Anfang der 50er Jahre war das große Sterben der Pulp-Magazine nicht mehr aufzuhalten. Jetzt waren schnelle, spannende Romane in billigen, kleinen Taschenbüchern gefragt. Der Ökonom MacDonald erkannte die Trendwende und warf sich auf das neue Medium.
Martin Compart hat wieder im Bücherregal gestöbert und einen seiner ganz privaten Favoriten ans Tageslicht befördert: US-Autor John D. MacDonald und dessen Noir-Helden der besonderen Art.
Seit Anfang der neunziger Jahre versorgt der Berliner Verlag Pulp Master seine Leserschaft mit exquisiter Crime-Kost. Von den Großstadthöllen Buddy Giovinazzos über saudiarabische Abenteuer von Paul Freeman bis hin zum tiefschwarzen Humor Charles Willefords - diese Bücher sollte man im Auge behalten. Martin Compart sprach mit Verleger Frank Nowatzki.
Erinnern Sie sich noch an all die wunderbare Filmgenre-Literatur, die es während der 80er Jahre auf dem deutschen Büchermarkt zu entdecken gab - fernab von G´scheiterl-Publikationen oder Spezialisten-Schriftwerken? Martin Compart hat in seinen Regalen gestöbert und präsentiert Hans Gerholds Buch über den französischen Kriminalfilm.
Aller guten Dinge sind drei? Nach dem durchwegs gelungenen "Casino Royale" und dem eher fragwürdigen Sequel "Ein Quantum Trost" liegt nun der dritte Bond-Streifen mit Daniel Craig vor. Martin Compart hat ihn sich angesehen und das neue Abenteuer der britischen Doppelnull anläßlich der DVD-Veröffentlichung unter die Lupe genommen. Eine persönliche Stellungnahme.
Lange bevor sich Ian McShane als Saloon-Besitzer in der HBO-Serie "Deadwood" ins Bewußtsein deutschsprachiger Couch-Potatoes spielte, verkörperte er bereits in einer der erfolgreichsten englischen TV-Serien aller Zeiten Jonathans Gashs Lovejoy. Martin Compart widmet sich unserem Lieblings-Antiquitätenhändler und seinem Schöpfer.