Claudia Gehrke/Uve Schmidt (Hrsg.) - Mein heimliches Auge XVII
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konkursbuch (Tübingen 2002)
Voyeurismus einmal anders - die konkursbuch-Herausgeberin hat ein neues erotisches Jahrbuch zusammengestellt. Weil das Thema unerschöpflich ist ... 16.06.2003
Im Vorwort zur 20-Jahr-Jubiläumsnummer des erotischen Jahrbuchs "Mein heimliches Auge" (aufgrund der anfänglichen Erscheinungsweise in Dreijahresabständen erst die Nr. XVII) erzählt Herausgeberin Claudia Gehrke, was in ihr die Saiten zum Schwingen bringt: "Vor kurzem hat mich ein Kunstobjekt erotisiert: 'sorpresa'." Ein Kunstobjekt aus zusammengeklebten Kartons. "Ein geöffnetes Buch. Wie eine Möse. Sie glitzerte in der Nacht." Die Frau hat einen ausgefallenen Geschmack, und ebensolchen beweisen auch die Produkte ihres kleinen, aber feinen konkursbuch-Verlags. Die Texte und Bilder im "Heimlichen Auge" thematisieren Erotik und Sexualität jenseits der Rein-Raus-Ästhetik eines Bahnhofskiosks - oft genug auch jenseits herkömmlicher heterosexueller Pärchenbeziehung (siehe auch die drei lesbischen "Auge"-Specials). Bedient werden Voyeurismus und Neugier des Lesers, denen Gehrke durchwegs Positives abgewinnen kann: "Neugier ist eine tiefe menschliche Notwendigkeit, um zu erfahren, wie das ist mit den anderen." Na dann ...

Claudia Gehrke/Uve Schmidt (Hrsg.) - Mein heimliches Auge XVII
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konkursbuch (Tübingen 2002)
Eine Autofahrt mit Thomas Fröhlichs neuem Hörbuch "Das Geheimnis des Illusionisten" ist gleichermaßen unterhaltsam wie lehrreich. Dennoch sei gleich einmal davor gewarnt: Der Ausflug ins Reich zwischen den Welten von Arthur Conan Doyle und Howard Philips Lovecraft kann teuer zu stehen kommen.
Eine ordentliche Portion Zombies und Geister, ein Rudel Werwölfe, eine Prise Vampirismus, das Ganze abgeschmeckt mit Blut und Gedärm und appetitanregend dekoriert mit Serienmeuchlern und Folterknechten: Das Ergebnis heißt "Horror" und ist das Filmbuch, auf das wir schon lange gewartet haben.
"Literatursalon im Gemeindebau" heißt eine Veranstaltung des Theaters Rabenhof. Große Namen aus der Schreiberzunft - wie Chuck Palahniuk - und unfade Literatur werden so vom 11. September bis zum 5. Dezember in einem Veranstaltungsreigen versammelt.
Horror, Thrill, Humor: Mit den sommerlichen Hörbuch-Tips spielen wir ordentlich Gefühlsklavier - und das insgesamt 1722 Minuten lang. Außerdem haben wir etwas zu verschenken. Aber lesen Sie selbst.
Auch ein Perry Rhodan hat gelegentlich Sex - aber von Verhütung keine Ahnung. Das Ergebnis des außerehelichen Gspusis ist der "Sternenbastard". Und der spielt die Hauptrolle in einer höchst unterhaltsamen Hörbuchserie.
Bereits zum zweiten Mal darf der EVOLVER zu einer Veranstaltungsreihe im Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum, besser bekannt als "Narrenturm", laden. Freunde des Ab- und Jenseitigen werden auch diesen Sommer nicht zur Ruhe kommen.
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