Akzente_The Game is on

Endlos verspielt

Videogames haben Zukunft. Und - wie man an neuesten Untersuchungen sieht - auch eine umsatzsteigernde Vergangenheit. Die Spieler von damals sind nämlich längst erwachsen geworden.
   12.06.2017

Mittlerweile sollte sich ja herumgesprochen haben, daß Videospiele nicht nur für junge Menschen geeignet sind, sondern alle Altersstufen begeistern, faszinieren und tage- oder wochenlang beschäftigen können. Sogar die Hauptzielgruppen für die Game-Anbieter haben sich schon verändert - man versucht längst nicht mehr, nur die "Counterstrike"-Kiddies und "Call of Duty"-Shooter-Schüler anzusprechen. 2011 lag das Durchschnittsalter eines Gamers in Deutschland bereits bei 31 Jahren; seither hat sich der Altersschnitt laut einer Studie des deutschen Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) noch weiter nach oben verschoben und liegt heute bei 35,5 Jahren. Eine beeindruckende Zahl, die auch Anbietern von Indie-Spielen und anderen interaktiven Games zu denken geben sollte ...

"Das steigende Durchschnittsalter der deutschen Gamer und die wachsende Beliebtheit von Games zeigen deutlich, daß sich Computer- und Videospiele fest als Alltagsmedium etabliert haben", sagt BIU-Geschäftsführer Felix Falk. "Games sprechen mit ihren vielseitigen Inhalten und neuen Technologien alle Altersgruppen an."
Die statistische Verschiebung ist vor allem darauf zurückzuführen, daß die Generation, die mit den ersten Videospielen aufgewachsen ist, nun auch schon bald ihren 50. Geburtstag erreicht oder erfolgreich hinter sich gebracht hat. Zusammenfassend kann man also sagen: Bei älteren Menschen werden Videospiele immer beliebter. Oder: Die klassischen Videospieler werden halt auch nicht jünger. Und bei ihrem Hobby geht es natürlich nicht ausschließlich um Europas beliebteste Casino-Spiele, sondern tatsächlich um vielen Game-Genres für PC, Mac und die diversen Konsolen (und die aufstrebende Virtual-Reality-Spielebranche).
Gamer über fünfzig stellen in Deutschland mittlerweile die größte Altersgruppe der vom elektronischen Spiel faszinierten Menschen. Ob sie nun mit Veteranen wie "Pong" oder "Tetris", "Doom" oder "Quake", "Super Mario" oder "Ultima" sozialisiert wurden, vor Jahren in die "World of Warcraft"-Suchtspirale hineingekippt sind oder Videospiele erst durch ihre Kinder entdeckt (und deren Konsolen für sich beansprucht) haben: sie liegen mit ihrem Hobby eindeutig im Trend.
Videospiele sind heute nämlich ein fixer Bestandteil der heutigen Unterhaltungskultur - und decken sowohl mit ihrer Hardware als auch in Sachen Software ein breites Spektrum ab. Sie lassen sich auf Handys, Tablets, Notebooks, Desktop-Computern, Konsolen oder auf High-End-VR-Systemen spielen. Dank dieser Vielfalt gehören sie fraglos zu den wichtigsten Medien unserer Gegenwart.

Redaktion

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