Stories_Britische 70er-Jahre-Serien

Koteletten, Charme und smarte Typen

Nur in englischen TV-Legenden waren die Seventies so, wie wir sie heute noch lieben: bunt, schrill und verschroben. Nachprüfen läßt sich das derzeit gleich mit vier DVD-Box-Sets.    29.09.2005

Kleidsamer Fußsack! Selbst gehäkelt?

Ja. Katholisch Mufflon in Karamellblau.

 

Amerikanische Krimiserien waren meist spannender, deutsche meist realistischer. Dafür ging es in den britischen so richtig zur Sache. Notfalls auch ohne Schirm, Charme und Melone.

 

"Findest du nicht auch, Mortimer, daß es nichts Schöneres gibt als wirklich dezente Langeweile?", fragt Lady Dorothy ihren Gemahl. "Yes, my dear. Und vielleicht einige dünne Scheibchen ,After Eight’ dazu." Sie klingeln nach dem Butler und verlangen nach einer Folge "All Creatures Great and Small" (Der Doktor und das liebe Vieh), um sich bei Tee und dunkler Schokolade so richtig wohlig zu langweilen. Denn viel passiert nicht in diesen, in einem hellen, ockerfarbenen Grundton gehaltenen Fernsehserien. Der Butler sieht aus wie der Schauspieler Gordon Jackson, der - wenn er als Mr. Angus Hudson seiner Herrschaft, den Bellamys, die Post oder Gäste nach oben brachte - den Gipfel der relaxten Fadheit zelebrierte. Im "Haus am Eaton Place" passierte nichts allzu Aufregendes, selbst einen Weltkrieg überstand man.

Jackson brauchte danach einige Jahre, um den Geruch von Mahagoni, Konservativismus und Unterwürfigkeit loszuwerden - und auf die andere Seite der britischen TV-Produktionsfront zu wechseln. Denn eigentlich gab es im Vereinigten Königreich in den 70er Jahren nur zwei Pole: die Pflege und Hege der sympathischen Ruhe, in der bekanntlich durchaus Kraft steckt, und die coolen, bunten Serien von U.F.O. und "Space 1999" (Mondbasis Alpha 1) - beide vom Ehepaar Robinson, dem wir die "Thunderbirds" verdanken - bis zu den Krimi-Abenteuern von Jason King, Brett Sinclair/Danny Wilde und dem "CI5"-Team um eben jenen Gordon Jackson.

 

Ihr riecht den geringsten Anflug von Aas und agiert sofort - schüttelt es nieder, schlagt es nieder, bevor es anfängt, unsere Luft zu verpesten! Wie in einem Straßenkrieg, das ist es, was es ist, ein Straßenkrieg! Wir haben dafür zu sorgen, daß diese Insel sauber bleibt und nach Rosen und Lavendel riecht!

(George Cowley)

 

Gordon Jackson spielt in Die Profis George Cowley, den Leiter der Geheimdienst-Spezialeinheit CI5 (Criminal Intelligence 5), und die beschäftigt sich ab 1977 mit Terroristen, der Mafia, mit Drogenbossen und gefährlichen Irren. Um die Drecksarbeit kümmern sich dabei die Agenten Bodie und Doyle. Und wie sie die erledigen, hat so gar nichts von der Kontemplativität anderer Serien, denn die Profis sind die britische Antwort auf "Starsky & Hutch" - was nicht nur die erstaunliche Ähnlichkeit von "Starsky" Paul Michael Glaser und Collins zeigt. Beide Duos heizen außerdem mit einem Ford an Tatorte und zu Verdächtigen. Die Jungs vom CI5 müssen sich allerdings mit einem vergleichsweise schwachbrüstigen Capri 3.0 bzw. einem aufgemotzten Escort 2.0 RS begnügen. Und in beiden Serien steht die Action im Vordergrund, weshalb sie in Deutschland Opfer der Zensur wurden. Während bei Starsky und Hutchinson "nur" eine Handvoll Folgen im Archiv verschwanden, wurden von den "Profis" sage und schreibe 16 von insgesamt 57 nicht ausgestrahlt. Die Episoden waren zu sexistisch, zu rassistisch, zu brutal für die Sittenwächter. Die DVD-Edition wird erstmals alle Folgen enthalten, die erste Box bietet die 14 Episoden der ersten Staffel.

 

Ich würde dir auch gern ein Gläschen Schampus anbieten, aber in kleinen Mengen getrunken, ist das bei der Hitze nicht gut. Hinter dir ist die Wasserleitung.

(Jason King)

 

Die 70er Jahre begannen schon 1969 - und zwar mit der Serie Department S. Das Department besteht aus der stets in zeitlos-hübschen Kleidern durch das Set schwebenden Computerspezialistin Annabelle Hurst (Rosemary Nichols), dem Anwalt Stewart Sullivan (Joel Fabiani) und dem Krimiautor, Dandy und Lebemann Jason King (Peter Wyngarde). King, mit extravaganten Koteletten, Mongolenschnauzer, Wischmop-Frisur ("Ihr Friseur macht wohl grad einen ausgedehnten Urlaub") und den buntesten Klamotten jenseits von Thomas Magnum, ist der Mittelpunkt dieses Drei-Personen-Konglomerats, das im Auftrag von Interpol mysteriöse Fälle lösen muß. Wie kann zum Beispiel ein Passagierflugzeug für sechs Tage verschwinden? Jason King findet es heraus und gibt dabei den Snob, trägt lila Hemden mit extralangen Krägen, trinkt Scotch (ohne Eis) und macht am Ende aus dem Fall einen weiteren Krimi-Bestseller für sein literarisches Alter Ego Marc Kain. Und zwischendurch umgarnt er so ziemlich jede hübsche Frau weit und breit.

Schauspieler Peter Wyngarde wurde von den Leserinnen der Fernsehillustrierten "TV Hören und Sehen" seinerzeit zum Mann mit dem größten Sex-Appeal gewählt. Das wundert schon ein wenig, denn der coole Jason hat wirklich kein makelloses Gebiß. Im echten Leben machte sich Wyngarde nichts aus Frauen – und das wurde ihm zum Verhängnis: 1975 erwischte man ihn bei einer "unzüchtigen Handlung" auf einer öffentlichen Herrentoilette. Da war’s dann auf einen Schlag vorbei mit der Karriere des in der Nähe von Marseille geborenen Schauspielers. Wyngarde hinterließ zwei sehr gute Staffeln "Department S"; die eine ist soeben als Box mit vier DVDs erschienen, die zweite folgt im Oktober. Dazu wurde noch das vergleichsweise lahme Spin-off Jason King veröffentlicht. Das Problem besagter, nun komplett als 8-DVD-Box erhältlicher Serie ist, daß Jason in ihr leider solo, ohne Fabiani und Nichols unterwegs ist. Fans von Wyngarde sollten bei Ebay oder in Amazon-Shops auch nach der 2001 erschienenen CD When Sex Leers Its Inquisitive Head suchen. In 16 Songs, alle irgendwo zwischen Las-Vegas-Pomp, Chanson und Edel-Pop, zeigt der coole Hund darauf lässige Entertainment-Qualitäten. Eine gute Stimme hat er überdies, aber das bekam man hierzulande nicht mit, denn man genoß die synchronisierte Version. Die deutsche Umsetzung von "Department S" und "Jason King" hat Rainer Brandt geleitet. Und ihm danken wir auf Knien für diese Arbeit und für die an der witzigsten und coolsten aller britischen TV-Serien der 70er Jahre ...

 

 

Spürst du Solingen am Muskel, hältst du´s nicht mehr für ´ne Fluskel. (Danny Wilde)

 

Rainer Brandt ist der Mann fürs Komische. Seine Ideen und sein Sprechorgan veredelten TV-Serien wie "Männerwirtschaft", "Ihr Auftritt, Al Mundy", "Tennisschläger und Kanonen" oder "M.A.S.H." Er lieh Jean-Paul Belmondo seine Stimme und sorgte dafür, daß "Der Profi" und ähnliche Filme auf deutsch noch salopper wurden und an Tempo gewannen. Besonders legendär ist seine Arbeit an der von Tony Curtis gespielten Rolle des Danny Wilde in "The Persuaders!" (Die 2). Brandt erzählt in Interviews gerne, daß die Sprecher besonders dann, wenn kein Schauspieler zu sehen war, weil beispielsweise ein Telefon in Großaufnahme den Fernseher füllte, zur Tat schritten und zusätzlichen Text einführten. Brandt und seine Crew nutzten aber nicht nur den Freiraum, der sich in diesen Momenten bot, sie verfeinerten auch die Dialoge des englischen Lord Brett Sinclair (Roger Moore) und seines Widerparts, des "wilden Danny" (O-Ton Brandt), eines amerikanischen Selfmade-Millionärs.

Die Serie um zwei ungleiche Lebemänner, die im Ferrari Dino (Wilde) bzw. Aston Martin DB S (Sinclair) durch europäische Nobelorte düsten und nebenbei den farbenfrohen Schick der frühen Siebziger präsentierten, ist im Original bei weitem nicht so lustig. Erst die von Brandt erdachte Mischung aus Kalauer, Wortspiel und Dada-Lyrik machte die Serie zum Dauerbrenner, zum ewigen Kult, den man sich auch in der zigsten Wiederholung noch anschauen kann. Die DVD-Box gibt es schon länger, sie erhielt jetzt nur eine andere Schachtel, aber ansonsten hat sich auf den acht Discs nichts verändert. Wieso auch? Schließlich enthält sie all die unsterblichen Sprüche und Wortkreationen ("Naturelehmann", "Au Repertoire", "Den Hund hab´ ich für´n belegtes Brötchen gehalten", "Sleep well in your Bettgestell", "Auf Wiedersehen. Aber es eilt nicht"). Es ist zu hoffen, daß Brandt auch die für 2007 geplante Kinofassung veredeln darf. Danny Wilde wird darin übrigens vom allgegenwärtigen Ben Stiller, der sich schon an David Starsky vergreifen durfte, gespielt werden; in die Rolle von Lord Segelohr Sinclair darf der wirklich coole Brite Steve Coogan schlüpfen.

 

Ein Gläschen in Ehren ...

 

Hmmm. Hast du das alles leergeschluckt?

Du glaubst doch wohl nicht, daß ich den kostbaren Rebensaft verdunsten lasse? Trink ruhig. Sieht nur so aus wie Haarwasser, ist aber welches?

(Stewart Sullivan/Jason King)

 

Beneidenswertes England: Während Columbo nur ab und zu mal am Southern Comfort nippen durfte und sich Kojak das Rauchen mit dem Lutscher abgewöhnte, während Ken Hutchinson gesunde Ernährung propagierte, sich also amerikanische Polizisten, Privatschnüffler und Spezialagenten allmählich auf Entziehungskur von Zigaretten und von Alkohol begaben, durften die coolen Briten in den 70er Jahren noch wie die Schlote rauchen und sich veritable Räusche ansaufen. Wenn man so will, waren diese TV-Hits von der Insel die letzte Bastion exzessiver Lebensweise - und die entsprach exakt den hedonistischen und snobistischen, mindestens aber mit allen hochprozentigen Wässerchen gewaschenen vertrauten Hauptfiguren, um die sich die Serien drehten.

Je weiter das Pril-Blumen-Jahrzehnt allerdings voranschritt, desto mehr nahm man sich auch im Königreich zurück. Freilich soffen die Agenten Shaw und Collins 1977/78 immer noch mehr als ihre Kollegen in Übersee. Scotch und Lagerbier gehörten eben zur CI5 wie der rauhe Umgangston. Für Lord Sinclair und Danny Wilde ging nichts über Champagner ("Schalampus") oder Martini. Wie die beiden es verstanden, sich erst halb bewußtlos zu saufen, dann aber mit einem Schlag nüchtern zu werden und Bösewichter zu vermöbeln, wie sie quasi erst selbst taumelten und torkelten, dann aber mit Fäusten andere zum Taumeln und Torkeln brachten - das war einfach genial.

Doch auch Lebemann Jason King praktizierte in "Department S", was kein Ermittler vor - und nach - ihm konnte und durfte: hemmungslos trinken und den Alkoholkonsum auch noch zum Daseinszweck, zur hohen Kunst zu erheben. Für King könnte Dean Martin, ein Trinkbruder im Geiste, sein Buch "The Power of Positive Drinking" geschrieben haben. Mit Schnaps und Wein geht im Department alles leichter, Spirituosen helfen beim Lösen von Fällen, weil sie manch schrägen Einfall erst ermöglichen. Wenn Jason King allein in einer verlassenen Kneipe sitzt, in der eine Falle für Finsterlinge gelegt wird, und der Zuschauer ihm dabei zuschaut, wie er bis zum Morgengrauen bechert und das immense Quantum zum Wachbleiben zu brauchen scheint, ist der Gipfel erreicht: Mehr kann man nicht tun, um den Rauschzustand im Fernsehen zu propagieren.

Logischerweise mußte es danach bergab gehen - und vielleicht haben Jasons Exzesse die Verantwortlichen erst geschärft, ihnen die Nase in die verbliebenen Weinbrandreste gestupst? Jedenfalls waren "Die 2" und besonders "Department S" britischen und deutschen Sittenwächtern stets ein Dorn im Auge: Man hielt Wilde, Sinclair und King für schlechte Vorbilder. Heute, wo selbst Lucky Luke mit Grashalm im Mund auskommen muß, wirken die Helden der britischen Serien aus den 70er Jahren sogar noch verwegener als damals: weil sie Sachen machen, die wir uns verkneifen und die sich im Kino oder im Fernsehen schon lange keiner mehr traut. Prost, Jason! 

Manfred Prescher

Die Profis

(The Professionals)


Universal (GB 1977)

DVD Region 2

ca. 700 Min. + Zusatzmaterial, dt. Fassung oder engl. OF (Mono 2.0)

Regie: Roy Ward Baker u. a.

Darsteller: Martin Shaw, Lewis Collins, Gordon Jackson u. a.

 

Links:

Department S - Season 1


Koch Media (GB 1969)

DVD Region 2

ca. 686 Min. + Zusatzmaterial, dt. Fassung oder engl. OF (Mono 2.0)

Regie: Roy Ward Baker u. a.

Darsteller: Peter Wyngarde, Rosemary Nicols, Joel Fabiani u. a.

 

Links:

Jason King


Koch Media (GB 1971)

DVD Region 2

ca. 1274 Min. + Zusatzmaterial, dt. Fassung oder engl. OF (Mono 2.0)

Regie: Roy Ward Baker u. a.

Darsteller:Peter Wyngarde, Ivor Dean, Liz Fraser u. a.

 

Links:

Die Zwei

(The Persuaders!)


Koch Media (GB 1971)

DVD Region 2

ca. 1200 Min. + Zusatzmaterial, dt. Fassung oder engl. OF (Mono 2.0)

Features: Interview mit Rainer Brandt, Photogalerie, umfangreiche Booklets, Episode-Guide, diverse Trailer u. a.

Regie: Roy Ward Baker u. a.

Darsteller: Roger Moore, Tony Curtis u. a.

 

Eine der wenigen Serien, die das Prädikat "Kult" zu recht verdienen, liegt nun auch als günstige DVD-Edition vor: 24 Folgen "Persuaders" mit Roger Moore und Tony Curtis.

 

Links:

Buch-Tip: Martin Compart - Crime TV

(Bertz Verlag, D 2000)


Auch nach vier Jahren immer noch DIE Bibel, wenn es um Krimiserien geht. Noch nie wurde im deutschen Sprachraum ein so umfassendes und vor allem gelungenes Werk über Fernsehkrimireihen veröffentlicht. Lesen Sie dazu die ausführliche EVOLVER-Besprechung.

 

Links:

Der Wanderarbeiter

Über den "Mann mit dem Koffer"


Wieder einmal hat Martin Compart sich etwas im TV-Dschungel der Krimiserien umgesehen und verrät, warum es sich beim "Mann mit dem Koffer" um die einzige akzeptable Sixties-Serie für Rebellen und Kiffer handelte - für die selbst die größten Rabauken am Freitag abend zu Hause blieben.

 

Links:

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