Stories_Charlie Huston/Interview, Pt. 2

Wechsel der Perspektive

Der US-Pulp-Autor im ausführlichen EVOLVER-Gespräch: über das Trainieren neuer schreiberischer Muskelgruppen, Filmrechte, den letzten Joe-Pitt-Roman und den Wunsch, eine abgeschlossene Geschichte zu erzählen.    17.07.2009

EVOLVER: Sie kamen über Umwege zum Schreiben. Ist das nun Ihr Lieblingsberuf oder können Sie sich vorstellen, eines Tages etwas anderes zu machen?

Charlie Huston: Eigentlich nicht. Gegenwärtig kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, wieder zu wechseln. Ich habe früher eine Zeitlang als Schauspieler gearbeitet und sehr viel gearbeitet, allerdings hat es sich finanziell nicht gelohnt. Irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich mich entschloß, nicht mehr zu schauspielern, selbst wenn es unentgeltlich als Hobby gewesen wäre. Das war der Moment, in dem ich anfing, mein erstes Buch mit dem Titel "Caught Stealing" (dt. Titel: Der Prügelknabe) zu schreiben, das dann auch veröffentlicht wurde.

Ich schrieb damals, um mich einfach kreativ zu beschäftigen, während ich meinen Lebensunterhalt als Barkeeper verdiente und mir überlegte, ob ich nicht vielleicht doch noch einen weiteren Schritt in Richtung Schauspielerei unternehmen sollte. Zwischen der Fertigstellung meines Buches und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung habe ich verschiedene Berufe ausprobiert. Das war mein Versuch, etwas Praktisches zu machen, aber es stellte sich heraus, daß ich für praktische Dinge keine Begabung habe. (lacht) Nur durch Glück und Fügung hat dann jemand mein Buch gelesen, und ich bekam die Möglichkeit, es zu veröffentlichen.

Meine Aussage, daß ich über Umwege zu diesem Beruf gekommen bin, bedeutet übrigens nicht, daß ich ihn nicht liebe; mir hat das Schreiben immer großen Spaß gemacht, ich dachte allerdings nie, daß ich damit meinen Lebensunterhalt bestreiten könnte. Aber da ich mich nun damit so fest und dauerhaft beschäftige, fällt es mir wirklich schwer, mir vorzustellen, was ich sonst machen würde. Ich fange gerade erst an, genug über das Schreiben zu lernen, sodaß ich mir nun vorstellen kann, vielleicht eines Tages ziemlich gut darin zu sein. Bis dahin wird aber noch viel Zeit vergehen.

 

EVOLVER: Stimmt es eigentlich, daß Sie noch vor der Veröffentlichung Ihres ersten Buches "Der Prügelknabe" die Filmrechte verkaufen konnten?

Huston: Ja, das stimmt. Der erste Mensch, der sich professionell für mein Schaffen interessierte, war eine Literaturagentin, die sich auf Film- und Fernsehstoffe spezialisiert hat. Ihr gefiel mein Schreibstil, aber sie wußte nichts über das Verlagswesen. Wir arbeiteten einige Jahre zusammen, und ich verfaßte Drehbücher, die aber nie verkauft wurden und auch nicht in die Entwicklungsphase gelangten. Immerhin schaffte sie es, irgendwann die Filmrechte an dem damals noch unveröffentlichten Manuskript von "Caught Stealing" zu verkaufen. Zwei Jahre danach stellte sie mich einem Literaturagenten vor, der an der Veröffentlichung des Buches interessiert war. Somit waren die Filmrechte bereits lange verkauft, bevor das Buch überhaupt in Druck ging.

 

EVOLVER: Wissen Sie, ob der Stoff irgendwann auch verfilmt wird?

Huston: Der Verkauf der Rechte liegt jetzt schon viele Jahre zurück. Die Firma, die sich eine Option darauf gesichert hatte, bezahlte jemanden, um ein Drehbuch zu schreiben; danach wollten sie einen Film daraus machen, aber das wurde nie etwas. Letztendlich fielen die Rechte an mich zurück. Vor kurzem habe ich nun mein eigenes Drehbuch zu "Caught Stealing" geschrieben. Die Option auf das Script hat sich vor kurzer Zeit eine Firma gesichert; allerdings muß sie das erst noch in den Branchenblättern bekannt machen. Vorher darf ich nicht verraten, wer die Option hat.

 

EVOLVER: Ist es ein großes Filmstudio?

Huston: Es ist eine kleine Produktionsfirma, die einem Schauspieler gehört. Ein Filmstar hat sich die Rechte an dem Drehbuch für sich selbst gesichert - durch seine Produktionsfirma.

 

EVOLVER: Ihre erste Figur war Hank Thompson, dessen Erlebnisse Sie in der Ich-Perspektive geschildert haben. Bei Ihrem aktuellen Buch "Killing Game" (engl. Titel: "The Shotgun Rule") verwenden Sie nun die dritte Person. Was hat Sie dazu bewogen, die Perspektive zu wechseln?

Huston: Als ich damit anfing, "Killing Game" zu schreiben, hatte ich die Thompson-Trilogie bereits abgeschlossen und zwei Joe-Pitt-Bücher beendet. Alle diese fünf Bücher waren in der Ich-Perspektive verfaßt. Somit gab es zwei Gründe für mich, das zu ändern. Der eine war, daß es mich langsam ermüdete, immer in der gleichen Stimme zu schreiben - und ich wußte, daß ich noch mehrere Pitt-Romane aus dieser Perspektive schreiben würde. Der andere war, daß ich Angst hatte, mich zu sehr an diesen Schreibstil zu gewöhnen. Es war also eine bewußte Entscheidung, eine andere Art Geschichte zu erzählen; nicht nur durch die dritte Person, sondern auch durch die Aufteilung der Story auf ein Figurenensemble. So konnte der Erzähler die Situation immer noch aus der Sicht der anderen Charaktere schildern. Ich wollte damit eine andere Muskelgruppe trainieren, damit ich nicht in einer bestimmten Art des Geschichtenerzählens steckenbleibe.

 

EVOLVER: War "Killing Game" ursprünglich als Drehbuch konzipiert? Gerade die deutsche Übersetzung erinnert durch das Layout der seitenlangen Dialogpassagen an ein Drehbuch.

Huston: Nein, das war nicht der Fall. Ich glaube, daß alle meine Bücher so aussehen. Allerdings habe ich mir die deutschen Ausgaben bisher noch nicht angeschaut. Aber alle meine Bücher, angefangen bei "Caught Stealing" - wobei es bei den Hank-Thompson- und Joe-Pitt-Büchern vielleicht etwas weniger betont wird, da sie in der ersten Person geschrieben sind -, verfügen über sehr filmische Beschreibungen beispielsweise der Action-Szenen oder bei den Schauplätzen; nach diesen Schilderungen läuft dann der Dialog ab. Ich hatte aber nie im Sinn, die Bücher bewußt so zu gestalten, daß sie an Drehbücher erinnern. Ich finde sogar, daß sich "Killing Game" aufgrund seiner Geschichte von allen meinen Büchern am wenigsten für eine Verfilmung eignet.

 

EVOLVER: Sie haben auch Comics geschrieben, beispielsweise für Marvel. Konnten Sie beim literarischen Schreiben von dieser speziellen Form des Textens profitieren?

Huston: Die Comics kamen erst später dazu, nachdem ich bereits zwei Thompson-Romane veröffentlicht hatte. Sie haben mir insofern geholfen, da sie eine sehr unterschiedliche Art des Schreibens darstellen. Aber auch bei Comics muß man in der Lage sein, innerhalb sehr kurzer Zeit eine Menge zu schreiben, was für mich wiederum enorm hilfreich war. Außerdem hat mir die Tatsache geholfen, daß ich mich dadurch von den Romanen entfernen und eine Art des Schreibens ausprobieren konnte, die eine komplett andere und sehr genau festgelegte Struktur erfordert, und einen Stil, der das bildliche Geschichtenerzählen unterstützt.

Comics sind primär ein bildliches Medium: Die Wörter müssen die Bilder unterstützen und sie glaubhaft führen. Ich glaube aber nicht, daß ich darin besonders gut bin, sondern diese Kunst noch eher undeutlich gestalte als sie aufzuwerten. Aber natürlich bietet auch das Comic-Schreiben die Möglichkeit, unterschiedliche literarische Muskeln zu trainieren. Wie es sich auf meine Romane ausgewirkt hat, weiß ich nicht, aber wenigstens habe ich gesehen, daß ich in ein anderes Format wechseln kann.

 

EVOLVER: Im Gegensatz zu Ihren bisherigen Büchern, die alle Bestandteile mehrteiliger Serien waren, ist "Killing Game" der erste abgeschlossene Roman. Gab es dafür einen speziellen Grund?
Huston: Es war der richtige Zeitpunkt für ein Einzelbuch, ich hatte gerade die Hank-Thompson-Trilogie beendet und die Hälfte der Joe-Pitt-Serie hinter mir und wollte nicht schon wieder eine neue Serie beginnen - abgesehen davon, daß ich gar keine Idee dafür hatte. (lacht) "Killing Game" war zudem der letzte Roman eines bestehenden Verlagsvertrags. Ich wollte endlich eine abgeschlossene Geschichte erzählen, die auf Seite eins anfängt und mit dem Ende des Buches aufhört - sodaß man sich keine Gedanken machen muß, was danach geschieht.

 

EVOLVER: In Ihrem jüngsten Buch "The Mystic Arts of Erasing All Signs of Death", das Anfang 2009 auf englisch erschienen ist und voraussichtlich im November 2009 unter dem Titel "The Clean Team" in deutscher Übersetzung bei Heyne veröffentlicht wird, führen Sie eine neue Serienfigur namens Webster Fillmore Goodhue ein. Er ist ein 29jähriger Versager, der auf Drängen seines Freundes einen Job als Reinigungskraft für Verbrechensschauplätze annimmt, die er von Blut säubert, dann aber selber durch die Arbeit in eine Katastrophe schlittert. Wie wird sich diese Reihe von der Hank-Thompson-Serie unterscheiden?

Huston: Nachdem ich "Caught Stealing" geschrieben hatte, hatte ich nicht die Absicht, die Geschichte jemals fortzusetzen. Jahre später allerdings, nachdem ich das Buch an einen Verlag verkauft hatte, wußte ich, daß es eine Trilogie sein würde - und daß es keine Möglichkeit geben würde, die Hank-Thompson-Bücher mehr als drei Romane lang weiterzuschreiben. Als ich die Pitt-Reihe begann, war ich mir zwar nicht ganz sicher, wieviele Bücher entstehen würden, aber ich wußte, daß es fünf oder sechs werden. Momentan schreibe ich am fünften Pitt-Roman - und wie sich gezeigt hat, wird es das letzte Buch der Serie sein. Mir war immer bewußt, daß diese Bücher abgeschlossene Reihen darstellen, bei denen es einen einzigen Handlungsbogen gibt, der die Geschichte über mehrere Bücher trägt.

Meine Absicht mit der Figur Webster Fillmore Goodhue ist es nun, viel offener sein zu können als bisher. In diesen Büchern wird es längere Handlungsbögen für den Protagonisten und seine Beziehungen geben. Sie sind mein Versuch einer traditionellen Detective-Serie. In der Webster-Reihe werde ich ein Buch pro Jahr schreiben. In den USA wurde der erste Roman sehr gut angenommen. Das Schreiben hat mir Spaß gemacht, und ich habe bereits eine grobe Vorstellung, wie die nächste Geschichte aussehen wird. Aber ich muß abwarten, wie es läuft. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob ich jemals mehr als fünf oder sechs Bücher für eine Serie schreiben kann, ohne daß ich langweilig werde.


EVOLVER: Bedeutet eine neue Serienfigur für Sie immer eine kreative Herausforderung? Schließlich gibt es Autoren, die Jahrzehnte an einer einzigen Hauptfigur festhalten und sie für alle ihre Romane verwenden.

Huston: Es ist zwar immer eine Herausforderung, eine neue Serienfigur zu entwickeln; allerdings muß ich sir mir nicht bewußt auferlegen, weil ich es einfach nicht schaffe, mich dauernd nur mit einer einzigen Figur zu beschäftigen. Momentan schreibe ich das fünfte Joe-Pitt-Buch - müßte ich auch nur ein weiteres schreiben, dann würde mich das in den Wahnsinn treiben. Mein Interesse an der Figur reicht gerade noch für dieses eine Buch. Für mich ist es ganz natürlich, irgendwann diesen Punkt zu erreichen.

Ich bereite gerade eine Menge Geschichten für die neue Serie und Webster Goodhue vor, aber wer weiß, ob ich in fünf, sechs Jahren, wenn ich drei weitere Bücher über diesen Protagonisten geschrieben habe, nicht plötzlich an denselben Endpunkt gelange. Als ich den Charakter schuf, wollte ich zwar, daß er mit mir gemeinsam wächst und sich entwickelt, damit er für mich wichtig bleibt, aber meist kommt es ja anders: Man weiß nie, in welche Richtung sich eine Figur entwickeln wird.

 

EVOLVER: Mit Joe Pitt haben Sie das Krimi-Genre bereits verlassen. Können Sie sich vorstellen, Geschichten in weiteren Genres zu schreiben, zum Beispiel einen Science-Fiction-Roman?

Huston: Als Teenager war ich ein großer Fantasy- und Science-Fiction-Fan. Hätte mir damals jemand gesagt, daß ich eines Tages ein Schriftsteller sein würde, dann hätte ich sicher nie an Krimis gedacht, sondern an SF und Fantasy. Ich habe mir auch schon etliche Notizen für Werke aus diesen Genres gemacht, aber mein Verleger ist mehr an meinen Kriminalromanen interessiert. Also konzentriere ich mich im Moment eben darauf. Pulp-Autor zu sein hat viel damit zu tun, daß man schreibt, um seine Rechnungen zahlen zu können. Dennoch glaube ich, daß ich im kommenden Jahr einen Fantasy- oder SF-Roman schreiben könnte, weil sich mein Terminplan etwas ändern wird. Vorschuß werde ich dafür jedoch keinen kriegen, also brauche ich finanzielle Reserven und freie Zeit zum Schreiben.

 

EVOLVER: Sie haben Kurzgeschichten mit weiblichen Hauptfiguren geschrieben. Können Sie sich vorstellen, auch in einem Roman eine Protagonistin auftreten zu lassen?

Huston: Ich habe mir von Anfang überlegt, meinen Detective Elizabeth Gordon als Hauptperson in einem Roman zu verwenden. Als ich dann die Möglichkeit bekam, einige Kurzgeschichten zu schreiben, wollte ich die Figur erst einmal testen. Irgendwann will ich auch einen Roman über sie schreiben, aber mein Verleger interessiert sich bis jetzt nur mäßig für diese Buchidee. Ich weiß eine Menge über den Hintergrund dieser Figur und wie ich sie einsetzen möchte - aber ich fürchte mich auch etwas davor, da ich noch nie mit einer weiblichen Hauptfigur gearbeitet habe.

 

EVOLVER: Kommen wir zur letzten Frage: Sie haben früher als Schauspieler gearbeitet. Was macht mehr Spaß, das Schauspielern oder das Schreiben?

Huston: Die Schauspielerei liegt jetzt schon so lange zurück. Das letzte Mal bin ich vor acht oder neun Jahren professionell aufgetreten, danach habe ich nur noch zwei kleine Kleinkunst-Shows gestaltet. Das läßt sich schwer beantworten ...

In den ersten Jahren meiner schriftstellerischen Tätigkeit hätte ich sicher gesagt, daß die Schauspielerei mehr Spaß macht; mittlerweile bin ich mir da aber nicht mehr so sicher. Das Schöne am Schreiben sind die Unabhängigkeit und Freiheit, die man als Romanautor hat. In der Schauspielerei steckt sicher jede Menge Spaß, gerade was die gemeinschaftliche Arbeit betrifft, allerdings wird einem auch andauernd gesagt, was man zu tun hat. Geh dahin, stell dich dorthin, sag das - als Schriftsteller bekomme ich keine Anweisungen, sondern bin selbst Dramatiker, Regisseur, Produzent und Kostümdesigner. Ich bestimme alles. Deshalb macht mir heute das Schreiben mehr Spaß.

Aber ich habe eine Liste mit Dingen erstellt, die mir wichtig sind und die ich unbedingt noch ausprobieren will, bevor ich sterbe. Dazu gehört auch, daß ich noch einmal in einem Theaterstück mitspiele. Vielleicht schaffe ich es aufgrund meiner Terminpläne ja in den nächsten fünf Jahren, mal wieder in einem Stück mitzuspielen. Dann werde ich mit Sicherheit sagen können, was mehr Spaß macht.

Frank Gundermann

Wem die Stunde schlägt

(Photo © Sabine Braun)


Charlie Huston im EVOLVER-Interview: Warum sich der Verfasser der "Prügelknaben"-Trilogie und Joe-Pitt-Erfinder nicht als Hardboiled-, sondern als Pulp-Autor sieht - und worin die Vorteile von Abgabeterminen fürs Geschichtenerzählen liegen. Lesen Sie den ersten Teil des Gesprächs.

Links:

Kommentare_

Kommentar verfassen

Print
Marcel Feige - Kalte Haut

Gehäutet in Berlin

Eine türkischstämmige Kommissarin jagt einen Serienkiller. Daß der deutsche Autor die Handlung in seiner Heimatstadt spielen läßt, verleiht dem rasanten Thriller zusätzliche Authentizität.  

Stories
Interview: Sascha Lobo

"Die Vorstellungskraft der Menschen irgendwie mit Worten anregen"

Er dürfte Deutschlands bekanntester Blogger und prominentester Irokesenfrisur-Träger sein, zudem gilt er als Selbstvermarktungs-Experte: der Berliner Autor, Journalist und Werbetexter Sascha Lobo.
Frank Gundermann hat mit ihm gesprochen.  

Kino
Urlaubs-Filmvergnügen: Final Destination 4

Komm, süßer Tod ...

Die "Final Destination"-Reihe bietet seit jeher unterhaltsame Genrekost mit vielen toten Teenagern. Leider reicht der vierte Teil spannungstechnisch nicht mehr an die Vorgänger heran.  

Print
Charlie Huston - The Killing Game

The mild bunch

Mit diesem Jugendroman der etwas härteren Gangart legt der amerikanische Pulp-Autor seine erste in sich geschlossene Geschichte vor. Let´s ride shotgun!  

Stories
Charlie Huston/Interview, Pt. 2

Wechsel der Perspektive

Der US-Pulp-Autor im ausführlichen EVOLVER-Gespräch: über das Trainieren neuer schreiberischer Muskelgruppen, Filmrechte, den letzten Joe-Pitt-Roman und den Wunsch, eine abgeschlossene Geschichte zu erzählen.  

Stories
Charlie Huston/Interview, Pt. 1

Schreiben ohne Landkarte

Warum sich der Verfasser der "Prügelknaben"-Trilogie und Joe-Pitt-Erfinder nicht als Hardboiled-, sondern als Pulp-Autor sieht - und worin die Vorteile von Abgabeterminen für das Geschichtenerzählen liegen. Frank Gundermann fühlte dem Amerikaner auf den Zahn.