Stories_"Das letzte Land" sucht Crowdfunder

"Irgendwo zwischen Finden und Erfinden"

Für 8500 Euro machen ein paar Leute 90 Minuten Science-Fiction-Film. Grund genug, mit einem davon ein viel zu langes Interview zu führen: über "Alien", Philosophie und Filmemachen.    31.03.2014

In meinem Regal steht ein Buch mit dem schönen Titel "Feature Filmmaking at Used-Car Prices". Ich bin nur leider nie über zwei Minuten Video hinausgekommen, in denen allerlei Gegenstände - UFOs, Mandarinen, bemalte Festplatten - durch ein (im Rückblick gar nicht so übles) Sternenmeer flogen. Umso großartiger finde ich, daß eine Gruppe Filmfans aus Nordrhein-Westfalen zum Gebrauchtwagenpreis von 8500 Euro (per Crowdfunding gesammelt) einen abendfüllenden Science-Fiction-Film drehen will und wird.

Ich unterhielt mich mit Marcel Barion, der bei "Das letzte Land" unter anderem für Regie, Buch und Musik zuständig ist (und sich bestimmt über noch ein paar weitere "crowdgefundete" EU-Dollars freut).

 

EVOLVER: Welche SF-Filme haben dich geprägt?

Marcel Barion: "Krieg der Sterne" (1977), "Explorers" (von Joe Dante; 1985), "Alien" (1979) und "2001" (1969). Auch "Solaris" (1972) und "Blade Runner" (1982) und insbesondere der erste "Star Trek"-Film (1979). Ich hab auch einiges übrig für "Barbarella" (1968), "Forbidden Planet" (1956), "Dune" (1984) und auch "Spaceballs" (1987). Aber das sind natürlich alles keine großen Geheimtips. Ein wenig geheimer wäre da schon "Star Crash" (1978), und noch etwas geheimer "Mutant - das Grauen im All" (1982) oder "Star Crystal" aka "Die Todesgalaxie" (1986) ...

Fast hätte ich "Dark Star" (1974) vergessen: Die Situation in "Das letzte Land" ist ja gut mit der in "Dark Star" vergleichbar. Allerdings soll unser Film komplett anders aussehen, eine ganz andere Atmosphäre haben und ganz andere Gefühle auslösen als "Dark Star" - und nachher übrigens auch in eine ganz andere Richtung gehen ...

In diesem Punkt könnte man viel eher "Alien" als Vorbild nennen.

 

EVOLVER: Wir lieben "Alien"! Was macht diesen Film nur so besonders?

Marcel Barion: Für mich ist das Besondere an "Alien" nicht das Alien. Das ist natürlich toll, aber vor allem mag ich die Sets und die Ausstattung, also die Nostromo und den Planeten, auf dem sie die Eier finden, das ganze Design von Armaturen, Computern, Wänden, Gängen, Landschaften und Kostümen. Und all das in diesem unglaublich guten Licht. Das Licht in "Alien" formt die Gegenstände und Gesichter ganz entscheidend mit, und darüber hinaus pulsiert es oder blitzt oder ändert die Farbe oder macht ganz wirre Sachen. Manchmal bleibt es auch extra weg, damit irgendwas ins Dunkle verschwinden kann. Und dann sind da diese vielen, ganz exakt gesetzten Atmo-Effekte, wie Dunst, Funken, ausströmendes Gas ... dazu diese ganze Oberflächenbearbeitung von Sets und Requisiten, der Schmutz, der Staub, das Kondenswasser. Sehr ähnlich hat es Ridley Scott auch in "Blade Runner" gemacht, den ich für die gleichen Dinge besonders mag.

In "Alien" wird außerdem ein ganz bestimmtes Universum gezeichnet. Man kann hier nicht schnell von einem Planeten auf den nächsten reisen wie in so mancher "Star Wars"-Situation. Dort wohnt nicht immer wieder ein neues, interessantes Volk von Außerirdischen wie in "Star Trek", mit denen man sich wieder neu prügeln kann. In "Alien" neigt der Weltraum dazu, gefährlich und tief und unerforscht und auf eine bestimmte Weise öde zu sein. Aber "stylisch öde", sodaß es schön ist. So wie eine schöne Wüste. Allerdings gewinnt man diesen Eindruck in "Alien" vorwiegend auf einem einzigen Planeten und durch den Fund, den man dort macht.

Wir würden mit unserem Film gern einen ganz ähnlichen Eindruck erzeugen, dabei aber ganz verschiedene Ecken des Weltraums zeigen - das wäre dann ein Unterschied zu "Alien".

 

EVOLVER: Was noch?

Marcel Barion: Die Raum- und Zeiterfahrungen, die man in "Alien" machen kann. Es gibt viele Filme, die den Weltraum entschleunigen - "2001" hat das ja ganz exzessiv gemacht, der erste "Star Trek"-Film auch noch. Doch "Alien" hat genau das Timing, das mir gefällt. Und das zusammen mit der Erfahrung von Räumlichkeit, durch Bewegungen der Kamera durch den Raum hindurch, immer im richtigen Moment, um dann wieder ein ganz statisches Bild zu liefern.

Das ist schwierig in Worte zu fassen. Man muß sich einfach nur den Anfang anschauen, wenn die Kamera das menschenleere Schiff durchfährt. Jede Kameraeinstellung ist exakt, und jede Bildkomposition stimmt und bleibt auch stimmig, selbst wenn die Kamera fährt oder wackelt. Ich mag es, wenn die Kamera so genau ist.

Die Nostromo wurde so gebaut, wie wir auch unser Raumschiff bauen - im Prinzip. Der Unterschied ist, daß sich die Leute von "Alien" auf Flugzeugschrottplätzen bedienen konnten und wir bisher vorwiegend alte Computer und Elektrogeräte ausgeschlachtet haben. Aber große Teile auseinanderzunehmen, um viele kleine Teile zu bekommen, diese dann neu anzuordnen und miteinander zu kombinieren - das ist das verbindende Prinzip. Sogar diese komischen, äußeren Organe des Facehuggers sollen laut Ridley Scott ja Meeresfrüchte vom Laden um die Ecke gewesen sein, nur eben in einen bestimmten, neuen Zusammenhang gebracht ...

Übrigens ist diese andere Seite an "Alien" nicht weniger interessant. Nämlich, daß H.R. Giger viele Gegenstände, Räume usw. entworfen hat und die genau nach seinen Designs entstanden. Hier greift das beschriebene Prinzip nicht, nichts wurde gepuzzlet und neu zusammengesetzt, sondern eher aus dem Nichts heraus gestaltet. Das ist eine Methode, die ein ganz anderes Arbeiten erfordert und die wir z. B. eher bei unseren Miniatur-Landschaften anwenden würden, nicht aber beim Setdesign.

 

EVOLVER: Wenn ich moderne SF-Filme sehe, habe ich manchmal das Gefühl, immer den gleichen Film zu sehen ...

Marcel Barion: Ich kenne dieses Gefühl - oder jedenfalls kenne ich eines, das man ähnlich beschreiben könnte. Ob das wohl eher an den Filmen liegt oder eher an den Zuschauern oder an beiden Seiten in ähnlicher Gewichtung?

Zumindest wären da ganz verschiedene Faktoren zu beachten. Was ist zum Beispiel mit der Nostalgie? Was ist mit dem Retro-Gefühl? Und wie steht es mit dieser Aura der Authentizität? Wie wirken sich solche Gefühle auf die Filmrezeption aus und die Wertschätzung, die man einem Film entgegenbringt? Was ist mit der Erinnerung an eine Filmerfahrung aus der Kindheit? Wie wirkt sich die auf denselben Film aus, wenn man ihn als Erwachsener wiedersieht? Wie steht es mit Fortschrittspessimismus? Gibt es Leute, die einen Film nur deshalb nicht mögen, weil er einfach neu ist? Gibt es vielleicht einen Filmkanon in unserem Köpfen - und wenn der voll ist, dann ist er voll?

Ein anderes großes Thema ist der Stellenwert von CGI. Was treibt uns bei unserem Projekt eigentlich dazu, auf CGI zu verzichten? Ich würde ganz polemisch sagen, weil es CGI nicht immer bringt. Weil es allzuoft falsch aussieht. Weil Modelle und optische Tricks vielleicht immer schon irgendwie "besser" waren. Aber das wäre dann wohl nur eine Geschmacksaussage. Oder gar Handwerksromantik? Ist das vielleicht alles eine Reaktion auf die Digitalisierung der Welt? Ich wüßte das jedenfalls auch gern.

 

EVOLVER: Was macht einen SF-Film zum Flop?

Marcel Barion: "After Earth" (2013) gilt ja z. B. als Flop. Aber man könnte sich natürlich auch mal genauer anschauen, wie so eine Zuschreibung überhaupt zustandekommt. Der Film ist jetzt ein Flop, weil er an seinem Eröffnungswochenende 27 Millionen Dollar eingespielt hat, und da er 130 Mio. gekostet hat, klingt das dann nicht so toll. Wenn unser Film Das letzte Land an einem Wochenende 27 Mio. Dollar einspielen würde, würden wir womöglich als die größten Helden gefeiert, aber einzig und allein deshalb, weil wir den Film für weniger als 15.000 Euro gemacht haben würden. Trotzdem hätten beide Filme ja sozusagen dieselbe Aufmerksamkeit erhalten. Es gäbe diesbezüglich überhaupt keinen Unterschied.

Doch irgendwie scheint es eine Rolle zu spielen, wie viel man ausgegeben hat, um den Film zu machen. Es ist also ein vorwiegend ökonomisches Denken, das darüber entscheidet, welcher Film nun Top oder Flop ist. Das ist zwar keine besonders neue Erkenntnis, aber es ist immer gut, sich klar zu machen, wie bekloppt dieses Denken zuweilen sein kann. Dasselbe gilt übrigens für die Zahl, ja, wirklich die Zahl (!) der Oscars, die ein Film erhält. Der Film mit den meisten Oscars hat gewonnen ... ziemlich bekloppt, oder?

Die richtigen Tops sind vielleicht die Filme, die in Erinnerung bleiben. Und es ist schade, daß erinnerungswürdige Filme manchmal aus ganz blöden Gründen in Vergessenheit geraten. Zum Beispiel wäre der "Drachentöter" von 1981 heute sicherlich viel mehr im Gespräch, wenn er nicht zufällig im selben Jahr wie "Jäger des verlorenen Schatzes" herausgekommen wäre. Indiana Jones in allen Ehren, aber den "Drachentöter" kennen heute nur noch wenige, obwohl er einen ziemlich guten Go-Motion-Drachen hat. Natürlich hat er noch mehr als den, aber dieser Drache war nun mal ein Meilenstein der Trickgeschichte - besser als Smaug, will ich meinen.

 

EVOLVER: Magst du denn Fantasy? Da gibt es ja noch weniger gute Filme als in der SF.

Marcel Barion: Ja. Ich hab was übrig für "Willow", für "Legende", besonders für "Der Herr der Ringe"; auch "Conan", "Der Drachentöter" und solche Dinger. Also wirklich Sword and Sorcery. Da gibt es ja auch einige Perlen. Ich habe gesehen, daß du unlängst "Einer gegen das Imperium" besprochen hast. Das ist ja sogar ein oller Hybrid aus Fantasy und SF.

Ich hab´ ja auch einen Fantasy-Film gemacht: "Aloryon". Der ist allerdings eher im Amateurbereich anzusiedeln und als Freizeitprojekt zu betrachten. Es hat daher auch zehn Jahre gedauert, bis er fertig war.

 

EVOLVER: Gehören Philosophie und SF zusammen?
Marcel Barion: Diese Frage kann man am besten philosophietheoretisch beantworten. Haha, das hört sich gut an! Man kann sagen, Philosophie entspringt dem Vermögen, gleichermaßen staunen und zweifeln zu können. Philosophie beginnt da, wo man sich nicht so recht entscheiden kann, ob man einfach baff und geplättet bleiben will oder vielleicht doch besser mal nachforschen sollte. In diesen Zustand kann man entweder dann geraten, wenn man sein eigenes Alltagserleben so weit relativiert, daß man plötzlich schon über scheinbar simple Dinge in Staunen und Zweifeln gerät, wie etwa darüber, daß es keine gleichen Gesichter gibt oder daß alle Menschen aus allen Zeiten denselben Mond gesehen haben ... Oder man wird mit ein wenig Gewalt von außen in diesen Zustand versetzt, zum Beispiel, indem man sich der Aussicht von einem Berggipfel aussetzt oder indem man eben einen Film sieht, der dann irgendwas mit einem anstellt.

Filme können einen philosophieren lassen, indem sie wie große Rätsel erzählt oder bildgewaltig sind oder Dinge zeigen, die man noch nie gesehen hat, oder Figuren zeichnen, die ganz widersprüchliche Dinge tun. Eben, indem sie einen staunen und gleichzeitig zweifeln lassen. Und das Genre der Science Fiction eignet sich ganz besonders dazu, sowas auszulösen, auch dann, wenn man sonst kein allzu großer Philosoph ist.

Science Fiction kann diese Haltung auch in einem Menschen auslösen, der sie aus freien Stücken eher selten einnimmt. Natürlich können das auch andere Genres leisten - aber das Weltall oder die Zukunft, das sind schon staunens- und zweifelnswerte Dinge per se. Man könnte sogar darüber nachdenken, ob der Nachthimmel nicht vielleicht immer schon ein gewisses Staunens- und Zweifelnspotential gehabt haben könnte und darum einen bestimmten Beitrag zum Entstehen des Philosophierens geleistet hat ...

 

EVOLVER: Das Thema des einsamen Raumschiffs ist ja nicht sooo neu ...

Marcel Barion: Ja, da gibt es zum Beispiel "Explorers" von Joe Dante sowie "Spaceballs" von Mel Brooks. In beiden Filmen gibt es ein kleines Raumschiff, und aus irgendwelchen Gründen mochte ich das.

Aber beide Filme verhielten sich zu der Raumschiffsache nicht ganz so, wie es mir uneingeschränkt gefallen hätte. Ich hatte dann lange ein ganz einfaches Bild von zwei oder drei Leuten in einem kleinen Raumschiff im Kopf, in einem bestimmten, verdreckten Stil, und sinnierte auch schon mal gern mit dem Kai Naumann darüber. Als mein alter Freund Massimo Müller dann irgendwann mal Schreiner war und ich den Johannes Bade kennenlernte, der unter anderem eine leere Halle zur Verfügung hatte (in der ein Schreiner ein Raumschiff bauen könnte), war alles nur noch eine Frage der Zeit ...

 

EVOLVER: Anders als unsere Ahnen haben wir die Möglichkeit, bereit in jungen Jahren praktisch alles schon gesehen zu haben, während Grandpa ja noch ins (Untergrund-)Kino mußte, um "El Topo" oder "Tetsuo" zu sehen. Verändert das das Filmemachen?

Marcel Barion: Es gibt für den Film keine Gegenwart, anders als beim Theater. Das Theater existiert immer nur im Moment der Aufführung, doch Filme müssen sich speichern lassen, um überhaupt Film zu sein. Wir können unsere Gegenwart daher ausfüllen mit medialer Vergangenheit, das macht unsere Fernseher oft zu Zurücksehern. Ich kann gleichzeitig "Nosferatu", "Casablanca", "Persona", "Rambo 2", "Die Blechtrommel", "Pulp Fiction" und "Gravity" laufen lassen. Ich bekomme verschiedenste Ansätze mit, die Welt zu betrachten, kann verschiedenste Wertvorstellungen, Kulturspezifika, Perspektiven, Stile, Geschwindigkeiten, Intensitäten usw. wahrnehmen und verstehen lernen.

Kann sein, daß man dadurch tolerant wird gegenüber Widersprüchen. Daß man nicht unbedingt alles mit ja oder nein beantwortet haben muß, sondern lernt, etwas zunächst neutral zu beobachten und dann für die aktuelle Situation einzuschätzen. Das ist eher gut. Es gibt Leute, die nennen das Bildung. Aber es kann sicherlich auch passieren, daß man gleichgültig wird, indifferent, daß einem egal ist, wie etwas ist. Alles scheint irgendwie gut. Das ist eher schlecht.

Ich glaube, ein Filmemacher befindet sich immer irgendwo zwischen Finden und Erfinden, oder zwischen Formulieren und Umformulieren, oder zwischen Machen und Andersmachen. Werner Herzog hat in der Doku, wo er seinen Schuh ißt, das Filmemachen mit dem Kochen verglichen. Das finde ich ziemlich interessant. Ich weiß nicht, ob er es so gemeint hat, aber es bringt einen auf den Gedanken, daß man es beim Filmemachen vielleicht immer mit Zutaten zu tun hat, für die man nicht selbst verantwortlich ist - und nur die Mischung, die Garzeit, die Gewürze, die Geräte und überhaupt das ganze Handwerk ... all das macht dann einen neuen Film draus.

Tarantinos Filme werden immer schnell als Paradebeispiele herangezogen für eine gewisse Praxis des Zitierens, der Hommage, der Bricolage und so weiter - was man gern als postmodernes Kino bezeichnet. Aber das muß gar nicht dermaßen offensichtlich betrieben werden. Vielleicht gilt das ja für sehr viele Filmemacher: Man sieht etwas und denkt sich: So muß ich das auch machen, aber nur fast so ... ja, das muß schon noch komplett anders sein! Damit kann man Bildkompositionen meinen, Atmosphären, Handlungsabläufe, Ausstattungsstile, Charaktere ... Man interessiert sich dafür, wie es die anderen gemacht haben, und oftmals auch, wie es gerade die "Großen" gemacht haben. Man hat vielleicht sogar Vorbilder.

Obwohl ich viele Regisseure sehr mag, auch sehr unterschiedliche, schaue ich mir doch immer gerne an, wie es Spielberg gemacht hat. Aber auch Spielberg hat sich damals schon angeschaut, wie es beispielsweise Frank Capra gemacht hat. Man denke etwa auch an Truffaut und wie er Hitchcock in einer langen Interview-Reihe quasi immer wieder fragte: Wie haben Sie das gemacht?

Vielleicht sind Filmemacher immer erstmal Filmfans. Zwar gibt es sicherlich auch einige, die das so nicht sagen würden, aber dann meinen die damit ganz bestimmt nicht, daß sie den Film an sich, also das Kino nicht mögen würden. Filmemacher sind mit Sicherheit immer Menschen, die grundsätzlich mögen, was sie tun. Und dann liegt es nahe, daß sie einander nacheifern, sich hier und da vielleicht gegenseitig zitieren, manchmal sogar voneinander abkupfern. ich habe mal einige Szenen aus "Trappola Diabolica" von Bruno Mattei analysiert, die bis ins kleinste Spielberg und seinen Indiana Jones kopiert haben. Was war das? Plagiat? Oder Ehrerbietung? Das kann man gar nicht so einfach sagen. Selbst bei so jemandem wie Mattei nicht, der zum Exploitationfilm gezählt wird, das ist die nettere Bezeichnung für Ausbeutungsfilm ...

Die Grundhaltung, die du meinst, gibt es also mit Sicherheit schon lange. Schon viele Jahre vor VHS, DVD und Blu-ray. Aber natürlich machen es einem diese neuen Medien und natürlich auch das Internet leichter, mehr zu sehen und mehr zu kennen und damit auch seine Zutatenliste immer mehr zu erweitern. Kochen aber muß man letztlich immer noch selber. Und ganz bestimmt können auch immer mal wieder komplett neue Rezepte erfunden werden.

Andreas Winterer

Das Letzte Land


Zwei Sträflinge stehlen für ihre Flucht ein kleines, fremdes Raumschiff und geraten auf eine unvorstellbare Reise. So in etwa deutet sich die Geschichte von "Das letzte Land" an - einem "rätselhaften Roadmovie im Weltraum". Der Film muß allerdings erst noch gedreht werden und sammelt dazu Geldspenden. Hier zwei Clips mit Testaufnahmen und über das Projekt.

 

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