Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Handarbeit
Dr. Trash empfiehlt: Verzweifeln Sie nicht an der bösen Welt da draußen - auch wenn die offensichtlich immer dümmer und korrupter wird. Lesen Sie keine Zeitungen, schauen Sie keine Nachrichten, beziehen Sie Ihre Informationen lieber aus Quellen, denen Sie vertrauen. Dem EVOLVER zum Beispiel. Oder einer Romanserie über einen Mann, der sein Außenseitertum bewußt gewählt hat und sich gegen die Unbillen der Zivilisation wehren kann. Im Oktober 2006 ebenso wie heute noch ... mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Stromtod
Dr. Trash empfiehlt: Meiden Sie das Internetz - außer eventuell, wenn Sie EVOLVER lesen. Alles andere ist Zeitvergeudung, sinnlose Pseudokommunikation, schlecht recherchiertes Geschwätz und Hobbyismus. Der anständige Mensch liest ein Buch, so wie der Doc im Sommer 2006, und freut sich über die Zombies, die ihm ausnahmsweise nicht aus dem Monitor entgegenstarren. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Nachdruck
Dr. Trash empfiehlt: Schweifen Sie nicht in die Ferne, wenn das Gute war schon da. Statt sich mit den Absonderungen spätpubertierender Nachwuchsschriftsteller und Vierte-Generation-Holocaust-Abarbeiter auseinanderzusetzen, könnten Sie ja auch überprüfen, was einst Gescheiteres geschrieben wurde - und heute zu moderaten Preisen erhältlich ist. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Marktwert
Dr. Trash empfiehlt: Halten Sie es mit dem Konsum, wie Sie wollen - aber machen Sie doch bitte keine Ideologie draus! Passend zur widerlichen Selbstbeweihräucherung der 68er-Generation in diesem Jahr finden Sie hier eine Kolumne aus dem Mai 2006, in der die sogenannte Gegenkultur als das entlarvt wird, was sie ist: eine traurige Schimäre. Aber auch die Alternative kocht nur mit abgestandenem Wasser ... mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Zeichensprache
Dr. Trash empfiehlt: Bleiben Sie den Comics Ihrer Kindheit treu - und versuchen Sie sich gelegentlich auch an den gezeichneten Abenteuern neuer Helden. Daß aus dem Projekt "Fix & Foxi" seit März 2006 (als diese Kolumne entstand) nicht das wurde, was es wurden sollte, kann man verzeihen. Schließlich gibt es auch noch unsterbliche Enten, japanische Videospiel-Fighter und einen sympathischen Sensenmann-Lehrling. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Sachlage
Dr. Trash empfiehlt: Sparen Sie sich Sachbücher aus dem aktuellen Wirtschafts-, Politik- und Umweltpanik-Leben. Die sind nach ein paar Monaten sowieso schon unaktuell. Was der Doc jedoch an obskuren, apokalyptischen und durchaus kryptischen Werken aufgetrieben hat, ist auch fast zwei Jahre nach dem ursprünglichen Erscheinen seiner Kolumne noch lesenswert. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Schrottwert
Dr. Trash empfiehlt: Hören Sie auf den österreichischen Kabarettisten und SF-Autor Leo Lukas. Der Doc hat es auch getan - und wurde dafür mit zwei Auftritten in der größten Zukunftsromanserie aller Zeiten belohnt. Mittlerweile (zwei Jahre nach Erscheinen dieser Kolumne im Druck) hält "Perry Rhodan" etwa bei Band 2415 und ist nach wie vor lesenswert. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Mattscheibe
Dr. Trash empfiehlt: Weinen Sie mit ihm einem Übersetzer nach: Andreas Brandhorst. Der war nämlich im Sommer 2005, als diese Kolumne entstand, noch für die deutschen Fassungen der "Scheibenwelt"-Romane zuständig. Das soeben erschienene neue Pratchett-Buch "Schöne Scheine" hat ein anderer übersetzt. Und das liegt alles nur daran, daß niemand auf den Doc hört ... mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Leseschule
Dr. Trash empfiehlt: Halten Sie sich zur Abwechslung mit einem mehr als zwei Jahre alten Nachruf auf. Qualität endet nämlich nicht mit dem Tode - wie der Fall des deutschen Erfinders von "Mr. Dynamit" und "Kommissar X" eindrücklich zeigt. Autoren wie C. H. Guenter sagen in einem Buch mehr als österreichische Subventionsschreiber in ihrem ganzen Lebenswerk. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Schatzsuche
Dr. Trash empfiehlt: Verzichten Sie auf jämmerliche Kurzgeschichtenschreiber, die nichts zu erzählen haben und nach 30 Seiten fadem Alltag bestenfalls mit einer Anti-Pointe voll Humanitätsgedusel aufwarten. Der Genre-Story gehört die Zukunft. Der Doc weiß das längst - und auch anerkannte angloamerikanische Autoren gelangten im Frühjahr 2005 wieder zu dieser Erkenntnis. mehr
