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  <channel>
    <title>Evolver</title>
    <link>http://www.evolver.at</link>
    <description>Die österreichische Netzzeitschrift EVOLVER war und ist das erste und einzige von professionellen Autoren betriebene Online-Magazin im deutschen Sprachraum. Später wurde der EVOLVER auch zur Plattform für journalistische Nachwuchstalente, die hier erstmals die Möglichkeit haben, ihre Texte professionell betreuen und veröffentlichen zu lassen.</description>
    <copyright>evolver.at</copyright>
    <dc:rights>evolver.at</dc:rights>
    <item>
      <title>Musik_ "Hamlet" an der Wien</title>
      <link>http://www.evolver.at/musik/Thomas_Hamlet_Minkowski/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Tod und Wahnsinn&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="289" width="200" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18368/titel-2.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   Im Theater an der Wien wurde Ambroise Thomas' Opernversion der Shakespearschen Tragödie "Hamlet" aufgeführt, bei der Marc Minkowski, der in Frankreich lebende Stardirigent mit polnischen Wurzeln, sein fulminantes Debüt gab. Die Oper zeichnet sich zwar nicht durch eine markante Musik aus, wurde aber von Regisseur Oliver Py und seinem musikalischen Team zum echten Ereignis gemacht!&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;"Hamlet" ist eine Tragödie, die viele Ähnlichkeiten mit dem Drama "Macbeth" des großen Dichters aus dem britischen Stratford-upon-Avon hat. Auch in "Macbeth" erscheinen die Ermordeten als Geister, und das Königspaar fällt dem Wahnsinn anheim. Parallel dazu werden in der fünfaktigen Oper von Ambroise Thomas immer wieder Erinnerungen an die Verdi-Oper "Macbeth" wach - zum Beispiel, wenn der Geist des ermordeten Vaters/Bruders erscheint oder wenn Gertrude und Claudius, der Mörder des Königs von Dänemark und neue Ehemann der Königin, irrsinnig werden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Der französische Regisseur Oliver Py hielt die ganze Szene in düsterem Schwarz/Grau und füllte die Bühne mit einigen aus Stein gebauten Treppen, die er modular nützte. Das Spektrum reichte dabei von einer bühnenbreiten großen Treppe bis zu eigenwilligen Konstruktionen aus einzelnen Treppen. Auf geradezu geniale Weise wurde die Oper mit Hilfe der Lichteffekte und einer ausgeklügelten Personenführung zum Leben erweckt. Py ging auf die einzelnen Charaktere der Darsteller und ihrer Rollen superb ein - ja, sogar die Auf- und Abtritte beim Schlußapplaus trugen seine Handschrift.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;In der Oper wie im Drama ringt der ermordete König von Dänemark als Geist Hamlet das Versprechen ab, seine Ermordung insofern zu rächen, als er Claudius umbringt, aber Gertrude leben läßt - sie soll lebenslang unter dieser Tat leiden. Dies geht dann so weit, daß Hamlet nicht nur sich, sondern seine gesamte Umgebung in die Abgründe des Wahnsinns hineinzieht. In Oliver Pys Inszenierung sterben nicht nur Claudius, Hamlet und seine Verlobte Ophelia, sondern auch alle anderen Personen, die sich im näheren Umfeld Hamlets befinden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Marc Minkowski und die Wiener Symphoniker machten Thomas' Musik zu einem musikalischen Großereignis; sowohl bei hochdramatischen als auch bei den zartesten lyrischen Passagen wurde ein Klangzauber der Sonderklasse serviert. Ein absolutes Highlight war der Tod Ophelias am Schluß des vierten Aktes. Die Kongenialität von Dirigent Minkowski und der grandiosen Christine Schäfer als Ophelia machten daraus ein künstlerisches Erlebnis.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Neben Schäfer brillierten Stéphane Degout als Hamlet, Phillip Ens als Claudius und Stella Grigorian als Gertrude. Es war absolut faszinierend, wie Schäfer und Degout mit Stimmschönheit und Wortdeutlichkeit beeindruckten. Man hätte sich auch nie gedacht, daß Christine Schäfer als Koloratursopranistin so souverän ist. Da sitzt jeder Ton perfekt, und jeder dieser Töne trägt ihre gesamte Seele zu den Zuhörern. Davon könnten sich viele sogenannte Stars ein oder zwei Scheibchen abschneiden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Insgesamt ist es einfach phantastisch, wenn ein großartiger Dirigent, ein brillantes Orchester, wirklich begabte Sänger und ein fähiger Regisseur aus einer nicht wirklich repertoiretauglichen Oper eine Sternstunde machen. Dazu kann man nur gratulieren.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Ambroise Thomas - Hamlet&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="196" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18369.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &amp;Oslash;&amp;Oslash;&amp;Oslash;&amp;Oslash;&amp;Oslash;&#xD;
    &lt;br /&gt;Oper in fünf Akten&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Theater an der Wien&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Wiener Symphoniker/Marc Minkowski&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Arnold Schönberg Chor&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Regie: Oliver Py&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Solisten: Stéphane Degout, Christine Schäfer, Phillip Ens, Stella Grigorian&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Premiere: 23. April 2012&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Reprisen: 26., 28., 30. April, 2. und 5. Mai 2012&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.theater-wien.at/index.php/de/spielplan/production/72184" target="_blank"&gt;Die Oper auf der Website des Theaters an der Wien&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 16 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/musik/Thomas_Hamlet_Minkowski/</guid>
      <dc:creator>Herbert Hiess</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-16T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Kino_ Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden</title>
      <link>http://www.evolver.at/kino/Tabu_Es_ist_die_Seele_ein_Fremdes_auf_Erden/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Es ist die Lust, die Leiden schafft&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="240" width="180" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18280/titel.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   Schuld sind die Eltern, daher treiben es die beiden Kinder wild - miteinander. Im Kinodebüt von Christoph Stark wird der vermeintliche Inzest zwischen dem österreichischen Dichter Georg Trakl und seiner Schwester Margarethe thematisiert. Sie will die große Liebe, er nur Inspiration.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;Das Geheimnis seiner Kunst, so erklärt der expressionistische Künstler Oskar Kokoschka (Jules Werner) in "Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden", sei die unerfüllbare Liebe zu Alma Mahler (Victoria Metzler). Unvorstellbar, wäre sie erfüllt. Dann hätte er ja gar keine Inspiration mehr. Umso glücklicher solle sich doch Georg Trakl (Lars Eidinger) schätzen, schließlich würde er seine Schwester lieben. "Perfekt" sei diese Konstellation, findet Kokoschka. Und Trakl allmählich auch.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Leidtragende ist die jüngere Schwester Margarethe (Peri Baumeister), kurz Gretl, mit der Trakl seit Kindheitstagen ein inzestuöses Verhältnis pflegt. Sie ist ihrem großen Bruder hörig, vergöttert ihn und seine Meinung und wünscht sich deshalb nichts sehnlicher, als mit ihm zusammen zu sein. Er wiederum will den literarischen Erfolg, sieht sich nur so bestätigt und empfänglich für die Anerkennung der Wiener Gesellschaft. "Ein Ganzes" wolle er zwar sein, doch Liebe und Erfolg scheinen unvereinbar.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;img class="floatleft" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18280/bild-1.jpg" alt="" width="227" height="167" /&gt;Der Film des Münchner Regisseurs Christoph Stark mutet nicht zuletzt dank seines Status’ als Historienfilm an wie die Literaturverfilmung eines Gesellschaftsromans um 1900. Sowohl Georg als auch Gretl sind künstlerisch begabte junge Leute, er Lyriker, sie Komponistin. Und unglücklich verliebt sind beide auch noch – ineinander; was ihrer Liebe und der Geschichte eine extra Spur Drama verleiht. So wirkt "Tabu", als hätten Theodor Fontane und Goethe zusammen die Vorlage verfaßt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Gretl sehnt sich nach Zuneigung und Liebe, dem Gefühl der Geborgenheit, die sie in ihrem Elternhaus nie gespürt hat. Abgeschwächt trifft dies auch auf Georg zu, der ersatzweise aber auch mit der Geborgenheit der Gesellschaft zufrieden ist. Hierfür bedarf er jedoch einer durch die Künste erlangten Anerkennung, die er bei allem Freidenkertum der Szene nicht durch die öffentliche Auslebung von Inzest gefährden darf.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Es ist dieses Dilemma der unterschiedlichen Wünsche und Sehnsüchte der Geschwister, das dem Film zugrundeliegt. Und obschon in nahezu jeder Biographie über Georg Trakl ein inzestuöses Verhältnis zu Margarethe angedeutet wird, scheint es nicht gesichert. Sowieso nimmt sich Drehbuchautorin Ursula Mauder einigen Freiraum bei Trakls Leben, wo es ihrer Geschichte zuträglich ist. So werden die anderen fünf Geschwister freimütig ausgespart, wodurch man den Inzest als Folge von Vernachlässigung leichter akzeptiert.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Das Drehbuch "versucht erst gar nicht, die komplexen historischen Zusammenhänge zu erhellen", bestätigt auch Stark, "sondern vertraut auf die Kraft des Dramas". Daher sei das Fehlen von biographischen Eckdaten für ihn auch akzeptabel. "Tabu" will keine Filmbiographie des österreichischen Dichters sein, dementsprechend fehlt erfreulicherweise bis auf zwei Texttafeln zum Schluß der Hinweis auf Bezüge zu wahren Begebenheiten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;img class="floatright" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18280/bild-2.jpg" alt="" width="227" height="167" /&gt;Stattdessen fokussiert sich der Film ganz auf die verbotene Liebe der Figuren, sehr überzeugend gespielt von Eidinger und Baumeister. Gerade letztere reüssiert mit ihrer strengen Schönheit in der Rolle der einerseits anmutig-aristokratischen Musikerin, die, wenn es um ihren Bruder geht, sich jedoch andererseits voll ihrer Emotionalität hingibt. Ganz will der Zuschauer zwar nicht die leidenschaftliche Lust der Geschwister aneinander (sie adrett-gepflegt, er drogensüchtig-verschwitzt) nachvollziehen, doch scheint diese Liebe zueinander auch mehr psychologischer denn physischer Natur.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;In seiner Summe ist "Tabu" somit Historienfilm und Biographie, darüber hinaus jedoch ein sehr überzeugendes Drama über Liebe und Inzest. Dabei ist der Film konsequent bis zum Schluß, sowohl vom Schauspiel als auch von der Erzählung her. Am Ende empfinden wir mit allen Figuren Mitleid, weil keiner das Leben vergönnt ist, das ihr gebührt oder - was das anbelangt - möglich gewesen wäre.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;So tritt der Film letztlich den bebilderten Beweis von Trakls eigenen Worten an: "Alle Menschen sind der Liebe wert." Nur kriegt sie leider nicht jeder.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="113" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18281.png" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &amp;Oslash;&amp;Oslash;&amp;Oslash; 1/2&#xD;
    &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Ö/D/L/F 2012&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;100 Min.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Regie: Christoph Stark&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Darsteller: Lars Eidinger, Peri Baumeister, Rainer Bock u. a.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Kinostart: 15. Juni 2012&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.camino-film.com/2011/05/tabu-es-ist-die-seele-ein-fremdes-auf.htmlDQ5Q" target="_blank"&gt;Filmseite des Verleihs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 14 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/kino/Tabu_Es_ist_die_Seele_ein_Fremdes_auf_Erden/</guid>
      <dc:creator>Florian Lieb</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-14T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Akzente_ Gars und Grafenegg 2012</title>
      <link>http://www.evolver.at/live/grafenegg2012_opernair2012/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Klassik im Kamptal&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="252" width="278" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18375/titel-1.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   Wenn man sich die diversen Veranstaltungsprogramme anschaut, gilt auch 2012 offenbar wieder die Devise "Auf jedem Misthaufen ein Sommerfestival". Nur gibt es gar nicht so viele gute Künstler wie Veranstaltungen. Deswegen muß man auf die exquisitesten zurückgreifen - und die sind in Niederösterreich die Opernfestspiele in Gars am Kamp und die zwei Sommerzyklen in Grafenegg. Dort kommen Musikfreunde voll auf ihre Rechnung.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;In Gars steht vom 13. Juli bis 5. August 2012 Verdis Oper "Rigoletto" auf dem Programm. Das Werk aus der mittleren Schaffensperiode des italienischen Komponisten verpackt in den schönsten Melodien eine ziemlich perfide Handlung:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Der bucklige Hofnarr Rigoletto und der widerliche Herzog von Mantua sind insofern ein Gespann, als der am Hof verhaßte Narr seinem Herrn junge Frauen zuführt, damit der sie ungeniert verführen kann. Nur geht das Spiel dann so weit, daß ohne Wissen Rigolettos seine Tochter dem Herzog verfällt. Als der Bucklige Rache schwört und den Adeligen töten will, wird mit Hilfe von Maddalena und deren kriminellem Bruder Sparafucile, den Rigoletto als Mörder des Herzogs anheuern will, der Spieß letztlich so umgedreht, daß Rigolettos Tochter Gilda dem Attentat zum Opfer fällt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;In der Burg überm Kamp werden wieder Chor und Orchester des Brünner Opernhauses im Einsatz stehen; mehr oder minder internationale Solisten sollen das Ereignis aufputzen. "Opernair Gars" ist mittlerweile bei Opernfreunden so beliebt, daß viele sogar mit Autobussen angereist kommen. Und wenn Regisseur und Intendant Karel Drgac heuer keine so szenischen Eigenheiten wie Teilverstümmelungen bei der &lt;a href="http://www.evolver.at/musik/Carmen_Gars_Grafenegg/" target="_blank"&gt;Carmen&lt;/a&gt; von 2011 durchzieht, könnte die heurige Inszenierung durchaus interessant werden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Einige Kilometer in Richtung Krems - in Grafenegg nämlich - finden mittlerweile zum sechsten Mal "Musik-Sommer" und "Musik-Festival" statt. Beide Events sind bereits liebgewordene Pilgerstätten für Konzertfreunde geworden; nicht zuletzt, weil hier Konzerte auf Salzburg-Niveau zu relativ moderaten Preisen gehört werden können.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; Im "Musiksommer" stehen die Konzerte unter diversen Mottos - aber Hauptsache, die Qualität stimmt. Auch heuer sind wieder jede Menge namhafte Solisten eingeladen; erstmals werden unter anderem die Dirigenten Riccardo Chailly und sein Gewandhausorchester Leipzig sowie Christian Thielemann mit der Staatskapelle Dresden in Grafenegg zu hören sein.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; Der Kartenverkauf für beide Festivals hat begonnen; also sollte man sich für die heißbegehrten Termine bald Tickets sichern.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Niederösterreichische Musikfeste am Kamp 2012&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="86" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18376.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;"Opernair" in Gars am Kamp:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Rigoletto" von Giuseppe Verdi&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;vom 23. Juli bis 5. August 2012&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Grafenegg 2012:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Musik-Sommer"&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;vom 21. Juni bis 18. August 2012&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Musik-Festival"&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;vom 23. August bis 9. September 2012&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.opernair.at" target="_blank"&gt;Website des Opernairs Gars am Kamp&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.grafenegg.at" target="_blank"&gt;Website von Grafenegg&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 13 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/live/grafenegg2012_opernair2012/</guid>
      <dc:creator>Herbert Hiess</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-13T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Termine_ Ausstellungseröffnung</title>
      <link>http://www.evolver.at/shortnews/wien_museum_klimt/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &#xD;
   Am 16. Mai wird die Ausstellung "Klimt. Die Sammlung des Wien Museums" eröffnet.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Klimt.&lt;/h3&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &lt;br /&gt;Die Sammlung des Wien Museums&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt; 16. Mai bis 16. September 2012&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo:&lt;/strong&gt; Wien Museum, Karlsplatz, 1040 Wien&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Information der Veranstalter:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Das Wien Museum besitzt nicht nur die weltweit größte Klimt- Sammlung, sondern auch die vielfältigste.&lt;br /&gt;Sie umfasst alle Schaffensperioden und reicht von der Studienzeit und den ersten Großaufträgen in den 1880er-Jahren bis ins Jahr vor seinem Tod 1918.&lt;br /&gt;Unter den Gemälden sind mit "Pallas Athene" und dem Porträt von Emilie Flöge zwei absolute Meisterwerke. Vor allem befinden sich in der Sammlung rund 400 Zeichnungen, aber auch Raritäten wie das Skandalplakat für die erste Ausstellung der Secession, Klimts Malkittel, kostbare Druckwerke, Vintage Prints von Porträtfotos, die Totenmaske sowie Egon Schieles Zeichnung von Klimt am Totenbett.&lt;br /&gt;Im Klimt-Jahr bietet sich die einzigartige Gelegenheit, die Sammlung der Stadt Wien in einer Gesamtpräsentation zu sehen. Damit werden die vielen Facetten eines Künstlers am Übergang vom 19. Ins 20. Jahrhundert spürbar. Speziell die Zeichnungen – Skizzen für zentrale Werke ebenso wie erotische Blätter – ermöglichen eine faszinierende Innenschau von Gustav Klimts Entwicklung und Arbeitsweise: ein Künstler in Nahaufnahme.&lt;br /&gt;Die Ausstellung stellt auch provokante Fragen zum heutigen Umgang mit Klimt, ob unkritische Verehrung oder hemmungslose Verkitschung: Wie viel "Klimtisieren" (Ludwig Hevesi) hält Wien auf Dauer aus?&lt;br /&gt;Wo ist die Grenze zwischen erfolgreichem City Branding "Wien um 1900" und Klimt-Überdosis? Ist jede Bleistiftskizze ein Meisterwerk?&lt;br /&gt;Ergänzt wird die Ausstellung mit einer Schau von Plakaten aus der Wienbibliothek zu Klimt Ausstellungen im 20. Jahrhundert und zum Pseudo-Klimtstil in der Werbegrafik der 70er- und 80er-Jahre.&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.wienmuseum.at/de/ansicht/ausstellung/klimt-die-sammlung-des-wien-museums.html" target="_blank"&gt;Die Ausstellung auf der Webseite des Museums&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 12 May 2012 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/shortnews/wien_museum_klimt/</guid>
      <dc:creator>EVOLVER-Redaktion</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-12T04:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Texte_ Peter Stöger</title>
      <link>http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_052/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Das Monokel des Polyphem - Notizen (52)&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="265" width="180" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18359/titelbild.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   Sein literarisches Opus magnum blieb unvollendet. Der EVOLVER präsentiert nun die betreffenden Studien des 1997 verstorbenen Künstlers. Seien Sie gewarnt: Eine Sprache, die "herrschende Textgewohnheiten ignoriert und unter Verwendung pseudoklassischer Formen individuelle, skurrile und anarchische Inhalte" vermittelt, ist nicht jedermanns Sache.&#xD;&lt;br /&gt;Halten Sie Ihren Homer griffbereit und "den Sphinkter im Zaum"!&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;&lt;em&gt;In den Jahren 1982 bis 1987 veröffentlichte Peter Stöger sechs schmale Bände mit Vorarbeiten zum "Monokel des Polyphem"; eine ausführliche Introduktion zum Thema finden Sie &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger/" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;em&gt;Wir bringen dieses brillante Textkonvolut, exklusiv und erstmals im Internet, als fortgesetzte Serie in lesefreundlichen Abschnitten - und zwar als Faksimile, da Typographie (und stellenweise Graphik) eine seitens des Autors gewählte Einheit bilden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;[ &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_051/" target="_blank"&gt;&amp;lt;&amp;lt; zur vorigen Folge&lt;/a&gt; ]&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;img class="floatleft" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18359/seite-8_9-klein.jpg" alt="" width="563" height="1588" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Daß Exegese eine heikle Sache ist, haben wir bereits in der &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_001/" target="_blank"&gt;ersten Folge&lt;/a&gt; erörtert.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Immerhin lassen sich hier und heute Stellen, die man nicht versteht, umstandslos nachschlagen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Erläuterungen des Verfassers selbst - aus der Kommunikation mit seiner Gefährtin tradiert - finden sich fast nur zum ersten Band (hier: &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_001/" target="_blank"&gt;Folge 1&lt;/a&gt; bis &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_015/" target="_blank"&gt;Folge 15&lt;/a&gt;). Es zahlt sich aus, dort nachzulesen, um einen Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers zu bekommen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Nächste Woche geht es hier weiter. Für heute verabschieden wir uns wie immer mit den Worten des Autors:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Ja, die Grausbirnen werden ihnen aufsteigen - ich hoff's - und es g'schieht ihnen recht."&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Peter Stöger&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="108" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18391.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;1939 - 1997&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Bibliothek/Peter%20St%C3%B6ger%20Biographie" target="_blank"&gt;Biographie des Künstlers im Austria Forum&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Peter Stöger: das monokel des polyphem - notizen&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="116" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18392.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &lt;br /&gt;Band 4&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Vergriffen.&lt;br /&gt;Im Sammelband herausgegeben bei:&lt;br /&gt;Österreichischer Kunst- und Kulturverlag (Ö 2007)&lt;br /&gt;ISBN 9783854372974&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Peter Stöger: peregrinus - eine introduktion&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="113" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18393.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &lt;br /&gt;Hrsg.: Helga Schicktanz&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Österreichischer Kunst- und Kulturverlag (Ö 1998)&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.kunstundkulturverlag.at/010_Seiten/Vertikal_Menue/010_Buecher/00_S/Stoeger_P_Peregrinus_Normal.html" target="_blank"&gt;Das Buch beim Verlag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 11 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_052/</guid>
      <dc:creator>EVOLVER-Redaktion</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-11T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Kolumnen_ Unerwünschte Nebenwirkungen</title>
      <link>http://www.evolver.at/kolumnen/Dr_Trash_empfiehlt_53/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Heftpflaster&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="240" width="180" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18292/titelbild.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   Dr. Trash empfiehlt: Vergessen Sie "Akte X"! (Aber bitte nicht "Fringe", da könnte noch viel passieren.) Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit stattdessen nach Graz, wo die geheimnisvolle Organisation Pantherion Tag für Tag Bedrohungen aus fremden Dimensionen abwehrt, gegen andere konspirative Vereine kämpft und auch verhindert, daß die Großen Alten in die Steiermark zurückkehren. Danken Sie den Damen und Herren dafür, indem Sie deren Abenteuer im Web, im Film und als Romanheftserie konsumieren. Warten Sie weitere Anweisungen ab.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;Hinter den Bücherstapeln war eine flüchtige Bewegung zu sehen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Ist da jemand?" fragte Bruder Bibliothekar. Ein dunkel gekleideter Mann trat ins Zwielicht der Bibliothek, nahm die Brille ab und begann sie sorgfältig vom Staub der Folianten zu reinigen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Gestatten, Trash - Dr. Trash", antwortete der ungebetene Besucher. "Keine Angst, Pater, ich bin sozusagen im Auftrag Ihrer Vorgesetzten hier." Er überreichte dem Verwalter der bibliophilen Schätze ein zerknittertes Blatt Papier. Der brauchte nur drei Worte im hochoffiziellen Briefkopf - "Vatikan" und "Oberster Inquisitor" - zu sehen, um augenblicklich eine devote Haltung einzunehmen und sich hektisch zu bekreuzigen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Ich bin mir meiner Verantwortung bewußt, Herr Doktor", sagte er. "Kann ich Ihnen behilflich sein?"&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Hmmmm …", machte Trash und war stolz auf seine Fälscherkünste. Er nahm zwei Broschüren aus der Aktentasche und legte sie auf ein Lesepult. "Werfen Sie bitte einen Blick darauf, Pater. Was sagt Ihnen der Begriff 'Pantherion'? Haben Sie dazu irgendwelche Unterlagen?"&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Der hochgebildete Theologe betrachtete die Hochglanz-Publikationen mit den sensationsheischenden Covers verächtlich. Ganz offensichtlich Romanhefte - Schund, wie er ihn selbst als Schüler einst verschlungen hatte. Schon diese Titel: "Im Netz der Betörung" und "Der Schrecken aus dem Untergrund"! Als Autor war ein gewisser &lt;strong&gt;Melchior v.·. Wahnstein&lt;/strong&gt; angegeben. Doch der Übertitel der Reihe aus einer edition preQuel &amp;gt; grotesque, deren erste Bände vor ihm lagen, lautete tatsächlich &lt;em&gt;Omen. Die aufsehenerregendsten Fälle von Pantherion&lt;/em&gt;. Das sah übel aus.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Na gut", seufzte der Klosterbruder. "Pantherion. Beheimatet in Graz, aber mit Schwesterorganisationen in jeder größeren Stadt. Befassen sich mit fremden Dimensionen, Alternativwelten und ähnlichen Spinnereien - aber auch mit gefährlichen Themen wie Magie, Ritualen und uralten Kulten. In letzter Zeit treten sie an die Öffentlichkeit, via Internet, Videos und solchen Heftchen, wahrscheinlich, um hinter dem Schleier der Populärkultur schamlos Werbung für ihre blasphemischen Aktivitäten zu betreiben. Ihr Erkennungszeichen ist ein weißer Button …"&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Der Geistliche blickte auf und sah, daß der Doc plötzlich ganz nahe vor ihm stand. Unter seinem Sakkokragen lugte etwas Weißes, Rundes hervor. "Danke, Pater", sagte Trash und sorgte mit ein paar schnellen Handbewegungen vor den Augen des Bibliothekars dafür, daß dessen Augen glasig wurden und sein Gedächtnis eine Generalüberholung erfuhr. "Ich habe alles, was ich brauche."&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Er raffte seine Unterlagen und zwei uralte Manuskripte aus den Regalen der Bibliothek an sich und verschwand ebenso lautlos, wie er gekommen war.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Dr. Trash empfiehlt&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="100" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18390.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;erscheint in gedruckter Form in der höchst empfehlenswerten österreichischen Literaturzeitschrift "Buchkultur" - für Menschen, die beim Lesen noch nicht die Lippen bewegen müssen - und wird zeitversetzt Web-exklusiv im EVOLVER veröffentlicht.&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.buchkultur.net/" target="_blank"&gt;Website der "Buchkultur"&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.pantherion.at/" target="_blank"&gt;Pantherion/virtuelles Hauptquartier&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 10 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/kolumnen/Dr_Trash_empfiehlt_53/</guid>
      <dc:creator>Peter Hiess</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-10T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Termine_ Österreichisches Filmmuseum</title>
      <link>http://www.evolver.at/shortnews/filmmuseum_mai_juni_2012/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &#xD;
   11. Mai bis 17. Juni : Olivier Assayas; 25. Mai bis 17. Juni: King Hu; 7. bis 15. Juni: Die Provokation der Wirklichkeit.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Olivier Assayas&lt;/h3&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &lt;br /&gt;Das Gesamtwerk&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Information der Veranstalter:&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Mit zwei neuen Publikationen und einer Gesamtschau seines bisherigen Schaffens würdigt das Österreichische Filmmuseum einen Künstler, der zu den großen Ausnahmeerscheinungen im europäischen Kino der letzten drei Jahrzehnte zählt. Für Olivier Assayas ist das Kino die Kunst des beständigen Aufbruchs, der Gestaltung einer Unruhe - entsprechend souverän verweigert sich sein Werk jeglicher Einordnung in eine Schublade. Dass es dennoch eine Art Assayas-Klischee in der Rezeption seiner Arbeiten gibt, ist eine andere Sache, auf die er in vielfältiger Weise reagiert. Das "typisch Französische", Intimistische, das an seinem Kino gern betont wird, bricht sich stets an Assayas’ präzisem Blick auf die Gegenwart - die technologischen, ökonomischen, sozialen und psychischen Bedingungen der Globalisierung. Der scheinbar extreme Kontrast zwischen Werken wie Désordre (1986) und demonlover (2002) oder Irma Vep (1996) und L’Heure d’été (2008) ist ein integraler und hochgradig persönlicher Aspekt seines Schaffens.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;11. Mai bis 17. Juni 2012&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Österreichisches Filmmuseum, Augustinerstraße 1, 1010 Wien&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&amp;content-id=1216720898687&amp;schienen_id=1332768084133&amp;reserve-mode=active" target="_blank"&gt;Details auf filmmuseum.at&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;King Hu&lt;/h3&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Information der Veranstalter:&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Hätte es King Hu nicht gegeben, wäre es um die internationale Filmgeschichtsschreibung heute anders bestellt: Ohne A Touch of Zen (1971) oder Raining in the Mountain (1979) müsste das chinesische Abenteuer- und martial arts-Kino vielleicht noch immer auf seine Anerkennung im Mainstream der Filmkritiker und -historiker warten. Anders gesagt: King Hu war der Schlüssel für die Erforschung und Exegese einer ganzen Populärkultur. Bruce Lee hatte sie weltweit bekannt und zu einem echten Sixties/Seventies-Pop-Phänomen gemacht - aber erst Hus Filme verliehen ihr die höheren Weihen. Sie bestätigten für viele einen gewissen vagen Eindruck: dass es in der Kampfkunst noch um sehr viel anderes geht als um die spektakuläre Elimination möglichst vieler Gegner. So gliedert sich King Hu ein neben Sergio Leone, Mario Bava, Suzuki Seijun, Roger Corman oder Mani Ratnam: in die Reihe jener, deren Werk Schneisen schlug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;25. Mai bis 17. Juni 2012&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Österreichisches Filmmuseum, Augustinerstraße 1, 1010 Wien&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&amp;content-id=1216720898687&amp;schienen_id=1332768084138&amp;reserve-mode=active" target="_blank"&gt;Details auf filmmuseum.at&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Die Provokation der Wirklichkeit&lt;/h3&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &lt;br /&gt;50 Jahre Oberhausener Manifest&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Information der Veranstalter:&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Das Oberhausener Manifest ist eines der wichtigsten Gruppendokumente des europäischen Films. 26 junge Filmemacher erklärten am 28. Februar 1962 in Oberhausen "Papas Kino" für tot und reklamierten in einer Mischung aus ungestümem Pathos und niederschmetternder Diagnose der deutschen Filmwirtschaft die Lizenz zur Schaffung eines neuen Kinos. Dieser Akt gilt seither als Urknall des "Jungen deutschen Films". Die bekanntesten Namen in diesem Zusammenhang sind Alexander Kluge, Edgar Reitz, Haro Senft, Peter Schamoni und Herbert Vesely. Zu den weiteren Unterzeichnern gehörten auch Kameraleute, Produzenten, Musiker sowie der Schauspieler Christian Doermer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;7. bis 15. Juni 2012&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Österreichisches Filmmuseum, Augustinerstraße 1, 1010 Wien&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&amp;content-id=1216720898687&amp;schienen_id=1332768084141&amp;reserve-mode=active" target="_blank"&gt;Details auf filmmuseum.at&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 08 May 2012 04:01:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/shortnews/filmmuseum_mai_juni_2012/</guid>
      <dc:creator>EVOLVER-Redaktion</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-08T04:01:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Termine_ EP - Release</title>
      <link>http://www.evolver.at/shortnews/ep_release_pharmacy_josephine/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &#xD;
   Am 11. Mai kommt das Album "Josephine" von The Pharmacy in den Handel.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;The Pharmacy: Josephine&lt;/h3&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Label: Seayou Records&lt;br /&gt;Erscheinungsdatum: 11. Mai 2012&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Information des Labels:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;The Pharmacy was founded in 2002 by high school buddies Scott Yoder and Brendhan Bowers on an island off the coast of Washington (state). Starting off as a garage/punk band they quickly incorporated psych/pop influences to create a sloppy mess of FUN. In 2005 they embarked on their first US tour as the backing band for Kimya Dawson (Moldy Peaches). Since then they have toured relentlessly in the US and also Europe, where they already toured 3 times, playing shows in 18 countries. In 2007 classically trained pianist Stefan Rubicz completed the current line-up of the band, which is now located in Seattle. The Josephine EP is the band’s latest effort after 3 albums/numerous EPs and has been recorded in the same studio that Nirvana recorded Bleach in. The upcoming album Stoned &amp;amp; Alone will be released on Seayou Records in Summer 2012.&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://soundcloud.com/seayou/the-pharmacy-josephine" target="_blank"&gt;Das Album zum Hineinhören/Herunterladen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.seayourecords.com/" target="_blank"&gt;Seayou Records&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 08 May 2012 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/shortnews/ep_release_pharmacy_josephine/</guid>
      <dc:creator>EVOLVER-Redaktion</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-08T04:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Video_ Die Brücke - Transit in den Tod (Staffel 1)</title>
      <link>http://www.evolver.at/dvd/die_bruecke/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Libidinös, aber spannend&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="216" width="200" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18303/titel-2.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   Ein brünstiger Kommissar, eine an Asperger leidende Kollegin und ein psychopathischer Täter: Die neue Krimiserie aus dem hohen Norden ist packend inszeniert - und verrät einiges über ihren Erfinder.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;Es ist noch gar nicht so lange her, daß der EVOLVER fragte, was um alles in der Welt sich das schwedische Autorenduo Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt dabei dachte, als es &lt;a href="http://www.evolver.at/print/Hjorth_Rosenfeldt_Der_Mann" target="_blank"&gt;Der Mann, der kein Mörder war&lt;/a&gt; verfaßte. Sein Krimidebüt entpuppte sich als wenig raffiniert, stattdessen zog es als aufgeblasene Sexschmonzette den Ärger so mancher Leser auf sich.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;img class="floatleft" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18303/text3.jpg" alt="" width="251" height="167" /&gt;Nach Sichtung von "Die Brücke - Transit in den Tod", einer dänisch-schwedischen TV-Produktion, für die ausgerechnet Hans Rosenfeldt Idee und Drehbuch lieferte, ist zumindest eines klar: Der Autor kann nicht anders. Also ohne Sex.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Schon in einer der ersten Szenen fällt der dänische Kriminalkommissar Martin Rohde, während er sich stöhnend sein geschwollenes Gemächt hält, neben seine Frau ins Bett. Nach fünf Kindern von drei Ehefrauen hat er sich endlich sterilisieren lassen. Allerdings zu spät, denn seine Gattin ist schon wieder schwanger. Schon wieder Zwillinge.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Und was macht Rohde nur einen Tag später? Er vögelt eine andere Frau. Weil er nicht anders kann. Also ohne Sex. Konsequenterweise setzt ihn seine Gattin vor die Tür. Er findet Unterschlupf bei seiner Kollegin, der schwedischen Kriminalkommissarin Saga Norén, die aufgrund eines Asperger-Syndroms auch so ihre Probleme mit den Gefühlen hat. Wenn es sie einmal überkommt, was gar nicht so selten ist, angelt sie sich am liebsten einen Wildfremden in der Disco - oder August, Martins Sohn aus erster Ehe, der ständig nur vor dem PC sitzt und mit seiner Ex-Freundin chattet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Zweifellos eine Vielzahl libidinöser Probleme, die die Damen und Herren Polizisten zu bewältigen haben. Viel zu viele, könnte man meinen, und sich sogleich an Rosenfeldts Krimidebüt erinnert fühlen. Also an die Sexschmonzette.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Doch mit einem solch abwertenden Urteil täte man zumindest der TV-Serie großes Unrecht. Denn trotz aller erotischer Reigen, die Erfinder Rosenfeldt seine Figuren tanzen läßt, bleiben deren Eskapaden über die meiste Zeit hinweg im Hintergrund, allenfalls als zusätzlicher, dramaturgisch nicht unbedingt notwendiger Konflikt in einem sehr wohl spannenden Thrillerplot.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;img class="floatright" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18303/text2.jpg" alt="" width="167" height="251" /&gt;Dieser beginnt, als auf der Öresundbrücke, die Dänemark mit Schweden verbindet, genau auf der Grenze zwischen beiden Staaten, die zweigeteilte Leiche einer schwedischen Stadträtin gefunden wird. Weswegen auch die schwedische Kommissarin Saga Norén den Fall übernimmt. Doch in der Gerichtsmedizin stellt sich heraus, daß der untere Teil des Körpers von einer dänischen Prostituierten stammt, weshalb nun auch Kommissar Martin Rohde dem Fall zugeteilt wird.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Von diesem Moment an hetzen die beiden Polizisten einem hochintelligenten Psychopathen hinterher, der mit scheinbar willkürlichen Opfern nur ein einziges Ziel verfolgt - die Öffentlichkeit auf die gesellschaftlichen Mißstände in Dänemark und Schweden hinzuweisen: Ungleichheit vor dem Gestz, Ignoranz gegenüber Obdachlosen, Einsparungen im psychiatrischen Bereich, mangelhafte Integration von Ausländern, Gleichgültigkeit gegenüber Kinderarbeit.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Doch natürlich ist der wahre Antrieb des Täters ein ganz anderer. Doch das erfährt der Zuschauer erst nach mehr als acht spannenden Fernsehstunden, in denen überraschende Wendungen und merkwürdige Charaktere immer wieder neue Rätsel aufgeben. Bis am Ende auch die privaten, erotischen Verwicklungen der Ermitller mehr sind als nur skurriler Hintergrund ...&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;img class="floatleft" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18303/text1.jpg" alt="" width="251" height="167" /&gt;Nach den eher mittelmäßigen TV-Produktionen &lt;a href="http://www.evolver.at/dvd/Nordlicht" target="_blank"&gt;Nordlicht&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.evolver.at/dvd/dvd_verdict_revisited" target="_blank"&gt;Verdict Revised&lt;/a&gt; ist "Die Brücke - Transit in den Tod" also endlich wieder ein überzeugendes Krimiprodukt aus dem hohen Norden: glänzende Bilder, schnelle Schnitte, gute Story, bestens aufgelegte Schauspieler.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Vor allem Sofia Helin überzeugt in der Rolle der autistischen Saga Norén, die genial in ihren Emittlungsmethoden, aber ansonsten kaum fähig zu einer Gefühlsregung ist. Eine ungewöhnliche Heldin, mit der man sich ein Wiedersehen wünscht.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Die Brücke - Transit in den Tod (Staffel 1)&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="114" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18381.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &amp;Oslash;&amp;Oslash;&amp;Oslash;&amp;Oslash;&#xD;
    &lt;br /&gt;Bron&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Produktion: DK/S 2011&lt;br /&gt;Videovetrieb: Edel Germany GmbH&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DVD alle Regionen&lt;br /&gt;ca. 565 Minuten, dt. Fassung oder dän./schwed. OF&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regie: Lisa Siwe, Charlotte Sieling, Henrik Georgsson&lt;br /&gt;Darsteller: Sofia Helin, Kim Bodnia, Dag Malmberg&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Die-Br%C3%BCcke-Transit-Staffel-DVDs/dp/B0079770Y6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1336324966&amp;sr=8-1/evolver-21" target="_blank"&gt;Die DVD-Box bei Amazon&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 07 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/dvd/die_bruecke/</guid>
      <dc:creator>Marcel Feige</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-07T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Termine_ Theater</title>
      <link>http://www.evolver.at/shortnews/vorstadttheater_graz_2012_05_10/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &#xD;
   Am 10. Mai spielt das Vorstadttheater Graz im "blendend" Franz Kafkas "Die Verwandlung".&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Die Verwandlung&lt;/h3&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &lt;br /&gt;Franz Kafka&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Do, 10. Mai 2012, 20:00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Café &lt;a href="http://de-de.facebook.com/pages/blendend/136065573071496" target="_blank"&gt;blendend&lt;/a&gt;, Mariahilferstraße 24, 8020 Graz&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kartenbestellung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;E-Mail: &lt;a href="mailto:vorstadttheater@gmail.com" target="_blank"&gt;vorstadttheater@gmail.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tel.: +43 699 106 024 85&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://vorstadttheater.wordpress.com" target="_blank"&gt;Vorstadttheater Graz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 06 May 2012 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/shortnews/vorstadttheater_graz_2012_05_10/</guid>
      <dc:creator>EVOLVER-Redaktion</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-06T04:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Akzente_ Georg Viktor Emmanuel</title>
      <link>http://www.evolver.at/live/Georg_Viktor_Emmanuel/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Ein-Mann-Orchester&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="255" width="231" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18354/titel-6.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   Nein, so nennt man das heute nicht mehr. Jedenfalls, wenn statt der Instrumente jede Menge elektronischer Kasteln im Spiel sind: dann heißt das "Loopstation-Artist". Einer davon geht dieser Tage auf Europatournee; und im Internet kann man dabei nicht nur zuschauen, sondern auch mitgestalten.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;Ziehharmonika spielt er nicht, genausowenig wie Trompete; und er hat auch keine Trommel auf den Rücken geschnallt. Aber er fuhrwerkt genauso mit Händen und Füßen herum: Auf den Bedienkonsolen diverser - äh - wie heißen die Dinger? Keine Ahnung. Jedenfalls zeichnen sie auf, was er ins Mikrophon singt, schnalzt oder zischt - und geben es, mehr oder weniger verzerrt, in rhythmischen Endlosschleifen wieder. A capella plugged, gewissermaßen. Und man sagt auch nicht mehr Schleife dazu, sondern Loop.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Im Alter von elf Jahren betätigte sich Georg Zöhrer - so die bürgerliche Kurzform - erfolgreich als Michael-Jackson-Imitator. Das läßt Böses ahnen; aber immerhin besuchte der heute 35jährige zwischenzeitlich auch einen Lehrgang für Jazzgesang am Wiener Schubertkonservatorium. Jetzt hat er nach eigenen Angaben Job und Wohnung aufgegeben, um seine Tour durch Europa machen zu können: sieben Monate lang, mit dem Schlußkonzert am "Weltuntergangstag", dem 21. Dezember. Was bis dahin geschieht, liegt auch am Internetpublikum, das ihn nicht nur tagesaktuell beobachten (und "tracken", jaja), sondern auch Vorschläge machen kann. Und soll.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Wie das klingt, was der Finalist der Boss Looper World Championship zu Gehör bringt? Nun, uns fragen Sie da besser nicht. Aber hier gibt’s das aktuelle Video, aufgezeichnet in einem Auto entlang der Wiener Mariahliferstraße:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;           &lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/PydDZUXkb9U" frameborder="0" width="425" height="350"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Georg Viktor Emmanuel: Looping Earth Tour 2012&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="113" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18377.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &lt;br /&gt;Kick Off Concert&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt; Freitag, 11. Mai 2012, 20:00 Uhr&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://www.loop.co.at/" target="_blank"&gt;Loop&lt;/a&gt;, Lerchenfelder Gürtel 26, 1080 Wien&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.looping-earth.com/fr_home.cfm" target="_blank"&gt;Website des Künstlers&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 05 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/live/Georg_Viktor_Emmanuel/</guid>
      <dc:creator>EVOLVER-Redaktion</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-05T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Texte_ Peter Stöger</title>
      <link>http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_051/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Das Monokel des Polyphem - Notizen (51)&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="265" width="180" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18358/titelbild.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   Sein literarisches Opus magnum blieb unvollendet. Der EVOLVER präsentiert nun die betreffenden Studien des 1997 verstorbenen Künstlers. Seien Sie gewarnt: Eine Sprache, die "herrschende Textgewohnheiten ignoriert und unter Verwendung pseudoklassischer Formen individuelle, skurrile und anarchische Inhalte" vermittelt, ist nicht jedermanns Sache.&#xD;&lt;br /&gt;Halten Sie Ihren Homer griffbereit und "den Sphinkter im Zaum"!&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;&lt;em&gt;In den Jahren 1982 bis 1987 veröffentlichte Peter Stöger sechs schmale Bände mit Vorarbeiten zum "Monokel des Polyphem"; eine ausführliche Introduktion zum Thema finden Sie &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger/" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;em&gt;Wir bringen dieses brillante Textkonvolut, exklusiv und erstmals im Internet, als fortgesetzte Serie in lesefreundlichen Abschnitten - und zwar als Faksimile, da Typographie (und stellenweise Graphik) eine seitens des Autors gewählte Einheit bilden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;[ &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_050/" target="_blank"&gt;&amp;lt;&amp;lt; zur vorigen Folge&lt;/a&gt; ]&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;img class="floatleft" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18358/seite-6_7-klein.jpg" alt="" width="563" height="1374" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Daß Exegese eine heikle Sache ist, haben wir bereits in der &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_001/" target="_blank"&gt;ersten Folge&lt;/a&gt; erörtert.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Immerhin lassen sich hier und heute Stellen, die man nicht versteht, umstandslos nachschlagen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Erläuterungen des Verfassers selbst - aus der Kommunikation mit seiner Gefährtin tradiert - finden sich fast nur zum ersten Band (hier: &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_001/" target="_blank"&gt;Folge 1&lt;/a&gt; bis &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_015/" target="_blank"&gt;Folge 15&lt;/a&gt;). Es zahlt sich aus, dort nachzulesen, um einen Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers zu bekommen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Nächste Woche geht es hier weiter. Für heute verabschieden wir uns wie immer mit den Worten des Autors:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Ja, die Grausbirnen werden ihnen aufsteigen - ich hoff's - und es g'schieht ihnen recht."&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Peter Stöger&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="108" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18371.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;1939 - 1997&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Bibliothek/Peter%20St%C3%B6ger%20Biographie" target="_blank"&gt;Biographie des Künstlers im Austria Forum&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Peter Stöger: das monokel des polyphem - notizen&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="116" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18372.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &lt;br /&gt;Band 4&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Vergriffen.&lt;br /&gt;Im Sammelband herausgegeben bei:&lt;br /&gt;Österreichischer Kunst- und Kulturverlag (Ö 2007)&lt;br /&gt;ISBN 9783854372974&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Peter Stöger: peregrinus - eine introduktion&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="113" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18373.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &lt;br /&gt;Hrsg.: Helga Schicktanz&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Österreichischer Kunst- und Kulturverlag (Ö 1998)&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.kunstundkulturverlag.at/010_Seiten/Vertikal_Menue/010_Buecher/00_S/Stoeger_P_Peregrinus_Normal.html" target="_blank"&gt;Das Buch beim Verlag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 04 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/stories/peter_stoeger_polyphem_notizen_051/</guid>
      <dc:creator>EVOLVER-Redaktion</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-04T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Video_ Utopia Ltd.</title>
      <link>http://www.evolver.at/dvd/Utopia_Ltd/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Spontan, jung und energiegeladen&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="240" width="180" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18295/titel.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   Eigentlich wollen sie nur Musik machen, doch 1000 Robota mußten 2010 lernen, daß das Busineß da ein Wörtchen mitreden will. Die Hure Kommerz wartet an jeder Ecke und Vermarktung ist alles - das erfahren auch die drei Hamburger Punker in Sandra Trostels Dokumentation.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;"Gegen das System" war gestern, das merkten auch die drei Burschen von 1000 Robota früh. Äußerlich sind die eigenen Eltern heutzutage kaum noch wirklich zu schockieren, wie Jonas Hinnerkort bei einem Interview in "Utopia Ltd." konstatiert. Und Punk sei inzwischen eine Musikrichtung und kein Gefühl mehr. Man paßt sich an, anstatt zu rebellieren. Da legt einem das eigene Label auch einmal nahe, beim Bundesvision Song Contest von Stefan Raab teilzunehmen. Kommerzieller Ausverkauf? Nein, danke.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Ob man denn wirklich gegen Tocotronic in den Lyrics ausholen müsse, will Gunther Buskies vom Label Tapete Records wissen. Spannungen mit Tapete zeichnen sich früh ab, wenn die Musik als "Müll" bezeichnet wird und man sich einigt, sich uneinig zu sein. Später beklagt sich Buskies dann, daß die Band in zwei Wochen nur 600 Platten verkauft hätte. "Nicht überwältigend" sei dies, schreibt er in einer E-Mail. "So ein Bastard", echauffiert sich Band-Sänger Anton Spielmann.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;img class="floatleft" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18295/bild-1.jpg" alt="" width="227" height="167" /&gt;Wenn uns "Utopia Ltd." etwas zeigt, dann, daß Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Bereits wenige Monate nach ihrer Gründung beginnt der rasante Aufstieg der drei Hamburger Schüler. Sie kriegen einen Vertrag bei Tapete Records und weitestgehend positive Kritiken. Nach zwei geschriebenen Songs stand dann Sandra Trostel auf dem Plan und wollte eine Dokumentation drehen. "Spinnt die?" dachte sich der 18jährige Anton zuerst, ließ sie dann aber doch gewähren.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Fortan schlagen sich 1000 Robota mit der Erwartungshaltung ihrer Umgebung herum. Die Medien schreiben, sie klingen wie Fehlfarben oder die Goldenen Zitronen. "Jeder rafft es nicht", regt sich Frontmann Anton im Büro von Buskies auf; und amüsiert sich: "Wir klingen doch wie Jack Johnson!" Vergleiche passen ihnen gar nicht, sie wollen ihre eigenen Ideen haben. "Wir wollen Entstehung verursachen und nicht erinnern", erklärt Anton einem Journalisten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;So eine Haltung kommt gut an, auch bei Trostel. "Der Kult dauert nur noch einen Klick lang", meint die Regisseurin in Hinsicht auf das Internet. Gelebt wird im 21. Jahrhundert im Netz. "Die Leute mögen's einfach", weiß Jonas. "Und einfach ist MySpace." Von freier Musik im WWW halten die drei aber wenig. Schließlich wollen sie es als Musiker schaffen, und das bedeutet, daß man von seiner Musik leben kann. Vorerst wohnen sie aber noch daheim, in einem dörflichen Idyll bei Hamburg, wo sich Jonas und Bassist Basti Muxfeldt auf das Abitur vorbereiten, während Anton eine Ausbildung bei Tapete beginnt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Den normalen Band-Wahnsinn erleben sie in ihrer Freizeit. Oft sehen wir sie sitzend und rauchend am hellichten Tag Bier trinken, während die Whiskey-Flasche gut sichtbar auf dem Tisch steht. Sie jammen munter drauflos und werfen gerne auch einen Track vom Album, weil sie ihn scheiße finden. Dabei hielten sie ihn vor wenigen Monaten noch für gut, als sie ihn schrieben - so die Kritik von Buskies. Er erntet ein Schulterzucken der Marke &lt;em&gt;Fuck it. Who cares?&lt;/em&gt; Packt man halt andere, bessere Songs drauf.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;img class="floatright" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18295/bild-2.jpg" alt="" width="227" height="167" /&gt;Die Emotionen kochen hoch, die Beteiligten liefern sich hitzige Diskussionen. Buskies hebt hervor, daß es sein Geld sei, das die Musik von 1000 Robota finanziert. Die mögen sich wohl angelehnt an Die Ärzte denken: "Ist das noch Punkrock?" Ruhe haben sie nicht einmal auf ihren Tourneen. Im Auto fahren sie über Belgien nach London. Verfahren sich, verpassen fast den Zapfenstreich ihres Hostels, und ein Strafzettel erwartet sie am nächsten Tag auch noch. Das alles auf eigene Kosten, schließlich ist es eine Promotion-Tour. So wartet für einen Gig ein trauriger Lohn von 50 Euro.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Immer wieder geraten Band und Label aneinander, wenn es darum geht, die Übernachtungen zu zahlen. Unterdessen jubeln die Musikblätter 1000 Robota zum &lt;em&gt;next big thing&lt;/em&gt; hoch. Dabei spielt die Band meist vor halbleeren Hallen. Bei einem Konzert ist der Platz vor der Bühne so leer, daß Anton mit dem Veranstalter ausmacht, auf 100 Euro Gage zu verzichten, wenn er dafür 40 Leute auf die Gästeliste läßt. Nur will von den Teenies draußen keiner auf sein Konzert - nicht einmal umsonst. "Rave Punk? Nee, laß ma", winkt einer ab. Und auch als ihn Anton darauf hinweist, daß es sich um Wave Punk handle ("wie Joy Division"), nicht Rave Punk, überzeugt das den anderen nicht.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Die Diskrepanz zwischen der medialen Darstellung und dem tatsächlichen Anspruch beklagt auch Anton gegen Ende von "Utopia Ltd." An dieser Stelle hätte man es sich als Zuschauer gewünscht, wenn Trostel ihren Blick etwas erweitert hätte. Zum Beispiel, indem sie einen der Musikjournalisten zu Wort kommen läßt, der 1000 Robota zum "hot new shit" hochstilisiert. Genauso wie ein Statement von seiten Tapete Records dem Zwist der Rocker mit ihrem Label etwas mehr Objektivität verliehen hätte. So ist Anton für den Zuschauer das totale Medium und die einzige Informationsquelle.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Er verliest die Kritiken, genauso wie auch die Mails von Tapete. Zudem ist er es, der als Sprachrohr der Band fungiert, nicht nur, weil er ihr Frontman ist. Jonas sagt wenig, Basti noch weniger. Anton kristallisiert sich dadurch als Gesicht von 1000 Robota heraus, bildet die im Grunde ausschließliche Identifikationsfigur. Dabei verstört er mit seinem exzentrischen und narzißtischen Gehabe - er will mit 1000 Robota nicht an andere Bands erinnern, sondern andere Bands prägen und nennt sich dabei in einem Atemzug mit den Beatles - und gefällt zugleich durch seine offene und unverblümte Art.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;&lt;img class="floatleft" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18295/bild-3.jpg" alt="" width="227" height="167" /&gt;Sandra Trostels Dokumentation vermittelt in ihren besten Momenten einen exzellenten Eindruck davon, womit sich junge Bands in unserer heutigen Medienlandschaft konfrontiert sehen. Wo ein Casting-Star auf den nächsten folgt und Phänomene wie Justin Bieber oder die Arctic Monkeys im Internet geboren werden. In der Tat dauert der Kult nur noch einen Klick lang, und die Frage, die "Utopia Ltd." unterschwellig stellt, lautet: Ist da noch Platz für echten Punkrock? Inwieweit läßt sich gegen das System rebellieren, wenn der eigene Ruhm von diesem abhängt?&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Zugleich erinnert der Film nicht nur einmal an Rob Reiners Kult-Klassiker "This is Spinal Tap", wenn sich 1000 Robota mit leeren Hallen und lästigen Labels auseinandersetzen müssen. Ihren Namen generierte die Band daraus, daß 1000 für "sehr viel" steht und Roboter Menschen seien, die "nicht reflektieren und selbst Entscheidungen treffen, sondern für sich entscheiden lassen". Das "a" am Ende wiederum zeuge davon, daß die drei nicht so denken würden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Letztlich kann man sagen, daß 1000 Robota dem Bandnamen gerecht wurden. Getreu den Ärzten fragten sie sich, ob das noch Punkrock sei: "Ich glaube nicht."&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;        &lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/G5rkUxJfJtQ" frameborder="0" width="425" height="350"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Utopia Ltd.&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="113" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18296.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &amp;Oslash;&amp;Oslash;&amp;Oslash; 1/2&#xD;
    &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Produktion: D 2011&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Videovertrieb: Rapid Eye Movies&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;DVD Region 2&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;90 Min. + Zusatzmaterial&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Regie: Sandra Trostel&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.utopialimited-film.de/" target="_blank"&gt;Die offizielle Filmseite&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Utopia-Ltd-Anton-Spielmann/dp/B00729Z6L0/ref=sr_1_1?s=dvd&amp;ie=UTF8&amp;qid=1335122697&amp;sr=1-1/evolver-21" target="_blank"&gt;Die DVD bei Amazon&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 03 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/dvd/Utopia_Ltd/</guid>
      <dc:creator>Florian Lieb</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-03T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Termine_ Buchpräsentation</title>
      <link>http://www.evolver.at/shortnews/wieninger_223/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &#xD;
   Am 6. Mai präsentiert Manfred Wieninger "223": Einen "wahren" Krimi um jüdische Deportierte in Persenbeug.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Manfred Wieninger: 223 oder Das Faustpfand&lt;/h3&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &#xD;
    &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt; Sonntag, 6. Mai 2012, 16:00 Uhr&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo:&lt;/strong&gt; Jüdisches Museum, Judenplatz 8, 1010 Wien&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anmeldung&lt;/strong&gt; (erforderlich) unter:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;a href="mailto:n.alfons@residenzverlag.at" target="_blank"&gt;n.alfons@residenzverlag.at&lt;/a&gt; oder +43 2742 802-1612&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ende April 1945 stranden hunderte jüdische Zwangsarbeiter aus Ungarn auf dem Todesmarsch Richtung Mauthausen in Persenbeug an der Donau. In Wien ist die Zweite Republik ausgerufen, Hitler ist tot, da überfällt ein Rollkommando der SS das Auffanglager und richtet in einer Nachtaktion ein Blutbad an – 223 Menschen sterben. Manfred Wieninger dokumentiert in der Balance zwischen Bericht und Fiktion einen einzigartigen Fall österreichischer Kriminalgeschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begrüßung: Dr. Danielle Spera (Direktorin Jüdisches Museum Wien)&lt;br /&gt;Gespräch mit der Historikerin Eleonore Lappin-Eppel und dem Autor&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.manfredwieninger.com/" target="_blank"&gt;Website des Autors&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.jmw.at/de" target="_blank"&gt;Jüdisches Museum Wien&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 02 May 2012 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/shortnews/wieninger_223/</guid>
      <dc:creator>EVOLVER-Redaktion</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-02T04:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Literatur_ Oliver Harris - London Killing</title>
      <link>http://www.evolver.at/print/harris_london/</link>
      <description>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;Richtige Scheißkerle ...&lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
   &lt;img height="180" width="172" src="http://www.evolver.at/static/storyImages/18302/titel-2.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
   ... sind zwar nicht unbedingt als Sympathieträger prädestiniert, können einem Thriller jedoch die gewisse Würze verleihen.&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p class="first"&gt;So schaut’s also aus: Nach den gefühlsduseligen, ehebrechenden und saufenden Kommissaren kommen jetzt die richtigen Arschlöcher. Schon unlängst erdachten Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt für ihr vielbeachtetes (wenngleich inhaltlich wenig überzeugendes) Krimidebüt &lt;a href="http://www.evolver.at/print/Hjorth_Rosenfeldt_Der_Mann" target="_blank"&gt;Der Mann, der kein Mörder war&lt;/a&gt; einen Ermittler, den man am liebsten in die Hölle wünschte.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Eine ähnlich rücksichtlose, skrupellose Drecksau ist der Londoner Detective Nick Belsey, der eine Menge Schulden und außerdem ein Disziplinarverfahren am Hals hat. Nicht zum ersten Mal erwacht er nach einer Wirtshaustour frühmorgens im Straßendreck; diesmal neben einem schrottreifen Streifenwagen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Seinen Vorgesetzten platzt der Kragen, weswegen sie ihn nur noch auf einen Vermißtenfall ansetzen. Ein russischer Oligarch ist abgetaucht. &lt;em&gt;Wen kümmert's? &lt;/em&gt;denkt Belsey, der dem Beispiel des reichen Russen nur zu gerne folgen würde. Dementsprechend lustlos begibt er sich auf die Suche nach dem Unternehmer. Nur durch Zufall stößt er auf dessen Leiche. Offenbar Selbstmord. &lt;em&gt;Auch keine schlechte Idee, &lt;/em&gt;denkt Belsey.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Doch als er sich in der Villa des Verstorbenen umschaut und dabei Hinweise auf ein kapitales Bauprojekt findet, reift in dem Ermittler ein anderer Gedanke: Was, wenn er die Identität des Toten annimmt, dessen Baupläne weiterspinnt - und sich dann, die Taschen voller Geld, ins Ausland absetzt?&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Dumm nur, daß schon jemand anderer auf exakt die gleiche Idee gekommen ist. Noch fataler, daß die Fäden, die dieser zweite, falsche Oligarch knüpft, hoch reichen - bis in die Oberliga der Londoner Gesellschaft und die der Polizei.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="first"&gt;Soviel ist sicher: Der Autor hat mit Nick Belsey einen Unsympathler par exellence geschaffen. Zum Helden taugt der desillusionierte, heruntergekommene Detective zu keiner Zeit. Selbst gegen Ende, als er vor lauter Lügen und Korruption dem Untergang geweiht scheint, wünscht man ihm genau das: den Untergang. Er hat es nicht anders verdient. Und doch, so widersprüchlich es klingt, hat es einen hohen Unterhaltungswert, Belsey dabei zuzuschauen, wie er sich aus dem Sumpf, in den er durch eigenes Verschulden geraten ist, befreien kann.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Zwar trägt Harris dabei hin und wieder ein bißchen zu dick auf. Und im Gewusel der vielen Übeltäter, mit denen der Ermittler sich konfrontiert sieht, droht wiederholt der Überblick verlorenzugehen. Trotzdem: ein gelungenes Thrillerdebüt!&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&#xD;
&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;Oliver Harris: London Killing&lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;img height="128" width="80" src="http://www.evolver.at/static/ratingImages/18352.jpg" /&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &amp;Oslash;&amp;Oslash;&amp;Oslash;&amp;Oslash;&#xD;
    &lt;br /&gt;The Hollow Man&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;Blessing (D 2012)&lt;/p&gt;&#xD;
  &#xD;
  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/London-Killing-Oliver-Harris/dp/3896674382/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1335818636&amp;sr=8-1/evolver-21" target="_blank"&gt;Das Buch bei Amazon&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/London-Killing-ebook/dp/B006YH1UCK/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1335818636&amp;sr=8-2/evolver-21" target="_blank"&gt;Die Kindle-Edition bei Amazon&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 01 May 2012 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.evolver.at/print/harris_london/</guid>
      <dc:creator>Marcel Feige</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-01T05:00:00Z</dc:date>
    </item>
  </channel>
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