Stories_Peter Stöger

Das Monokel des Polyphem - Notizen (54)

Sein literarisches Opus magnum blieb unvollendet. Der EVOLVER präsentiert nun die betreffenden Studien des 1997 verstorbenen Künstlers. Seien Sie gewarnt: Eine Sprache, die "herrschende Textgewohnheiten ignoriert und unter Verwendung pseudoklassischer Formen individuelle, skurrile und anarchische Inhalte" vermittelt, ist nicht jedermanns Sache.
Halten Sie Ihren Homer griffbereit und "den Sphinkter im Zaum"!    25.05.2012

In den Jahren 1982 bis 1987 veröffentlichte Peter Stöger sechs schmale Bände mit Vorarbeiten zum "Monokel des Polyphem"; eine ausführliche Introduktion zum Thema finden Sie hier.

Wir bringen dieses brillante Textkonvolut, exklusiv und erstmals im Internet, als fortgesetzte Serie in lesefreundlichen Abschnitten - und zwar als Faksimile, da Typographie (und stellenweise Graphik) eine seitens des Autors gewählte Einheit bilden.

 

[ << zur vorigen Folge  ...  zur nächsten Folge >> ]

 

 

 

 

Daß Exegese eine heikle Sache ist, haben wir bereits in der ersten Folge erörtert.

Immerhin lassen sich hier und heute Stellen, die man nicht versteht, umstandslos nachschlagen.

Erläuterungen des Verfassers selbst - aus der Kommunikation mit seiner Gefährtin tradiert - finden sich fast nur zum ersten Band (hier: Folge 1 bis Folge 15). Es zahlt sich aus, dort nachzulesen, um einen Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers zu bekommen.

 

Nächste Woche geht es hier weiter. Für heute verabschieden wir uns wie immer mit den Worten des Autors:
"Ja, die Grausbirnen werden ihnen aufsteigen - ich hoff's - und es g'schieht ihnen recht."


EVOLVER-Redaktion

Peter Stöger


1939 - 1997

Links:

Peter Stöger: das monokel des polyphem - notizen

Band 4


Vergriffen.
Im Sammelband herausgegeben bei:
Österreichischer Kunst- und Kulturverlag (Ö 2007)
ISBN 9783854372974

Peter Stöger: peregrinus - eine introduktion

Hrsg.: Helga Schicktanz


Österreichischer Kunst- und Kulturverlag (Ö 1998)

Links:

Kommentare_

Kommentar verfassen

Kino
Film-Tips Februar 2018

Im Rampenlicht

Daniel Day-Lewis macht als Schuster Pause und wagt sich wieder vor die Kamera. James Franco gibt einen mehr als belanglosen Filmemacher. Jeremy Renner ermittelt im Indianerreservat - und auch sonst spielt das Februar-Kino interessante Stückerln. Prüfen Sie es selbst nach. Oder glauben Sie uns einfach.  

Akzente
Digitalisierung

Spion im Schlafzimmer

Die zunehmende Digitalisierung schürt neue Ängste. So praktisch neue Geräte wie smarte Fernseher oder der berühmte Kühlschrank mit Lebensmittel-Bestellfunktion auch sein mögen - fast niemand ahnt, was mit den gesammelten Daten wirklich passiert.  

Kino
Film-Tips Jahreswechsel 2017/2018

Ruhe im Saal!

Die Jedi-Ritter reiten wieder. Liam Neeson pfeift auf die Macht und verteilt stattdessen gekonnt Faustwatschen. Dazwischen huldigt man dem großen P. T. Barnum und wärmt Horror in Serie auf.  

Akzente
Eurogrand

Pech in der Liebe ...

Natürlich ist dies ein Promotion-Artikel - irgendwie müssen wir ja schließlich auch unsere Kosten decken. Und Glücksspiel ist bekanntlich eines der wenigen Dinge im Internet, die Gewinn machen. Schön langsam scheint sich diese Weisheit aber auch im wirklichen Leben zu bewähren.  

Akzente
Casino-News

Glückssucher

Wer es nicht nach Las Vegas oder in ein großes Fernseh-Pokerturnier schafft, kann auch im Internet versuchen, Fortuna auf seine Seite zu ziehen. Stellt sich nur die Frage: Wie findet man das beste Online-Casino?  

Akzente
Sommerferien

Eine Pause in Ehren ...

... kann niemand verwehren. Deshalb verabschieden wir uns ohne viele Worte in die Sommerpause. Aber wir kommen wieder. Versprochen!