Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Scharfzeichner
Dr. Trash empfiehlt: Freuen Sie sich darüber, daß die Ironie-Szene (Sie wissen schon, die mit den heiteren Bärtchen, strohdummen Hütchen und der schlurfigen Kleidung) Comics noch nicht wirklich für sich entdeckt hat. Vielleicht liegt’s ja daran, daß es dort weder Gestalten wie die Gebrüder Coen noch eine angeschwuchtelte Indie-Bewegung wie in der Popmusik gibt - sondern ein paar aufrechte Kämpfer, die die Tradition der Bildergeschichte hochhalten. mehr
Stories: Peter Stöger
Das Monokel des Polyphem - Notizen (21)
Sein literarisches Opus magnum blieb unvollendet. Der EVOLVER präsentiert nun die betreffenden Studien des 1997 verstorbenen Künstlers. Seien Sie gewarnt: Eine Sprache, die "herrschende Textgewohnheiten ignoriert und unter Verwendung pseudoklassischer Formen individuelle, skurrile und anarchische Inhalte" vermittelt, ist nicht jedermanns Sache.
Halten Sie Ihren Homer griffbereit und "den Sphinkter im Zaum"!
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Video: Der Biber
Leave it to Beaver
Ein suizidgefährdeter Spielzeugfabrikant therapiert sich mit Hilfe einer Handpuppe selbst. Der schräge Plot läßt den skandalgebeutelten Mel Gibson mit wildem Overacting davonkommen. mehr
Akzente: Österreich liest 2011. Treffpunkt Bibliothek: UB.MDW
Μορφεύς / Morphing
Im Oktober gibt’s haufenweise gute Gründe, wieder einmal eine Bibliothek zu besuchen. In unserem Fall die Bibliothek der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (kurz ub.mdw) und - gleichsam als partner in crime - die Wiener Buchhandlung Mord und Musik (kurz MuM): mit barocken Klängen, griechischen Göttern und einem gerüttelt Maß an blood & guts. mehr
Akzente: Buchpräsentation
Qualtinger läßt grüßen
Szenische Lesung in der Komödie am Kai: An vier Abenden präsentiert Georg Biron sein neues Buch "Quasi Herr Karl" - mit kräftiger Unterstützung durch Karlheinz Hackl, Hanno Pöschl und Robert Reinagl. mehr
Stories: Peter Stöger
Das Monokel des Polyphem - Notizen (20)
Sein literarisches Opus magnum blieb unvollendet. Der EVOLVER präsentiert nun die betreffenden Studien des 1997 verstorbenen Künstlers. Seien Sie gewarnt: Eine Sprache, die "herrschende Textgewohnheiten ignoriert und unter Verwendung pseudoklassischer Formen individuelle, skurrile und anarchische Inhalte" vermittelt, ist nicht jedermanns Sache.
Halten Sie Ihren Homer griffbereit und "den Sphinkter im Zaum"!
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Kino: Red State
Anal Penetration = Eternal Damnation
Als er einmal gefragt wurde, ob er an Gott glaube, antwortete Regisseur Kevin Smith: "Ja, ich glaube an Gott. Wieso? Weil ich eine Karriere habe". Erzogen als Katholik, mit einem homosexuellen Bruder, widmet er sich nun in einem Genre-Wechsel dem Horror "Christentum". Ganz auf Smithschen Humor muß das Publikum dabei dennoch nicht verzichten. mehr
Kino: Wir sind was wir sind
Mühsames Menschenfressen
Schon drei Festivalpreise hat Jorge Michel Grau für sein Kinodebüt "Somos Lo Que Hay" - zu deutsch: "Wir sind was wir sind" - bekommen. Die Geschichte einer Kannibalenfamilie in Mexico City ist zähe, schwere Kost – aber total "arthouse". mehr
Musik: The Turn of the Screw
Tödliches Landhaus-Idyll
Der amerikanische Schriftsteller Henry James schrieb die Novelle "The Turn of the Screw", die der britische Komponist Benjamin Britten als Vorlage für eine der großartigsten Opern der Moderne verwendete. Wie der kanadische Meisterregisseur Robert Carsen die beklemmenden 16 Bilder in Szene setzt, ist unnachahmlich. Gelungener Saisonstart im Theater an der Wien. mehr
Kolumnen: Unerwünschte Nebenwirkungen
Feuerbauer
Dr. Trash empfiehlt: Lassen Sie sich den Begriff "Wutbürger" von den arroganten Verbrechern in Politik und Medien nicht gefallen! Denken Sie bei den miesen Charakteren, die Ihren gerechten Zorn verursacht haben, lieber an den weisen Spruch: "Today's pigs are tomorrow's bacon." Und vertiefen Sie sich - passend dazu - in die Abenteuer von "Monster Hunter International". mehr

