Hoffnungsträger Deon Meyer liefert in seinem dritten Bennie-Griessel-Roman "nur" einen konventionellen Thrillerplot. Mit dem entsprechenden Gespür für Figuren und Kulissen liegt der Südafrikaner aber immer noch weit über dem Krimistandard.
Obwohl es in diesem deutschen Psychothriller um die schlimmsten Gewaltphantasien geht, kommt die Autorin ganz ohne blutige Gemetzel aus - und ist trotzdem richtig gut!
Auch im neuen Thriller des Erfolgsautors geht es in Südafrika brutal und blutig zu. Trotzdem ist diesmal alles etwas anders.
Der Volksmund behauptet, daß die Hoffnung zuletzt stirbt. Das gilt jedoch nicht für einen Häftling, der unschuldig in die Mühlen der Justiz geraten ist.
Normalerweise ist Jack Reacher durch nichts und niemanden zu erschüttern. Der allgegenwärtigen Paranoia seiner amerikanischen Mitbürger kann er sich diesmal allerdings nicht entziehen.
Wie aus dem Nichts war sie 2009 plötzlich da: Judith Merchant, die vom Syndikat - der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren - für ihre ebenso überraschende wie rasante Krimikurzgeschichte "Monopoly" zu Recht den Glauser-Preis erhielt.