Stories_Das Weltall, wie es wirklich ist

Die Dolan-Theorie: Folge 9

Glauben Sie, daß die Erde eine Kugel ist?
Ja? Gut. Falls Sie allerdings zugleich annehmen, auf der Außenseite eines Festkörpers zu leben, könnte es sein, daß Sie einem weitverbreiteten Irrtum unterliegen.    07.12.2010

1963 veröffentlichte der Österreicher Johann Dolanski eine Abhandlung zum umstrittenen Hohlwelt-Paradigma. Der EVOLVER ist auf eines der mittlerweile vergriffenen Exemplare gestoßen und präsentiert hier, weltweit erstmals im Internet, den ungekürzten Text, mit den Illustrationen der Originalausgabe.
Im Vorwort - unsererseits ergänzt um einen kurzen Abriß historischer Weltalltheorien - stellte der Autor gängige Hypothesen infrage und kündigte technisch-wissenschaftliche Begründungen für seine Zweifel an.
Im letzten Abschnitt wurden die Abläufe von Sonnen- und Mondfinsternissen gemäß der Theorie eines invertierten Alls beschrieben.
Diesmal geht es um eine wesentliche Frage: Wie dick ist denn nun die Erdschale - und was befindet sich "dahinter"?


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XVI. WIE STARK IST DIE ERDSCHALE?

 

Bisher wurden Bohrungen in das Innere der Erde bis zu Tiefen von etwa 7.000 m = 7km gemacht. Es wird wohl nicht leicht möglich sein, wesentlich größere Tiefen zu erreichen, weil sich diesem Vorhaben in großen Tiefen immer größere Widerstände technischer Art und größere Schwierigkeiten entgegenstellen.

Um nun doch über den Zustand der Erdkruste in größeren Tiefen Aufschlüsse zu bekommen, werden von den Mineralöl-Verwaltungen, welche daran interessiert sind, zahlreiche "Echolotungen" an vielen Stellen der Erde durchgeführt.

 

Es wurde hiebei festgestellt, daß die Erdschale eine Stärke von 30 bis 50 Kilometer besitzt.

Dies dürfte wohl auch zutreffend sein, weil bei einer solchen Dimension die Festigkeit der ganzen Erdhohlkugelschale ziemlich gesichert erscheint.

Da die tiefsten Stellen im Weltmeer mit ca. 11 km festgestellt wurden, so verbleibt für den festen Erdkörper unter den Meeren noch eine genügende Stärke.

Die Erde besitzt zahlreiche Schichten aus festen Materialien, welche wie ein Mauerwerk eng verbunden sind, so daß auch der Zusammenhalt gesichert ist.

 

 

XVII. WAS IST AUSSERHALB DER ERDHOHLKUGEL?

 

Durch die Vulkanausbrüche an verschiedenen Stellen unserer Erde wird man zu der Annahme verleitet, daß das Erd-Innere feurig-flüssig sein müsse. Auch bei Schachtgrabungen sind die tieferen Stellen immer wärmer, als die oberen.

Nun steht diesen Erscheinungen die Tatsache entgegen, daß das Meer in größeren Tiefen immer kälter wird.

Die Vulkanausbrüche können wohl auch auf unterirdische Explosionen oder sonstige chemische Vorgänge in der Erde zurückzuführen sein. Auch Atom-Explosionen in der Erde können dabei eine Rolle spielen.

Daß bei Schachtgrabungen in tieferen Stellen immer ein höherer Wärmegrad beobachtet wird, ist wohl darauf zurückzuführen, daß die unteren Erd- und Gesteinsschichten durch die Rotation der Erdhohlkugel einen ungeheuren Druck von den oberen Schichten auszuhalten haben.

Durch Druck wird bekanntlich Wärme erzeugt und so ist wohl auch dieses Phänomen der zunehmenden Wärme in tieferen Erdschichten zu erklären.

Infolgedessen kann die Annahme, daß das Erdinnere feurigflüssig sein müsse, nicht den Tatsachen entsprechen.

 

Nun kommen wir zu der eigentlichen Frage, was außerhalb unserer Erdhohlkugel ist?

 

Wenn man die Tatsache betrachtet, daß man an sehr vielen Stellen unserer Erde und auch unter den Meeren bei Tiefbohrungen überall Rohöl gefunden hat und dieses mit großem Druck ausfließt, so ist die Vermutung naheliegend, daß sich außerhalb der Erdhohlkugelschale ein sehr großer Vorrat von Rohöl befindet, welcher in einem riesigen Behälter eingebettet ist.

Durch die lockeren Gesteins- und Sandschichten gelangt dieses Rohöl in die Nähe der Erdoberfläche und wird so durch Bohrungen gewonnen.

Da unsere Erdhohlkugel täglich eine doppelte Rotation ausführen muß, ist gerade das Rohöl das geeigneteste Element, um eine möglichst reibungslose Bewegung der Erdhohlkugelschale darin zu gewährleisten.

Nur, wenn irgend welche Hindernisse bei dieser Bewegung der Erdhohlkugel auftreten, vernimmt man ein unterirdisches Donnern und Rollen; es erzittert die Erdoberfläche, da sich die Stöße von den unteren auf die oberen Erdschichten übertragen.

 

Man muß für die Zukunft aber auch darauf Bedacht nehmen, daß das fortlaufende Abzapfen von Rohöl aus der Erde für die Bewegungen unserer Erdhohlkugel einmal eine katastrophale Behinderung sein kann.

 

 

XVIII. DAS LEBEN AUF DER ERDE

 

Die Vorbedingungen für eine gedeihliche Entwicklung von Lebewesen sind nur auf unserer Erde selbst gegeben. Auf der Erde hat sich ein vielfältiges und unabsehbar reichhaltiges Leben entwickelt.

Die Grundlage alles Lebens ist die mannigfaltige Pflanzenwelt, welche auf dem durch Bakterientätigkeit aufgeschlossenen Humusboden gedeiht. Die Pflanzen entstehen aus Samen und benötigen zu ihrer Entwicklung Licht, Wärme, Wasser, Mineralstoffe, Stickstoff und Kohlensäure.

Dafür atmen die grünen Blätter der Pflanzen wieder Sauerstoff aus und ergänzen solcherart immer wieder den Vorrat an guter, sauerstoffhältiger Atemluft, welche für Mensch und Tier lebensnotwendig ist.

 

Die Pflanzenwelt bietet die Hauptnahrung für die gesamte Tierwelt und für die Menschen.

Der Organismus aller Lebewesen ist äußerst sinnvoll und zweckentsprechend aufgebaut und eingerichtet. Er entwickelt sich aus dem Embryo und gedeiht durch Atmung und Nahrungsaufnahme.

Die höheren Lebewesen besitzen für ihre Entwicklung alle notwendigen Organe, sowie das Seh-, Hör- und Gefühlsvermögen und ein feinverteiltes Nervensystem, welches alle Tätigkeiten veranlaßt und kontrolliert.

Die Lungen atmen frische Luft ein und führen den Sauerstoff der Luft dem Blute zu; der unverbrauchte Stickstoff wird wieder ausgeatmet.

Dem Magen wird die Nahrung zugeführt, welche mittels des Verdauungsapparates verarbeitet wird. Die für den Organismus notwendigen Nährstoffe werden demselben zugeführt und die unbrauchbaren ausgeschieden.

Das Herz betätigt den Blutkreislauf, durch welchen der Sauerstoff und die notwendigen Nährstoffe allen Körperteilen bis in die kleinsten Zellen zugeführt werden.

 

Wenn wir nun den Menschen selbst betrachten, so fällt uns insbesonders auf, daß er ein hochentwickeltes Willens- und Denkvermögen besitzt, welches ihm eine bevorzugte Stellung in der Welt einräumt.

Der Mensch muß sich aber auch seiner Verantwortung bewußt sein, damit er seinem Lebenszweck gerecht wird.

Dafür ist jedem Menschen eine innere Stimme, das Gewissen beigegeben, welches ihn mahnt und leitet.

 

 

XIX. BETRACHTUNGEN ÜBER DAS WELTALL

 

Wenn wir auch das Weltall, im Gegensatz zu den unendlichen Dimensionen der Kopernikus-Kepler-Newton-Theorie, als verhältnismäßig klein ansehen müssen, so ist doch dieses kleinere Weltall so großartig und sinnvoll eingerichtet, daß wir kleine, vergängliche Menschen darüber unsere höchste Bewunderung, sowie allergrößte Hochachtung ausdrücken müssen.

 

 

In der Abbildung 16 ist eine Darstellung unserer Erdhohlkugel mit der Sternenkugel, wo man alles nach technisch-wissenschaftlichen Gesichtspunkten richtig erklären kann.

 

Der Aufbau und das Funktionieren dieser gewaltigen Welt, vom Größten bis ins Kleinste, ist in höchstem Maße wundervoll gestaltet.

 

Durch die Drehung der Erdhohlkugel um ihre Achse und um die Sternenkugel entstehen Tag und Nacht.

Durch die fortlaufende Weiterbewegung der Sonne auf der Ekliptikbahn um die Sternenkugel entstehen im Laufe eines Jahres in der nördlichen und südlichen Erdhälfte abwechselnd die einzelnen Jahreszeiten, welche für das Gedeihen der Vegetation, als Grundlage alles Lebens notwendig sind.

Durch die doppelte Rotation der Erdhohlkugel werden das Meer, alle Gewässer, die Luft und schließlich wir selbst auf allen Punkten dieser runden Erdhohlkugel immer senkrecht angedrückt.

Auch die Bewegung des Mondes auf einer Kreisbahn um die Sternenkugel über die nördliche und südliche Erdhohlkugel in 27 1/3 Tagen ist für die Tier- und Pflanzenwelt von besonderer Bedeutung, weil die Keimung und Embryoentwicklung mit den Mondphasen in engem Zusammenhang steht.

 

Das ganze Weltall befindet sich in einem engen und harmonischen Gleichgewicht.

 

Wenn man dies alles, vom Größten bis ins Kleinste, aufmerksam beobachtet und tiefer eindringt, so kommt man unbedingt zu der Erkenntnis und Überzeugung, daß es ein unsichtbares und allmächtiges Wesen von höchster Intelligenz geben muß, welches wir Gott nennen und welches alles lenkt und leitet. Denn, wäre dies nicht der Fall, dann gäbe es nur Trümmer und Chaos!

 

Der Mensch, als höchstentwickeltes Lebewesen auf der Erde, hat die Aufgabe sein irdisches Dasein und das seiner Umgebung so zu gestalten, daß die Harmonie in der Welt nicht gestört wird.

 

Dies sollten sich insbesonders die Lenker des Geschickes der Völker vor Augen halten!

 

Der Körper des Menschen besteht aus irdischen Stoffen und zerfällt nach dem Tode. Die Seele des Menschen aber, seine Persönlichkeit, stirbt nicht, geht auch nicht verloren und kann, wenn sie nicht materiell belastet ist, nach dem Tode des Menschen in höhere Regionen emporsteigen.

 

Die Menschheit hat zu ihrer Entwicklung unzählige Generationen und Tausende Jahre gebraucht, bis sie die heutige Stufe der Kultur und Wissenschaft erreicht hat.

 

Es gibt aber noch sehr viele Probleme, welche die klügsten Köpfe aller Völker der Erde vielleicht erst nach Generationen oder überhaupt niemals werden lösen können.

 

Bei den unterentwickelten Ländern der Erde sollte man die kulturelle Aufwärtsentwicklung nicht so rapid vorantreiben, da dies sehr viele Mißstände hervorruft.

 

Die Kulturentwicklung muß systematisch von Stufe zu Stufe aufgebaut werden, wenn sie von Nutzen sein soll.

 

Johann Dolanski (1963)
 

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Tatsächlich nahm Hr. Dolanski hier die Relativitätstheorie viel zu wenig in die Pflicht. Die simple Antwort auf die Frage "Was ist dahinter?" lautet nämlich: Dasselbe, was sich gängiger Lehrmeinung zufolge "hinter" dem derzeit proklamierten Universum befindet - also Nichts. Wenigstens, soweit es unser Verständnis der Dimensionen betrifft. Die Folge: Ebenso, wie man im aktuell postulierten All geradeausfliegen könnte, um wieder an den Ausgangspunkt zurückzugelangen, käme man im inversen All - wenn man geradeaus in die Tiefe der Erdschicht dringt - auf der "gegenüberliegenden" Seite wieder heraus.
(Wenn Sie das jetzt nicht verstanden haben, empfehlen wir die Lektüre einschlägiger Lehrbücher. Übrigens: Der gerade moderne Stephen Hawking hat deutlich phantasievollere Theorien auf Lager.)
Nächste Woche geht es an dieser Stelle weiter - unter anderem mit Betrachtungen bezüglich der Funktion von Rückstoßtriebwerken im luftleeren Raum. 

EVOLVER-Redaktion

Das Weltall, wie es wirklich ist

Dolan-Theorie


Ing. Johann Dolanski (1963)
Matthias Marschik (Hrsg., 2008)

Links:

Kommentare_

Lightfoot - 28.10.2013 : 21.02
Rohöl als Gleitmittel für die "doppelte Erdrotation"? Da wird es ja selbst der Evolver-Redaktion zu bunt, die bis jetzt alles mehr oder weniger kommentarlos geschluckt haben! Da muss sogar der arme Steven Hawking herhalten, der angeblich "deutlich phantasievollere Theorien" auf Lager hat. Nur sei dazu erwähnt, dass Hawkings Theorien meistens nicht von einem halbwegs begabten Fünftklässler zerpflückt werden können, da sie etwas besitzen, was Dolanskis Theorie völlig abgeht: Logik.

Mit seiner Rohöl-These pulverisiert Dolanski gleich nebenbei noch sämtliche Entstehungstheorien für Erdöl. Denn wenn es erst - sagen wir mal - in der Kreidezeit entstanden wäre, dann hätte sich die Erde bis dahin gar nicht drehen dürfen. Oder viel langsamer und unter Entwicklung großer Reibungshitze mit vielen Erdbeben. Moment: genau so habe ich mir die Kreidezeit aber immer vorgestellt, sehr warm, die Vulkane spuckten ständig (Reibungshitze!) und die Tiere wurden riesig, wahrscheinlich aufgrund der viel geringeren Fliehkraft. Hat er am Ende doch recht?

Das würfe ja ein ganz neues Licht auf die klimatische Erwärmung der Neuzeit. Ach, Spinnerei ;-)

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