Stories_Ivan Lendl: Rückblick, Teil I

Ära des Schrecklichen

Er galt als Terminator unter den Tennisprofis: Ivan Lendl, auch als "Ivan, der Schreckliche" bekannt, lehrte der Konkurrenz mit seinem harten und präzisen Grundlinienspiel das Fürchten. Vor 20 Jahren endete die Laufbahn des kühlen Perfektionisten. Dietmar Wohlfart blickt auf die Karriere einer ungeliebten Legende zurück.    01.09.2014

3. März 2014: Zum zweiten Mal geht der vom Tennis-Weltverband ITF organisierte "World Tennis Day" über die Bühne. Bei dem ein Jahr zuvor zum 100. Geburtstag der Organisation ins Leben gerufenen Event werden wieder prominent besetzte Schaukämpfe auf drei Kontinenten ausgetragen: In London, New York und Hongkong treffen die Größen von heute auf die von einst, um die populärste Einzelsportart der Welt hochleben zu lassen.

Um 19.30 Uhr Ortszeit betreten zwei Männer das Earls Court Exhibition Center in London: Als erster marschiert der Australier Pat Cash auf den Platz. Der Wimbledon-Sieger von 1987 wirkt trotz seiner 48 Jahre absolut fit. Mit seiner imposanten Arm- und Beinmuskulatur könnte man ihn als ungeschulter Beobachter glatt für einen ungewöhnlich kräftig gebauten Aktiven halten. Tatsächlich befindet sich Cash seit 1997 im Profitennis-Ruhestand, dem etliche Verletzungen und erfolglose Comeback-Versuche des temperamentvollen Angriffspielers vorangegangen waren. Doch Cash blieb dem Spiel erhalten und schloß sich nach seinem erzwungenen Karriereende der von Jimmy Connors gegründeten "Champions Tour" ehemaliger Spitzenspieler an.

Hinter dem Australier betritt ein sichtlich älterer Herr mit unübersehbarem Bauchansatz unter dem sehr weit geschnittenen Poloshirt den Platz: Ivan Lendl (Jahrgang 1960) sieht nicht so aus, als würde ein auch nur halbwegs ernsthaft vorangetriebener Vergleich mit seinem kraftstrotzenden Gegner irgendeinen sportlichen Sinn ergeben. Lendl weiß das - ebenso wie sein Gegenüber. Doch Cash wird den Älteren schonen, und zusammen werden sie eine gute Show abliefern.

 

Gefürchtetes Waffenarsenal

 

"Ivan, der Schreckliche" in einem Spaßmatch ohne Wettkampfcharakter? Noch wenige Jahre zuvor schien ein Schaukampf zwischen Lendl und einem seiner ehemaligen Rivalen undenkbar. Der gebürtige Tschechoslowake war nicht nur als extrem erfolgreicher, sondern eben auch unnahbarer, humorloser und auf dem Platz unerbittlicher Zeitgenosse bekannt geworden.

Geboren in Ostrau, unweit der polnischen Grenze, trat der Sohn von Jiří und Olga in die sportlichen Fußstapfen seiner tennisbegeisterten Eltern. Ab 1978 bespielte er die Profitour, wo der vielversprechende Junior schnell erste Erfolge verbuchen konnte. Dabei nahm Ivan Lendl die Rolle eines Pioniers ein, was Form und Dauer seiner Trainingsmethoden anging: In der Kraftkammer und später auch mit Hilfe eines eigens auf seinem Anwesen verlegten Tenniscourts, der mit dem Bodenbelag der US Open versehen wurde, bereitete sich Lendl akribisch und in regelrechten Marathoneinheiten auf seine Toureinsätze vor. Als er Anfang der achtziger Jahre zur Spitze aufschloß, hatte der Tennissport seinen ersten Hochleistungsathleten hervorgebracht.

Lendls Vorbereitungsprozedur zwischen den Ballwechseln sowie seine eigenwilligen Routinen und Marotten waren für viele seiner Gegner immer auch Vorboten des Unvermeidlichen. Auf dem Court gestaltete Lendl, der stets von einer eisigen Aura umgeben war, seine Matches von der Grundlinie aus mit wuchtigen Topspin-Schlägen, denen er eher begrenzten Drall, dafür um so mehr Druck verlieh. Lendl leitete seine Servicespiele durch einen abenteuerlich hohen Ballwurf ein, denen er einen akkuraten Aufschlag folgen ließ. In seiner spielerischen Waffenkammer nahm die berüchtigte krachende Vorhand eine Sonderstellung ein. Mit ihr punktete er systematisch und besiegelte das Schicksal zahlloser Konkurrenten. Die Rückhand baute Lendl im Laufe der Zeit, ausgehend von einer defensiven Slice-Variante, zur Topspin-Waffe aus. Seine chronische Volleyschwäche sollte den "Schrecklichen" jedoch einholen und das Fundament seines sportlichen Traumas bilden.

 

Aufstieg inmitten der Größten

 

Ivan Lendl drang zu einer Zeit in die Weltspitze vor, als die Großmeister der 70er Jahre - allen voran Jimmy Connors, Björn Borg und Guillermo Vilas - den Sport nach wie vor prägten und beherrschten. Neben dem aufstrebenden, genialen Exzentriker John McEnroe (Jahrgang 1959), der schnell zu Lendls Nemesis werden sollte, arbeitete der junge Tschechoslowake eifrig daran, das erlesene Triumvirat zu überflügeln. Doch obwohl der unzugängliche Stoiker bereits in dieser Frühphase seiner Karriere zu Seriensiegen ansetzte, Trophäen sammelte und sich auf den vorderen Plätzen der ATP-Computerweltrangliste festsetzen konnte, blieb ihm ein Grand Slam-Titel bis 1984 verwehrt.

Im Weg standen ihm vor allem Connors und McEnroe: In dem kampfstarken und ausgefuchsten Tennisrebell James "Jimbo" Connors (Jahrgang 1952), der die Massen noch bis Mitte der 90er Jahre bewegen sollte, fand Lendl zunächst seinen Meister; er unterlag dem Rekordmann in ihren ersten sieben Aufeinandertreffen zwischen 1979 und 1981. Zudem verlor Lendl die beiden US-Open-Endspiele von 1982 und 1983 gegen den um acht Jahre älteren Amerikaner. Später verschoben sich die Kräfteverhältnisse deutlich: Ab 1984 sollte Jimmy Connors kein Mittel mehr gegen den jüngeren Spieler finden; in ihren restlichen 17 Begegnungen behielt Ivan Lendl stets die Oberhand.

Die Vergleiche zwischen Connors und Lendl bildeten stets auch ein Generationenduell ab. Zwischen John "Big Mac" McEnroe und seinem etwas mehr als ein Jahr jüngeren Dauerrivalen aus dem Osten entwickelte sich hingegen ein Kampf der Persönlichkeiten und Spielsysteme.

 

Rivalitäten

 

John McEnroes Aufstieg erfolgte aus dem Stand: Bereits in seinem ersten Profijahr forderte er Jimmy Connors im Halbfinale von Wimbledon; 1979 gewann er als erst 20jähriger die US Open. Weitere drei Triumphe bei dem in seiner Heimatstadt New York ausgetragenen Grand-Slam-Event sollten folgen. McEnroes weltweiter Erfolgslauf folgte keiner Leistungskurve; sein außerordentliches Talent befähigte ihn, sich quasi auf Anhieb auf Augenhöhe mit den Besten zu messen. Macs Spiel war einzigartig: Behende funktionierte er das Tennisfeld zum Atelier eines Ballkünstlers um. McEnroe tänzelte über den Platz, absorbierte das Tempo des Gegners, um schließlich blitzschnell und unvergleichlich am Netz zu vollstrecken.

Allgemeine Bekanntheit erlangten seine berüchtigten Wutausbrüche, die ihm mit "Bad John" einen wenig schmeichelhaften zweiten Spitznamen einbrachten. Wenn der filigrane Tennismagier McEnroe gegen eine vermutete Ungerechtigkeit anging, wurde der weiße Sport mit rüdesten Schimpftiraden besudelt, gingen Rackets zu Bruch und hagelte es Verwarnungen seitens der Offiziellen. Auf dem Platz war der New Yorker irischer Abstammung eine fast unentschärfbare Zeitbombe. Sie zu neutralisieren, machten sich vor allem drei Legenden des Sports zur Aufgabe: Björn Borg, der unterkühlte Schwede ("Eisborg") mit dem monoton-präzisen Grundlinienspiel; Jimmy Connors, der McEnroes vulgäre Wutsprache fließend beherrschte; und der als herzloser Maschinenmensch aus dem Osten wahrgenommene Ivan Lendl.

John McEnroe gegen Ivan Lendl - das war ein Aufeinanderprall divergierender Spielsysteme und Temperamente: Wo Big Mac mühelos in seine unerschöpfliche Trickkiste griff, den Sport zur Kunstform erhob und das Publikum vereinnahmte, warf Lendl die Früchte unzähliger Stunden härtester Trainingsarbeit in die Wagschale, ohne die Tennisfans dabei jemals emotional zu erreichen. McEnroe zelebrierte sein brillantes Serve-and-Volleyspiel - Lendl konterte mit präzise gebündelter Grundlinienpower. Ein dramatischer Höhepunkt dieses pikanten West-Ost-Konflikts sollte sich auf der roten Asche von Roland Garros zutragen.

 

Französischer Thriller

 

Am 10. Juni 1984 war es zunächst über weite Strecken McEnroe gewesen, der auf dem ungeliebten französischen Sandbelag das Geschehen diktierte. Im Finale der French Open erspielte er sich eine komfortable Führung und lag bereits mit zwei Sätzen in Front, als ihm das Match nach einem hart umkämpften Aufschlagspiel Lendls doch noch entglitt. Zweieinhalb Sätze lang hatte der Tschechoslowake, der zuvor in vier Grand-Slam-Finalspielen gegen Borg, Connors, Wilander und wiederum Connors unterlegen war, keinen Weg gefunden, seinen amerikanischen Widerpart in die Schranken zu weisen. Doch mit Willensstärke und Kampfkraft fand er schließlich in die Partie. Nach einem geschichtsträchtigen Comeback in fünf Akten hieß der Sieger Ivan Lendl. Für den exzentrischen Wüterich McEnroe, der sich mit einem bizarren Zornanfall zu Beginn des dritten Durchgangs womöglich selbst nachhaltig geschwächt hatte, sollte es bei dieser einzigen Finalteilnahme auf dem Sand von Roland Garros bleiben.

Lendls erster Grand-Slam-Sieg kam einem Befreiungsschlag gleich: Zusammen mit dem Schweden Mats Wilander (Jahrgang 1964) stieg er folglich zur bestimmenden Kraft auf den Sandplätzen der internationalen Profitennisszene auf. Im Pariser Finale von 1985 unterlag er Wilander in vier Sätzen, sicherte sich aber in den darauffolgenden zwei Jahren wiederum den Titel mit glatten Erfolgen gegen dessen Landsmann Mikael Pernfors und dem ebenfalls aus der Tschechoslowakei stammenden Miloslav Mecir. Zu einer Zeit, in der eine Schar von europäischen Sandplatzspezialisten - unter ihnen Thomas Muster, Karel Novacek und Emilio Sanchez - Grand-Prix-Titel vergleichsweise geringerer Größenordnungen unter sich aufteilten, bildeten Lendl und Wilander das Spitzenduo auf den prestigträchtigsten "Clay Courts".

 

Auf dem Gipfel

 

Am 28. Februar 1983 erklomm Ivan Lendl zum ersten Mal die Spitzenposition der Computerweltrangliste. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits mehr als 30 Titel auf der ATP-Tour errungen. Der Kampf um den Platz an der Sonne war in jenen Tagen auch ein erbittertes Duell zwischen McEnroe und Lendl, die sich zwischen 1983 und 1985 an der Spitze abwechselten und dabei den ewig hungrigen Jimmy Connors, der 1974 zum ersten Mal die Weltranglistenführung übernommen hatte, auf Distanz hielten.

Die Jahre 1985 bis 1987 waren Lendls erfolgreichste; er brachte es auf 28 Turniersiege, die wiederum 5 Grand-Slam-Titel sowie einen Hattrick bei den ATP World Tour Finals inkludierten. Schon 1982 hatte der Tschechoslowake mit einer Triumphserie, die nicht weniger als 15 Titel umfaßte, seinen Anspruch auf den Tennisthron Nachdruck verliehen. Doch jetzt kämpfte er um Grand-Slam-Trophäen und Masters-Siege. Längst hatte Lendl sein Spiel perfektioniert: Kaum ein Gegner konnte seinem von der Grundlinie entfesselten Dauerdruck Paroli bieten. Außerdem verfehlte der todernste Habitus dieses Meisters der mentalen Kriegführung nur selten seine Wirkung. Ivan Lendl galt als erbarmungslose Maschine - und zudem als Spieler, der seine ans Netz aufgerückten Opponenten schon einmal kaltblütig abschoß, anstatt zu einem Passierball oder Lob anzusetzen.

Lendls Dominanz wurde indirekt durch McEnroe begünstigt: Während seiner freiwilligen sechsmonatigen Auszeit im Jahre 1986 ehelichte der Amerikaner die Schauspielerin Tatum O´Neal. Macs Rückkehr auf die Tour sollte nur von kurzer Dauer sein: Eine Serie wüster Beleidigungen an die Adresse von Stuhlschiedsrichter Richard Ings während seines Drittrundenspiels bei den US Open 1987 zog neben einer Geldstrafe auch eine zweimonatige Sperre nach sich. McEnroe selbst verlängerte die erzwungene Karrierepause um mehrere Monate; Tatum hatte wenige Tage nach der ausgesprochenen Suspendierung ihr zweites Kind zur Welt gebracht.

Doch auch während der Abwesenheit des cholerischen Tennisgenies gingen Ivan Lendl keineswegs die Gegner aus - brachte die zweite Hälfte der 80er Jahre doch eine Vielzahl illustrer Antagonisten hervor, wie sie heutzutage nicht mehr auszudenken sind.

 

Neue Gegner

 

2014 mag das amerikanische Herrentennis am Boden liegen - 30 Jahre zuvor war dagegen eine buntgemischte Truppe aufstrebender Athleten aus Übersee ausgezogen, um den weißen Sport zu erobern: Während McEnroe sich mehr oder weniger selbst aus dem Spiel nahm und Connors in seinem trotzigen Kampf gegen die Zeit langsam ins Hintertreffen geriet, bezogen Aaron Krickstein, Tim Mayotte, Brad Gilbert, Jay Berger und ein gewisser Andre Agassi ihre Plätze im erweiterten Kreis der Tenniselite. Ivan Lendls direkte Konkurrenz stellte aber vorerst die Alte Welt: Boris Becker (Jahrgang 1967) und Stefan Edberg (Jahrgang 1966) sorgten neben dem bereits etablierten Mats Wilander dafür, daß die Luft an der Spitze für den unnahbaren Perfektionisten dünner wurde. Becker und Edberg sollten die Spitze der anrückenden dritten Spielergeneration bilden, mit der es Ivan Lendl im Laufe seines Sportlerlebens zu tun bekam.

Nach Wilanders Einbruch im Jahre 1989 entbrannte ein attraktiver Dreikampf um die Vormachtstellung im Welttennis. Das Aufeinanderprallen des "Roten Barons" mit dem eleganten Schweden Edberg sollte sich dabei zum eigentlichen Evergreen entwickeln. Insbesondere auf dem heiligen Rasen von Wimbledon versprühte das Duell besondere Brisanz und wurde zum Publikumsmagneten, vor allem im tennisverrückten Deutschland, das mit Steffi Graf in der Damenkonkurrenz und Becker fast zeitgleich zwei Lichtgestalten des Sports hervorbrachte. Überhaupt bescherten die späten 80er Jahre dem Profitennis ein besonders attraktives Spielerfeld. Markante Charaktere mit stark divergierenden Mentalitäten und Spielstilen verwickelten einander in packende Partien, während Becker, Edberg und Lendl um die großen Pokale rangen und einander regelmäßig in den Grand-Slam-Endspielen begegneten.

Für den immer noch verhältnismäßig unpopulären Ivan Lendl war es eine Zeit des Umbruchs. Auf Asche, Hartplatz und Teppich hatte er über Jahre hinweg außerordentliche Erfolge gefeiert und die Rekordbücher fast nach Belieben umgeschrieben. Mit dem Spiel auf Rasen war er hingegen stiefmütterlich umgegangen. Durch seine spielerische Veranlagung ohnedies benachteiligt, scherte sich "Der Schreckliche" noch dazu kaum um die überschaubare - und immer noch weiter abnehmende - Anzahl von Bewerben, die auf dem stets pflegebedürftigen, grünen Untergrund ausgetragen wurden. "Gras ist nur was für Kühe", hatte er einmal verächtlich bemerkt. Dieser Sager - Lendls bekanntester und vielleicht fatalster Ausspruch - sollte ihn zeit seines sportlichen Lebens verfolgen.

 

Zur Fortsetzung ...

Dietmar Wohlfart

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