Kolumnen_Miststück der Woche - V/009: Radio Rock Revolution

Do The Prescher Shuffle II

Dies, Folks, ist das 375. Miststück. Wenn es nicht so angeberisch wäre, müßte man sich glatt selber auf die Schulter klopfen. Aber das bringt ja sowieso nichts. Deshalb feiere ich mit euch das Jubiläum nach guter alter Sitte - mit dem Shuffle-Modus.    11.03.2020

Man kennt das ja: Langsam quält man sich aus dem Bett - und noch ehe man sich damit beschäftigen kann, mit Schwung und Elan in den Tag einzugreifen, wird man schon überrollt. Unter der Dusche, beim Rasieren, beim Frühstücken, im Auto: Immer hat man dieses eine Lied auf den Lippen, summt es vor sich hin, nervt damit die Umgebung. Dabei weiß man nicht mal, wie es dieses Miststück von Song überhaupt geschafft hat, die Geschmackskontrollen zu überwinden. In dieser Kolumne geht es um solch perfide Lieder.

 

Die Älteren unter euch erinnern sich vielleicht noch an das Miststück Nummer 250. Damals ließ ich meinen iPod per integriertem Zufallsgenerator 20 Songs herausfiltern - und die habe ich euch dann vorgestellt. Ihr fandet es witzig und habt mir eure Shuffle-Destillerien geschickt, was ich dann meinerseits unterhaltsam fand. Ja, sogar der Kollege Herausgeber himself ließ sich nicht lumpen und gewährte Einblick in seinen musikalischen Kosmos. Alles cool soweit.

Nur: Die Zeiten haben sich geändert, das 250. Miststück wurde vor mehr als sechs Jahren - genauer am 9. September 2013 - auf euch losgelassen. Seitdem ist viel Wasser die Untere Momms hinabgeflossen. Der iPod ist mittlerweile in den Tiefen irgendeiner Schublade verschwunden, das Handy hat seinen Job übernommen. Überraschenderweise kann man mit dem Teil immer noch telefonieren, aber Spotify sorgt längst dafür, daß Musik inflationär herumgestreamt wird. Man kauft Vinyl und füttert virtuelle Listen. Dank der Vernetzung kann man sogar die Songs, von denen man grad Interpret und Titel nicht weiß, via Shazam finden - und dann direkt in eine Spotify-Playlist übernehmen lassen. Wer zum Beispiel wissen will, wie die Melodie von "The Man In The High Castle" heißt, öffnet die "Shazam"-App, hält das Handy an den Fernseher und hat das Stück in der Playlist. Man könnte natürlich auch Alexa fragen, aber die ist bekanntermaßen eine Petze.

 

Bei Gelegenheit - die kommt aber vermutlich nicht mehr so schnell - muß ich mal schauen, wo der iPod überhaupt herumflackt, aber nun shuffle ich halt durch meine Spotify-Welt. Insgesamt habe ich dort 5.422 sogenannte "Lieblingssongs" mit einem Herzchen versehen. Aus diesem Fundus an Liedern sollen die gar nicht mal so alten Schweden nun per Zufall 20 Stücke auswählen. Ich bin gespannt, was da kommt - und präsentiere euch diese Liste in genau der Reihenfolge, die Spotify festgelegt hat. Wohlan denn!

Manfred Prescher

1. Can: "Spoon" (1971)

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Daß die Avantgarde-Kombo um Holger Czukay und Jaki Liebezeit tatsächlich mal in den Charts auftauchen könnte, war nicht geplant. "Spoon" schaffte es aber dank des Fernsehkrimis "Das Messer". Damals waren die Durbridge-Verfilmungen absolute Straßenfeger, man hatte halt auch nichts anderes. Es fanden sich genug Menschen, die sich für den ungewöhnlich groovigen Trance-Track begeistern konnten. Was für Can immer noch gilt, trifft auch auf "Spoon" zu: Die Musik ist zeitlos und wirkt auch im Jahr 2020 noch sehr modern. Das nennt man dann wohl im besten Sinne innovativ.

 

2. Fredl Fesl: "Weil i ned mog" (1975)

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Fredl Fesl war Gewichtheber, Schmied und Schelm in Personalunion - und er pflegte den Humor seiner "niederbayrischen Heimat Niederbayern". 1976 erklärt er sehr anschaulich, warum er bestimmte Dinge einfach nicht mitmacht: "Weil i ned mog!" So grundrenitent darf man auch mal sein.

 

3. Mine: "Klebstoff" (2019)

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Für mich ist die in der Nähe von Stuttgart geborene Künstlerin, die "in echt" Jasmin Stocker heißt, eine der Entdeckungen des vergangenen Jahres. Das liegt aber wohl an mir, denn ich entdeckte sie - gemeinsam mit "Aspekte" und Feuilletons - erst mit ihrem vierten Album "Klebstoff". Für die Vereinnahmung durch die Hochkulturgeister kann sie nichts, für Zeilen wie "Alles muß raus, was keine Miete zahlt" schon. Sie hat die Sentenz übrigens vom großen Bud Spencer geliehen, aber das ist ok.

 

4. The Stranglers: "Nice 'n' Sleazy" (1978)

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Die Stranglers waren schon wild, als es Punk noch nicht gab. Als dann "the kids united" waren und "Anarchy In The UK" ausriefen, waren Hugh Cornwell und seine Kumpane bereits vergleichsweise alt. "Nice 'n' Sleazy" stammt vom dritten Album "Black & White", das die Kritik anno 1978 für eher mau hielt. Aber man täuschte sich: Die Songs sind rauh, kalt und fast schon elektronisch - man nahm die 1980er schon mal mit Synthie-Punk vorweg. "Nice 'n' Sleazy" ist eine mit stoischer Stimme vorgetragene Reise in eine schmutzige Welt. Gesucht ist übrigens die Erstausgabe der LP "Black & White", da sie eine Bonussingle mit einer genialen Version von Burt Bacharachs "Walk On By" enthielt.

 

Links:

5. Paul Kalkbrenner: "Sky And Sand" (2008)

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Der Fritz Kalkbrenner singt, und sein Bruder Paul produziert - dieser Pop-Techno-Track ist hypnotisch, was daran liegt, daß die einfache Melodie von einem sehr eingängigen Beat unterlegt ist. Der Text fordert dazu auf, Luftschlösser und Sandburgen zu bauen. Wenn man Zeit dazu hat, ist das eine gute Idee. Das Lied selbst nahm sich Zeit: 129 Wochen war es in den deutschen Singlecharts zu finden - und erst in der 83. Woche erreichte es mit Rang 29 die höchste Platzierung. "Sky And Sand" ist ein Dauerbrenner ...

 

6. Faber: "Sei ein Faber im Wind" (2017)

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Der Sohn des Cantautore Pippo Pollina trägt gern dick auf, nimmt den Mund voll und hat auch nichts gegen klischeehafte Texte und Kalauer. Frechheit siegt - und das vor allem dann, wenn man damit die Traurigkeit in den Griff bekommen kann: "Ja, dein Neuer, der sei Rapper/Dein Neuer, der sei besser/Dein Neuer hat ein Unterarmtattoo/Dein Neuer, der trägt im Gesicht ´nen Vollbart/Meine Neue nur ein Flaum/Du bist einfach abgehaun ... Und jeder Jäger träumt von einem Reh/Jeder Winter träumt vom Schnee/Jede Theke träumt von einem Bier/Warum, du Nutte, träumst du nicht von mir?"

 

7. Frank Sinatra: "In The Wee Small Hours Of The Morning" (1955)

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Das gleichnamige Album ist eine verhaltene und wunderschöne Ode an die Liebe - in 16 Teilen.  Im Zentrum steht das Titelstück von Bob Hillard und David Mann, in dem ein sachte intonierender Frankie mit uns einen Spaziergang unternimmt. Wir sind mit ihm in den Stunden unterwegs, in denen die Nacht schon fast vorbei ist, der Tag aber noch nicht begonnen hat. Alles ist ruhig, selbst die Worte verursachen kaum ein Geräusch. Man spürt, was Sinatra meint, wenn er singt "that´s the time you miss her most of all". Magisch.

 

(Anmerkung der Red.: Was Bob Dylan und Max Neissendorfer mit dem großen Sinatra am Hut haben, lesen Sie übrigens hier.)

8. David Bowie: "DJ" (1979)

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"Ich bin ein DJ und ich bin, was ich spiele" - singt David Bowie von diesem überkandidelten Job als Wochenendnachtarbeiter. Und er hat recht: Ein DJ kann in einer Nacht das Leben retten und in einer anderen dabei helfen, daß die Ex mit einem anderen Mann den Bund fürs Leben stilvoll eingehen kann. Für ihn bleibt die Musik, aber die macht ihn ja schließlich zu weiten Teilen auch aus. Wenn sie, wie in diesem Track vom im Gesamtwerk leider etwas verlorengegangenen Album "Lodger", so vorangetrieben wird, dann ist sie der Herzschlag des DJ-Lebens.

 

9. Jobriath: "Morning Starship" (1973)

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Der leider früh, mit nur 37 Jahren an AIDS verstorbene Bruce Wayne Campbell hat uns als Jobriath nur drei Alben hinterlassen, die irgendwo zwischen frühem David Bowie, Lou Reed und den New York Dolls angesiedelt sind. "Morning Starship" ist eine Fahrt durch Zeit und (Liebes)raum: "Without a word she said, 'Could I come in?'/And I said, 'Why not? You´re in already/You might as well sit down and stay awhile' ". Im vergangenen Jahr hat übrigens Morrissey den Song kongenial gecovert.

 

10. The Mike Flowers Pops: "Wonderwall" (1995)

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Sicher, zuerst landeten die Gallaghers mit der netten Melodie einen Riesenhit, aber kurze Zeit später schafften das Mike Flowers Pops. Irgendwie "easy listening", irgendwie swinging, irgendwie nett - und auf seine Art dem Original fast ebenbürtig. Liam Gallagher fand diese Version nicht nur aus monetären Gründen gut.

 

11. Louis Armstrong: "We Have All The Time In The World" (1969)

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"Im Geheimdienst ihrer Majestät" heißt der sechste Film um den Agenten James Bond. Genau, es ist der mit dem letztlich unterschätzten George Lazenby als 007 - und mit der göttlichen Diana "Emma Peel" Rigg. Frau Rigg verließ John Steed, um Bond zu heiraten, was im Verlauf des Franchises nur ihr gelang. Das ist zwar würdig und recht, aber leider überlebte sie nicht mal die Flitterwochen. Und deshalb wird der großartige Song von Louis Armstrong schlußendlich ziemlich traurig.

 

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12. Antilopen Gang: "Keine Party" (2020)

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Immer diese Geburtstage - bunte Ballons und Luftschlangen für Erwachsene, die plötzlich wieder Kind sein müssen. Warum? Weil man ein Jahr älter wird? Für echte Wiegenfest-Muffel ist dieses Lied der Düsseldorfer Rap-Crew gedacht: "Ruft mich nicht an/Schreibt mir keine Karte/Kümmert euch doch einfach um euch selbst". Der Schluß ist dann ebenso heftig wie überdreht ...

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13. Senator Everett McKinley: "Wild Thing" (1967)

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Das Lied kennt man von den Troggs. Aber diese Version ist - zumindest - viel lustiger. Senator Everett McKinley ist ohrenscheinlich im Studio. Er soll den Song schwungvoll und mit Leidenschaft einsingen, schläft aber dabei fast ein.

 

14. Element Of Crime: Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang (2018)

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Sven Regener kann Melancholie - und das sorgt dafür, daß man sich in den Songs seiner Band Element Of Crime sofort wohlfühlt. Spötter sagen, Regener wiederholt sich nur, was durchaus nicht ganz falsch ist. Aber auch das Leben und Situationen wie die, die in "Weltuntergang" beschrieben werden, wiederholen sich öfter mal. Weil: Am Ende denkt er doch immer nur an sie.

 

15. Molden, Resetarits, Soyka & Wirth: "Awarakadawara" (2017)

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Der Ernst Molden stammt aus einer großartigen Familie, was er durchaus auch schon mal als Last empfunden hat. In solchen Momenten sucht er dann nach Gleichgesinnten und vertont seine Texte mit deren Hilfe. Häufig verbindet er sich künstlerisch mit Willi Resetarits, Walther Soyka und Hannes Wirth. Das 2017er-Album "Yeah" ist großartig - und "Awarakadawara" ist der absolute Hit darauf: "Awarakadawara wo san meine Hawera/Wo san meine Freind, wann die Sonn net scheint?" Philosophische Gedanken ums Menschsein.

 

16. John Holt: "Ali Baba" (1973)

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Ali Baba, das war doch der mit den 40 Räubern? Stimmt. John Holt ist der Reggae-Star, der die größten Erfolge mit Coverversionen feierte. Er räuberte frech in den Gefilden anderer - jedoch nicht so beim späten Ska-Track um den Großverbrecher aus dem Orient. Das Lied macht unweigerlich gute Laune.

 

17. Erstes Wiener Heimorgelorchester: "Die Letten werden die Esten sein" (2017)

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Das Quartett um den Schriftsteller Daniel Wisser ("Löwen in der Einöde"/"Königin der Berge") hat es mit Ernst Jandl. Genau: Lechts und rinks verwechsert Ottos Mops gern. Und das EWHO liebt billige Tasteninstrumente, wie sie früher bei Tchibo oder im Supermarkt verkauft wurden. Das erinnert an Trio, ist aber noch konsequenter - und oft genauso lustig: Bei "Die Letten werden die Esten sein" werden einfach einzelne Buchstaben aus dem Kontext herausgelöscht. Das unterhält prächtig, weil die Melodie dazu nicht so billig ist wie das Equipment.

 

18. Parov Stelar & Lightnin´ Hopkins: "The Burning Spider"

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Parov Stelar ist ein moderner Mensch, der im Studio mit aktueller Software alte Sachen zugänglich macht. Am besten gelingt das mit "Burning Spider", das den tiefen Blues-Groove von Lightnin´ Hopkins´ "Mojo Hand" ins Hier und Jetzt transportiert. Im Vergleich der Versionen sieht der im Original 1960 aufgenommene Klassiker gar nicht mal so alt aus. Man kann beide Varianten gut finden.

 

19. Sailor: "Give Me Shakespeare" (1978)

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Kennt ihr diese Band noch? Sie hatte zwei große Hits und ein paar kleinere, aber das ist lange her. Nach den kleineren Erfolgen kamen winzige und so weiter. Einer der Mini-Hits ist "Give Me Shakespeare". Die Band behauptet, daß ihr Hochliteratur, Kunstwerke und Museumsbesuche lieber sind als erotische Techtelmechtel mit "french kisses". Zu alldem spielt dann das voluminöse Nickelodeon.

 

20. Nick Cave & The Bad Seeds: "Jubilee Street" (2013)

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Zunächst mal muß ich festhalten, daß "Push The Sky Away" im umfangreichen und guten Werk des Nick Cave zu den allerbesten Platten gehört. Jeder der neun Tracks ist unglaublich dicht, textlich wie musikalisch. Im Mittelpunkt steht - auch albumgeographisch - die gut sechseinhalb Minuten lange Moritat "Jubilee Street". Sie erzählt eine Geschichte um das tragische Ende einer Prostituierten: "She had a history, but no past" - ein trauriges Leben, an das sich niemand erinnern wird. Außer Nick Cave.

 

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