Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Gewissenslücke
Dr. Trash empfiehlt: Entsagen Sie dem bequemen Online-Handel und dem Kreditkartenunwesen - vor allem, wenn Sie sich das richtige Lesen erst erarbeiten müssen. Es geht doch nichts über einen real vorhandenen Buchhändler, der die literarische Ausbildung übernimmt, das Verlagswesen kennt und den Geschmack bildet. Auch der Doc hat den Umgang mit Büchern so erlernt. Und das fällt ihm erst jetzt wieder ein ... mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Hirnmasse
Dr. Trash empfiehlt: Unterstützen Sie unabhängige und gut geschriebene Fanzines. Und damit ist nicht nur die hervorragende Internet-Publikation namens EVOLVER gemeint, sondern auch Gedrucktes wie "Rokko´s Adventures", wo Subkultur, Popkultur, Underground und zu Unrecht vergessene intellektuelle/künstlerische Bewegungen sehr klug und lesenswert abgehandelt werden. Jetzt können Sie endgültig auf banale Tages- und Wochenzeitungen verzichten. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Kriegslüge
Dr. Trash empfiehlt: Stürzen Sie sich mit ihm (und mit etwas Verspätung) ins Jubiläumsjahr 2008 - und fallen Sie nicht auf eine der perfidesten Lügen herein, die heuer so herumerzählt werden. Die großen Revolutionäre und Alternativ-"Vordenker" aus dem Jahre 1968 sind es nämlich, die uns erst in die Misere - und die EU-Diktatur - gestürzt haben, in der wir heute alle stecken. Es wird Zeit für einen richtigen Aufstand. Und das gilt auch für den Buchmarkt. mehr
Stories: Warren Ellis, Pt. 1
"Shit happens when you party naked"
Er zählt neben Frank Miller und Alan Moore zu den künstlerisch und erzählerisch einflußreichsten Comic-Autoren der Gegenwart. Sein kreativer Output ist dabei - gelinde ausgedrückt - epochal. Deshalb erzählen Ihnen Peter Hiess und Thomas Ballhausen "nur" etwas über die Noir-Comics des Warren Ellis. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Blattschuß
Dr. Trash empfiehlt: Legen Sie die Bücher weg - und kommen Sie ja nicht auf die Idee, Ihre Zeit mit saublöden Wochenblättern oder sogenannten Qualitätszeitungen zu vergeuden. Hochspezialisierte Fachzeitschriften sind ein bedeutender Teil der täglichen Pflichtlektüre, ob sie sich nun an Bewohner der elektronisch vernetzten Welt oder Leser mit berechtigtem Verfolgungswahn richten. Der Doktor verkabelt Ihre Gehirnzentren. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Fluchtburg
Dr. Trash empfiehlt: Entziehen Sie sich der Zwangsbeglückung durch die immer mächtiger werdenden Großverlags-Konglomerate. Entdecken Sie mit ihm einen mutigen österreichischen Kleinverlag, wagen Sie den Schritt in andere Welten und zelebrieren Sie den gepflegten Eskapismus. Alltag, Rauchverbot und Gutmenschen-Gehirnwäsche holen Sie ohnehin früh genug ein ... mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Lauschangriff
Dr. Trash empfiehlt: Feiern Sie mit ihm - wenn auch fast ein Jahr zu spät. Und lernen Sie gefälligst wieder, ordentliche Bücher zu lesen. Es geht doch nichts über das Gefühl, einen Schutzumschlag lüstern zu betasten, gefügige Seiten umzublättern, ein Lesezeichen an bestimmte Stellen zu schieben und einen staubigen alten Folianten befriedigt zuzuklappen. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Schattenseiten
Dr. Trash empfiehlt: Lernen Sie eine ganz neue Bedeutung des Begriffs "Private Eye" kennen - in den phantasievollen, witzigen und nicht zuletzt grusligen "Nightside"-Noir-Krimis von Simon R. Green. Wer nach diesen Besuchen in der bisher unbekannten Londoner Unterwelt noch zu handelsüblichen Vampirromanzen greift, der hat kein Blut mehr. Zumindest nicht im Hirn. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Filmrollen
Dr. Trash empfiehlt: Lassen Sie den Sadomaso-Gruftie in sich endlich krepieren - ein besseres Schicksal hat er eh nicht verdient. Externalisieren Sie Ihre inneren Ungeheuer, verleihen Sie Ihren Traumata Gestalt, vergleichen Sie sie mit den klassischen Schreckensgestalten der Kinogeschichte. Der Psychoanalytiker Ihrer Wahl hat diese Therapie bereits im März 2007 erfunden; jetzt können auch Sie endlich frei werden. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Witzkiste
Dr. Trash empfiehlt: Freuen Sie sich mit ihm darüber, daß er zu Weihnachten 2006 ein hervoragendes Kompendium über die beste Comedy-Truppe (wie man heute so sagt) aller Zeiten geschenkt gekriegt hat. Die Betreiber des fliegenden Zirkus dürfen nämlich nicht in Vergessenheit geraten - und dafür wird auch der Doc bei jeder Gelegenheit sorgen. "I don´t know about art, but I know what I like." mehr
