum Beispiel den Online-Poker-Profi, den jeder von uns irgendwie kennt. Er hat sich vor Jahren aus dem anstrengenden Berufsleben (gern auch "irgendwas mit Medien") zurückgezogen und arbeitet nicht mehr für einen Ausbeuter - sondern beutet sich lieber selbst aus.

 

Es gibt zwei Arten von Internet-Gamblern: Die einen verlassen kaum mehr das Haus (zumindest nicht dann, wenn in den USA oder in Japan die wirklich guten Poker-Runden vor dem PC sitzen), sondern studieren lieber die Feinheiten des Spiels, die für einen Laien klingen wie die technische Anleitung für einen Quantencomputer. Früher haben sie es irgendwann mit Aktien und dem großen Börsenspiel versucht, bis sie - spätestens anhand des Immobilien- und Bankenkrachs - erkannt haben, daß es sich dabei um einen großangelegten, von sogenannten Politikern mit unser aller Steuergeldern unterstützten Schwindel handelt. Seit einiger Zeit halten sie sich lieber ans richtige Glücksspiel, das ist ehrlicher. Sie legen Acht- bis Zwölfstundenschichten vor dem Computer ein, manchmal auch länger, sind unter mehreren "Handles" angemeldet, freuen sich über die Sicherheit vor Betrügern und spielen auf Seiten wie dieser hier. Die Gewinne, die sie dabei machen, sind nicht steuerpflichtig, belaufen sich aber im Durchschnitt auf ein vernünftiges Monatsgehalt - allerdings nur dann, wenn man seine 40-Stunden-Woche auch hier einhält, häufig genug spielt und genau weiß, worum es dabei geht. Und vor allem dann, wenn man vernünftig bleibt, also immer konzentriert und mit Vernunft spielt.

Der zweite Typ Online-Gambler hält sich an dieselben Regeln, will aber dabei die Welt kennenlernen und nicht Tag für Tag, Nacht für Nacht, Wochenende für Wochenende nur im verdunkelten Arbeitszimmer sitzen. Er bereist den Globus, verbringt den Winter in Guatemala oder auf den Kanarischen Inseln, in einem Haus oder Hotelzimmer mit schnellem Internet-Anschluß, legt auch dort brav seine Arbeits=Spielstunden ein - und genießt danach den Strand oder die Clubbing-Szene seines "Working Holiday"-Urlaubsortes.

Der Clou dabei (der übrigens für beide Netzspieler-Versionen gilt, ob zurückgezogen oder reisefreudig): Wer viel spielt, spielt besser. Das heißt, er fällt - schon dank der Routine, die man irgendwann kriegt, wenn man nicht gleich in den ersten Tagen zu den "Losern" zählt - häufiger die richtigen Entscheidungen und steigt schließlich mit einer positiven Bilanz aus, während die anderen verlieren.

Was man dabei auch nicht unterschätzen darf, ist die Kraft des menschlichen Verstandes: Wer fest ans Glück glaubt, kann es auch herbeiführen. Das ist nicht nur ein netter New-Age-Spruch, sondern wissenschaftlich erwiesen; zum Beispiel durch die "Princeton Mind-Matter Interaction Research", die Forscher am Anomalies Research Laboratory der amerikanischen Princeton-Universität durchführen.

 

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit.

Johnny Promotione

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