Alexandra Robbins/Abby Wilner - Quarterlife Crisis
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Ullstein (Berlin/München 2003)
Probleme für die Generationen der Wohlstandsverwahrlosten müssen stets neu erfunden werden - wie diese beiden Autorinnen beweisen. 17.02.2003
Für ihr - in den USA recht erfolgreiches - Büchlein haben die Autorinnen das Etikett der "Quarterlife Crisis" erfunden, das sich - die Amis lieben Akronyme - als QLC abkürzen läßt. Bezeichnet werden soll damit die Sinn- und Identitätskrise, die die Post-Dotcom-Generation (PDG) nach Ende der Ausbildung oder inmitten des Erklimmens der ersten Sprossen auf der Karriereleiter überkommt.
Die beiden Autorinnen (damals 26 und 27) haben 200 Twenty-Somethings interviewt, ihnen QLC diagnostiziert und anschließend in Oprah Winfreys Talkshow Platz genommen. Zur Erklärung: Winfrey ist Amerikas Reich-Ranicki, zumindest was ihre Wirkung auf die Auflagenhöhe von Büchern anbelangt.
Im Hinblick auf die eigene Lebenserwartung zeugt der Titel von einer unerschütterlichen Zuversicht. Immerhin geht es um die rund 25jährigen, denen somit noch rund 75 Jahre bevorstünden. Aber warum nicht? Wenn die derzeitige Zunahme der Lebenserwartung so weitergeht, sind wir ohnehin alle miteinander potenziell unsterblich. Was Krisen ohne Ende bedeutet. Mit QLC schleppt sich das Leben ja bereits jetzt von Krise zu Krise: Auf Pubertät und Flegeljahre folgt nach der Ausbildung die Quarterlife Crisis. Dann heißt es "5 vor 30" (auch ein Buchtitel) und schließlich Midlife Crisis (MLC). Die Angst vor dem Tod nicht zu vergessen (AVT) - oder die vor Unsterblichkeit. Wie angenehm, wenn man weiß, was einem wehtut.

Alexandra Robbins/Abby Wilner - Quarterlife Crisis
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Ullstein (Berlin/München 2003)
Eine Autofahrt mit Thomas Fröhlichs neuem Hörbuch "Das Geheimnis des Illusionisten" ist gleichermaßen unterhaltsam wie lehrreich. Dennoch sei gleich einmal davor gewarnt: Der Ausflug ins Reich zwischen den Welten von Arthur Conan Doyle und Howard Philips Lovecraft kann teuer zu stehen kommen.
Eine ordentliche Portion Zombies und Geister, ein Rudel Werwölfe, eine Prise Vampirismus, das Ganze abgeschmeckt mit Blut und Gedärm und appetitanregend dekoriert mit Serienmeuchlern und Folterknechten: Das Ergebnis heißt "Horror" und ist das Filmbuch, auf das wir schon lange gewartet haben.
"Literatursalon im Gemeindebau" heißt eine Veranstaltung des Theaters Rabenhof. Große Namen aus der Schreiberzunft - wie Chuck Palahniuk - und unfade Literatur werden so vom 11. September bis zum 5. Dezember in einem Veranstaltungsreigen versammelt.
Horror, Thrill, Humor: Mit den sommerlichen Hörbuch-Tips spielen wir ordentlich Gefühlsklavier - und das insgesamt 1722 Minuten lang. Außerdem haben wir etwas zu verschenken. Aber lesen Sie selbst.
Auch ein Perry Rhodan hat gelegentlich Sex - aber von Verhütung keine Ahnung. Das Ergebnis des außerehelichen Gspusis ist der "Sternenbastard". Und der spielt die Hauptrolle in einer höchst unterhaltsamen Hörbuchserie.
Bereits zum zweiten Mal darf der EVOLVER zu einer Veranstaltungsreihe im Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum, besser bekannt als "Narrenturm", laden. Freunde des Ab- und Jenseitigen werden auch diesen Sommer nicht zur Ruhe kommen.
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