Kolumnen_Miststück der Woche IV/29 - Leserwunsch #39

James Brown: "It´s A Man´s Man´s World"

Und wieder irrt sich Manfred Prescher in der Zeile. Das "Feng Shui Liadl" von Ringsgwandl ist erst in der nächsten Ausgabe dran - es steht halt grad einfach nicht im Feng-Shui. Stattdessen nimmt sich der Kolumnist eines Wunsch-Klassikers an.    08.06.2015

Manche Dinge ändern sich einfach nie: Du wachst morgens auf - und noch bevor sich das Hirn einschaltet, singst du, daß du nur noch die Welt retten mußt oder daß Geld guat brenna tuat. Widerstand ist absolut zwecklos, das Miststück setzt sich in dir fest. Begleitet dich ins Bad, zum Frühstück und in den Job. Manchmal freust du dich, weil dir zufällig ein alter Bekannter durch die Denkmurmel stromert, manchmal ist es dir schlicht peinlich. Wer will schon gern über sieben Brücken gehen oder von Jürgen Drews in den Tag geleitet werden?

In dieser Kolumne geht es um hinterhältige und fiese Lieder, die sich in dir festsetzen.

 

Der Gottvater der Soulmusik war Frauen gegenüber ein schlimmer Finger - das ist auf jeden Fall amtlich. Trotzdem (oder gerade deswegen) hat er 1966 ein Lied veröffentlicht, das die Männer zunächst mal eher kleinhält. Sie seien nix ohne die Frauen, singt er mit heiserer Stimme. Die Fakten, die in diesem Klassiker geschildert werden, sind natürlich bekannt: Männer erfanden das elektrische Licht und auch sonst noch die eine oder andere Errungenschaft bis hin zu iPad und Stealth-Bomber. Aber das liegt nun auch nur daran, daß es den angeblichen Herren der Schöpfung - wir wissen ja, daß die Frau als erstes da war, wenngleich als Amöbchen - eigentlich nur deshalb gelungen ist, schöpferisch mehr oder minder viel Unfug anzustellen, weil man dem weiblichen Geschlecht per se gesellschaftlich verbot, sich wissenschaftlich-kreativ zu entwickeln. Da mag Bertha Benz tatsächlich als erster Mensch ein Auto über eine lange Strecke bewegt und pannentechnisch repariert haben; Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.

1966, als James Browns Song veröffentlicht wurde, waren die Frauen in der westlichen Welt praktisch am Türgriff des heimischen Herds angekettet. Die Leine reichte gerade bis zur Waschmaschine oder zum Zuber. Und wenn es sein mußte, dann auch noch bis zum Lebensmittelladen. Aber nur, wenn sie das ausgegebene Geld nach dem Einkauf auf Schilling und Pfennig mit dem Hausherrn abrechnen konnte.

Warum sich bis heute trotz Feminismus und etlichen Reformen nicht viel geändert hat? Das liegt zum großen Teil daran, daß die Mehrzahl der Männer bislang die Entwicklung der Welt nicht mit den Frauen teilen will, also global, national und privat das Reglement festlegt, nach dem alles läuft. Bildung, Forschung, Wirtschaft, Politik - jeder Winkel ist von Männern besetzt. Sie - also wir - bestimmen auch, wie Frauen und Mädchen betrachtet werden. Sexismus. Ausbeutung des anderen Geschlechts. Die Übergriffigkeit in Wort, Schrift, Bild, Ton und natürlich im Handeln folgt tradierten männlichen Grundmustern, wird im Hier und Jetzt allerdings von der unheiligen Konnotations-Allianz aus Medien, Marketing und Machthabern bunt verpackt. Sie findet ihre Fortsetzung hinter netten Eigenheimfassaden, also im Privaten. Das männliche Geschlecht ist schließlich seit Jahrtausenden erfahren darin, sich alles und jeden untertan zu machen. Steht ja schon in der Bibel, daß er so handeln möge. Doch Moment mal. Wer sagt denn, daß alle Männer so sein wollen? Und wer muß eigentlich aus dem ewigen Kreislauf ausbrechen?

 

Es sind zunächst mal wir Männer, die die Bedingungen ändern müssen - auch weil wir mehrheitlich die dazu relevanten Stühle besetzen. Und weil man bei sich selbst anfangen muß, damit sich grundlegend etwas entwickeln kann. Im Alltag ist das sehr schwer, denn als Mann, der sich mit Frauen solidarisiert, ist man auch Zielscheibe von Spott und Hohn. Will man die ganze Welt mit Frauen und Mädchen fair teilen oder auch nur eine gleichberechtigte Partnerschaft führen, stößt man sich an den verbohrten, schräg eingesetzten Holzbohlen in den Hirnen: Für viele Geschlechtskollegen mutiert man zum Weichei und Warmduscher, zum vermutlich latent Schwulen, der sowieso lieber als Frau zur Welt gekommen wäre. Bei vielen Damen ist man im Gegensatz dazu nach wie vor der Macho, der nur an sich selbst denkt und dem die Spitze seines Schnegels näher ist als die Gleichberechtigung. Aber das ist auch logisch, denn jeder Mensch, die Partnerin genauso wie der karrieregeile Vorgesetzte, betrachtet das Gegenüber durch die eigene Brille. Und die färbt sich nur bei Zaphod Beeblebrox bei Gefahr dunkel. Beim Rest können die Gläser je nach Gusto und Gesinnung rosa, pink oder in bester Busineßhemden-Kolorierung gestreift sein.

Außerdem begeht man zwangsweise Fehler, denn jeder Mann - und jede Frau - hat die erlernten Maßstäbe verinnerlicht. Aber das darf niemanden daran hindern, sich für die Gleichberechtigung einzusetzen und gegen Sexismus zu kämpfen. Wenn ich von mir ausgehe, dann weiß ich ziemlich genau, daß ich dem kleinen Mädchen in meinem Umfeld ein Vorbild sein muß, daß ich ihr Tag für Tag zu zeigen habe, daß ich ihr helfe, den Weg zu einem glücklichen Leben als erwachsene Frau zu finden, der alle Türen dieser Welt offenstehen. Auf daß sie das für sie richtige Portal durchschreiten möge. Und ich muß den Jungen in ihrer Nähe zeigen, daß und wie man Mädchen und Frauen behandelt: mit Respekt, Einfühlsamkeit und dem Ernstnehmen ihrer Gedanken fängt es an. Erniedrigung beginnt da, wo ich mich über den anderen stelle, ihn bzw. sie nicht bewußt wahrnehme vulgo ihn bzw. sie als Person ignoriere.

Mir ist es wichtig, auch im Alltag zu zeigen, daß ich mich als Mann, Vater, Freund, Partner, Kollege, Stiefvater, Autor nicht vor dieser Aufgabe drücke und meinen entschiedenen Beitrag für eine gerechte Welt leiste. Auch wenn dazu gehört, daß man sich eine blutige Nase holt, weil man an den eigenen Ansprüchen scheitert oder mit den falschen Maßstäben gemessen wird. Damit bewege ich mich hin zu der von mir geschätzten Essayistin Susan Sonntag, die bereits 1966, also bei der Veröffentlichung von "It´s A Man´s Man´s World" genau diese Art von Handeln eingefordert hat. Sie beschrieb immer wieder, daß Feminismus nur erfolgreich sein könne, wenn möglichst alle Menschen dafür gewonnen werden. Ansonsten werde der Schrei nach der Egalität im über Jahrhunderte, mindestens aber seit der frühen Industrialisierung gewachsenen Gestrüpp namens Bürgertum hängenbleiben.

 

Vor 50 Jahren war die Frauenbewegung Teil eines Ganzen. Der Wunsch nach Gleichberechtigung bezog sich im Diskurs nicht nur auf die Geschlechter, sondern auch auf Rassen, Religionen, sexuelle Ausrichtungen, Herkunft usw. Theoretisch stimmt es: Rassismus, Sexismus und praktisch jeder andere -ismus wachsen auf ähnlichen ideologischem Feld. Aber es gibt Unterschiede. Um die zu erkennen, genügt der tägliche Blick in die sozialen Netzwerke, und auch dort muß Mann Farbe bekennen.

Heute fällt besonders im Facebook - dem Ort, an dem jeder ungefiltert seinen Schwachsinn postulieren darf - auf, daß viele Menschen sich durchaus engagiert gegen Rassendiskriminierung und Bildungsungerechtigkeiten einsetzen. Das ist, angesichts der neokonservativ-faschistoiden Tendenzen und wieder aufkommender Begriffe wie "Rassenhygiene" oder "Überfremdung" auch dringend angeraten. Das eine zu tun, scheint aber selbst in den angeblich fortschrittlicheren Kreisen zu bedeuten, daß man das andere, das Naheliegende, sein läßt: die Gleichberechtigung der Frauen und das Ausmerzen von Sexismus. Da bieten neureiche Verbrecherschnösel Kurse an, bei denen Mann das Vergewaltigen von Frauen lernt, da werden Witze über angebliche weibliche Makel gepostet, während einem, wie schlampige Profilbilder zeigen, die Bierplautze über der Cordhose schwabbelt. Diese vielfach im Web zu findenden Auswüchse sind schlimm, aber sie werden dann noch mal getoppt. Weil Männer das lustig finden, sich solidarisieren und sich im Facebook genauso im Dreck suhlen wie bei einem Männerwerdungscamp im lagerfeuerbeschienenen Finsterwald. Fatal ist es auch, daß sich Frauen offenkundig und mit Schwung auf die Seite dieser Männer stellen. Und gegen Feminismus, gegen aktive Damen und gegen das Anprangern der Mißstände zu Felde ziehen.

Im Facebook, das James Brown natürlich nicht kannte, das aber auch von einem Mann erfunden wurde, wird der Irrsinn erst evident. Ja, Männer haben das Licht und den Plattenspieler entwickelt - aber wie sähe das Zeug aus, wenn nicht Hänschen, sondern Lieschen Müller am Reißbrett gestanden hätte? Vielleicht besser? Man weiß es nicht. Im Roman "Die Töchter Egalias" wurde die alternative Welt auch nicht wirklich rosig beschrieben - ungerecht eben.

Das Gesichtsbuch bildet die Realität insofern ab, als es auch die hirn- und zügellosen Gedanken der bis dahin (wie zu vermuten ist) zu Recht schweigenden Mehrheit offen legt. Deshalb ist das wirkliche Leben zwischen Obereinherz und Schruns-Tschagguns für viele Frauen knackehart. So werden alleinerziehende Mütter, die es mit ihren Patriarchen nicht ausgehalten haben, schon aus diesem Grund geächtet. Sie müssen täglich um den Job bangen und um die Absicherung für sich und den Nachwuchs kämpfen. Die Ungerechtigkeiten ziehen sich dabei durch das System - man mag es von der Steuerseite betrachten oder von der Chance auf berufliche Weiterentwicklung. Frauen, die Kinder großgezogen haben, verarmen, weil für diesen gesellschaftlich relevanten Job einfach kein Rentenanspruch geltend gemacht werden kann.

 

 

 

Und die Menschen, die heute Kinder bewußt und gleichberechtigt großziehen, stoßen schon von Anfang an auf brutale Widerstände: Jungen werden - mehrheitlich akzeptiert - auf Übergriffigkeit getrimmt. Sie dürfen aggressiv und dominant sein, sich zu Tätern entwickeln. Schließlich "sind Jungs ja so". Daß das nicht stimmt, sollte eigentlich klar sein; es gibt Knaben, die an dieser Erwartungshaltung scheitern oder ihr Leben lang nach ihrer weiblichen Seite suchen. Die Mädchen spielen derweil immer noch mit Püppchen, die nur noch mehr rosa leuchten, quietsche-unecht sind und sie daran hindern, den optimalen Ökostrom oder die Schnellrakete zum Mars mobil zu machen.

Das althergebrachte Täter-Opfer-System, das es dem Frauenschläger James Brown ermöglichte, trotzdem Gottvater zu werden, funktioniert besser denn je, weil sich viele Frauen nicht nur nicht dagegen wehren, sondern die Ungleichheit auch noch gut und richtig finden. Aber, meine Damen, seid euch dessen bewußt: In dieser "Man´s World" setzt ihr, aufgrund der tradierten Rollenaufteilung, zu wesentlichen Teilen die Erziehungsmaßstäbe. Ihr solltet - zum Wohle aller Mädels und aller Jungs - gegen Ungleichheit kämpfen. Und die Kerle nicht hofieren, sondern in die Eier treten.  Denn, und das ist auch klar, die Männer sind es, die das herrschende Gewaltsystem über Jahrtausende zementiert haben. Deswegen muß man sie auch zur Rechenschaft ziehen. Männer dürfen sich nicht mehr aus der Erziehungsverantwortung herauslösen. Erst, wenn die Kinder gemeinsam und partnerschaftlich zu Erwachsenen "herangebildet" werden, wird sich grundsätzlich etwas ändern. Dazu braucht es sowohl optimale Bedingungen im Alltag als auch in den Köpfen von Frauen UND Männern: Es darf nicht sein, daß Mädchen zu Opfern und Jungs zu Tätern erzogen werden. Genauso, wie etwa ein Fußballprofi erst recht nicht betrunken Auto fahren soll, weil er ein Vorbild für junge Menschen ist, müssen sich alle Erwachsenen im klaren darüber sein, welches Muster sie den Kindern anschaulich vorleben.

Weil es nichts nützt, nur schön zu schreiben, werde ich damit anfangen. Daß es dazu einen Rahmen braucht, der die gleichberechtigte Aufteilung dieser wichtigen Aufgabe möglich macht, ist klar - Familie, Kindergarten oder Grundschule dürfen ebensowenig Frauensache bleiben wie Raketenbau oder Konzernführung männlich dominiert sein dürfen.

Was ich für eine Änderung tun kann, werde ich auf jeden Fall tun. Nun, das mußte mal gesagt werden. Der Song von James Brown, dessen Text von seiner damaligen Lebensgefährtin - "Partnerin" wäre wohl das falsche Wort - Betty Jean Newsome stammt, ist natürlich ein Monolith. Ein Lied, über das Gender-ForscherInnen [Anm. der Red.: Wir distanzieren uns hiermit sehr deutlich vom depperten Bienen-I] ohne Ende debattieren können (und es auch tun), das aber auch ohne Diskurs funktioniert. Es paßt nicht nur bei Soul-Fans regelmäßig ins Feng-Shui.

Nächste Woche geht es hier dann wirklich um Ringsgwandl und sein ebenso lustiges wie zeitgeistig korrektes Liadl. Bis dahin paßt auf euch auf. Packt die Übel bei der Wurzel und schreit gegen Ungerechtigkeiten an, bis ihr heiser seid. Denn gegen Heiserkeit gibt es einfachere Mittel als gegen die Bedingungen all over there.

 

Redaktioneller Hinweis: Lesen Sie auch Manfred Preschers E-Book für die Ewigkeit: Verdammtes Miststück! Die ersten 200 Pop-Kolumnen aus dem EVOLVER

Manfred Prescher

James Brown: "It´s A Man´s Man´s World"

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u. a. enthalten auf der CD "Soul Box" (Golden Lane Records)

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Kommentare_

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Wohl wollen - 08.06.2015 : 10.45
Statements wie dieses haben lange gefehlt, danke dafür.
ein enttäuschter Leser - 08.06.2015 : 11.28
Das ist ja wohl die armseligste und jämmerlichste Geschichte, die je im EVOLVER zu lesen war. Daß aus einem einmal ganz guten Musikexperten mit relativ brauchbarem Geschmack ein Autor geworden ist, der jedes Gefühl für gute Sounds verloren hat, ist traurig, soll aber schon mal vorkommen ... Aber der Abstieg zum Feministen, der Woche für Woche politisch korrekten Blödsinn predigt, ist wohl das Traurigste, das eurer Publikation je passiert ist. Der soll doch für die Grünen schreiben ...
Wohl wollen - 08.06.2015 : 11.53
Kommentare wie vom "enttäuschten Leser" - der eine menschenfreundliche Haltung, die selbstverständlich sein sollte, als "Abstieg (!) zum Feminismus" bezeichnet - zeigen einmal mehr, wie wichtig solche klaren Positionierungen sind. Und zum anderen: Über Geschmack lässt sich streiten - aber dies sind alles Wunschsongs, die die Leser ausgewählt haben, nicht der Kolumnist.
der immer enttäuschtere Leser - 08.06.2015 : 12.33
Bei "Wohl wollen" handelt es sich wohl um die Dame, die die Gehirnwäsche beim "Miststück"-Verfasser vorgenommen hat ... Gratulation, Operation gelungen! Wieder einer kastriert.
enttäuscht und so ... - 08.06.2015 : 12.50
PS, gute Frau "Wohl wollen" (ja, das wollen Sie wohl ...): Es heißt "Abstieg zum Feministen", nicht "Feminismus". (Absichtlich falsch gelesen?) Und wenn ein Mann Feminist wird, ist das wirklich ein grauenhafter Abstieg.
Manfred Prescher - 08.06.2015 : 13.01
Hallo, die Herrschaften,

ich weiß nicht, welche Menschen sich hinter seltsamen Pseudonymen verstecken - und es ist mir auch schnurz. Wichtiger ist mir festzuhalten, dass mir keiner das Gehirn gewaschen hat, dass ich in der Lage bin, allein zu denken. Und dass ich das, was da im laufe von 330 Miststücken von mir geschrieben wurde, immer meine Meinung bzw. mein Standpunkt war. In diesem speziellen Fall habe ich das Gefühl, dass sich da ein Kerl in seiner männlichen "Irgendwas" bedroht fühlt. Dabei - um das auch ein für alle mal festzuhalten - ist gerade das nicht der Fall. Wer sich mit Frauen gleichberechtigt und partnerschaftlich auseinandersetzt, wird damit auch das Mannsein positiv beeinflußen. "Sicher ich bin", würde Meister Yoda sagen. Und noch eines: Falls es irgendwie entgangen sein sollte: In der wirklich letzten Staffel der Kolumne (genauer von Nr. 290 bis 400) erfülle ich nur noch Leserwünsche. Meinen Geschmack kann man da außen vor lassen, der ist sowies - und längst bewiesen - über jeden Zweifel erhaben. Gruß Manfred Prescher
Ute soundso - 08.06.2015 : 13.10
Oh weia, was ist das wohl für ein Typ, gekränkte Eitelkeit als Mann?? Es sollte viel mehr Männer geben, die sich trauen, in einer Frau eine gleichwertige Partnerin zu sehen, dieses Macho-Gehabe von einigen Typen, die sich Männer nennen, geht wir echt auf den Geist, Manfred lass Dich nicht beirren..Mach weiter so!!!!
Wohl wollend - 08.06.2015 : 13.10
Ach, Sie Enttäuschter. Sie haben ja Recht. Ich habr Sie wirklich ganz, ganz böse missverstanden. Und zwar absichtlich! Das ist Teil meines Kastrationsprogramms. Aber sie haben das ja ganz schlau durchschaut! Sie müssen also keine Angst vor dem grauenhaften Abstieg in die politischen Korrektheit haben. Puh! :-)
Nein, wirklich, Manfred - 08.06.2015 : 13.18
... weiter so! Was bleibt dem Mann auch anderes übrig ...
Ute soundso - 08.06.2015 : 13.21
So was anonym zu posten, finde ich auch noch feige, Sie enttäuschter Leser!!!
anonym - 08.06.2015 : 13.24
Wenn man Ute soundso heißt, hat man es da viel leichter, gelle?
Manfred Prescher - 08.06.2015 : 19.45
Weil ich grad in Streitlust schwelge, biete ich dem Herren an, mich über die Redaktion von Höhlenmensch zu Feminist zu kontaktieren. :-)

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