Stories_Das Weltall, wie es wirklich ist

Die Dolan-Theorie: Folge 2

Glauben Sie, daß die Erde eine Kugel ist?
Ja? Gut. Falls Sie allerdings zugleich annehmen, auf der Außenseite eines Festkörpers zu leben, könnte es sein, daß Sie einem weitverbreiteten Irrtum unterliegen.    19.10.2010

1963 veröffentlichte der Österreicher Johann Dolanski eine Abhandlung zum umstrittenen Hohlwelt-Paradigma. Der EVOLVER ist auf eines der mittlerweile vergriffenen Exemplare gestoßen und präsentiert hier, weltweit erstmals im Internet, den ungekürzten Text, mit den Illustrationen der Originalausgabe.

Im Vorwort - unsererseits ergänzt um einen kurzen Abriß historischer Weltalltheorien - stellte der Autor gängige Hypothesen infrage und kündigte technisch-wissenschaftliche Begründungen für seine Zweifel an.
In der letzten Folge ging es u.a. um Gravitation und Mondfinsternisse. Heute, im zweiten Teil des Kapitels "Die Kopernikus-Kepler-Newton-Theorie", werden Widersprüchlichkeiten im Erscheinungsbild einzelner Himmelskörper anhand spezifischer Konstellationen erörtert.

 

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7. Wenn die Sonne im März oder September am Äquator senkrecht steht und nach der Kopernikus-Theorie einen hundertmal größeren Durchmesser hat, wie die Erdkugel, müßte sie die beiden Erdpole weit überstrahlen und es könnte zu diesen Zeitpunkten niemals an einem der Erd-Pole die Polarnacht eintreten.

 

    

 

In der Abbildung 4 sieht man das Größenverhältnis Sonne - Erde nach der Kopernikus-Theorie. Die Erde wäre nur wie ein winziges Staubkörnchen im unendlichen Weltraum.

 

8. Auch bei der totalen Sonnenfinsternis, welche am 25. Feber 1952 um 11 Uhr in Zentralafrika beobachtet wurde, zeigte es sich, daß die fast senkrecht stehende Sonne, welche gemäß der behaupteten ungeheuren Entfernung von 148,650.000 km ihre Strahlen fast parallel zur Erde sendet, einen nur 120 km breiten Schattenstreifen der Mondkugel auf der Erde bildete. Der Mond müßte, gemäß seiner Größe, einen etwa 3.482 km breiten Schatten auf die Erde werfen, ähnlich wie ein hochfliegendes Flugzeug bei hochstehender Sonne einen scharf abgegrenzten Schatten in der Größe des Flugzeuges auf der Erdoberfläche bildet.

Diesen offensichtlichen Zwiespalt versuchen die astronomischen Wissenschaftler durch eine Zeichnung wie in Abbildung 5, welche auch in allen astronomischen Werken aufscheint, aufzuklären.

 

Bei diesem sogenannten Beweis sind Sonne, Mond und Erde auf engstem Raum zusammengedrängt, und die behaupteten Größen- und Distanzverhältnisse sind überhaupt nicht berücksichtigt. Mit solchen Zweckkonstruktionen Beweise zu führen kann denkenden Menschen nicht zugemutet werden. Dieselben werden aber merkwürdigerweise von allen Wissenschaftlern widerspruchslos hingenommen. Solche "Beweise" sind vollkommen unbrauchbar.

 

9. Es ist nur wenigen Wissenschaftlern bekannt, daß der "Zunehmende Mond" bis zum Vollmond auf der nördlichen Erdhalbkugel rechts, auf der südlichen Halbkugel l i n k s und am Äquator sogar u n t e n beleuchtet zu sehen ist.

Beim "Abnehmenden Mond" ist natürlich alles umgekehrt.

Auf einer maßstabgerechten Zeichnung (Abb. 1) kann man sehen, daß dies nach der Kopernikus-Theorie vollkommen unmöglich wäre, weil der Mond, im Vergleich zur Größe der Erde, viel zu weit entfernt wäre, um die Mondphasen derart sehen zu können.

Den "Zunehmenden Mond" zum Beispiel würde man von der nördlichen und südlichen Halbkugel aus, zu gleicher Zeit, immer rechts beleuchtet sehen!

Wie Abbildung 6 zeigt, kann man nur von der Hohlkugelform der Erde aus, wo der Mond und die Sternenkugel sich innerhalb der Erdhohlkugel befinden, eine so verschiedenartige Sichtbarkeit der einzelnen Mondphasen von der nördlichen und südlichen Erdhälfte aus derart wahrnehmen.

 

         

 

10. Wenn die Fixsterne viele "Lichtjahre" entfernt, also praktisch unendlich weit sind, so müßten sie immer in der gleichen Form und Größe, sowie in der gleichen Stellung zueinander erscheinen. Dies ist aber nicht der Fall.

Von der nördlichen Erdhalbkugel aus, sieht man das Gestirn "Sirius" links und den "Orion" rechts stehend am Himmelsgewölbe.

Von der südlichen Halbkugel aus sieht man den Sirius rechts und den Orion links, also verkehrt stehend am Himmel.

Diese verschiedenartige Sichtbarkeit der Stellung der beiden Gestirne zueinander ist wieder nur von der Hohlkugelform der Erde aus derart möglich, weil sich die Sternenkugel mit den Gestirnen innerhalb der Hohlkugelform der Erde befindet. Siehe Abbildung 16. (In Folge 9 dieser Serie; Anm. d. Red.)

Auch das Sternbild "Der große Bär" hat, wenn er von der nördlichen Erdhalbkugel aus abends in der Nähe unseres Zenits steht, eine bestimmte Form und Größe; außerdem ist der Polarstern tiefer stehend, als dieses Sternbild.

Wenn nun im Laufe der Nacht die Erde eine Drittelumdrehung gemacht hat, ist der "Große Bär" verkehrt stehend; er erscheint uns stark vergrößert und fast bis zum Horizont reichend. Überdies ist dann der Polarstern höher stehend, als der Große Bär. Auch diese verschiedenartige Sichtbarkeit ist derart nur von der Hohlkugel-Erde aus möglich.

 

11. Den Mond kann man in den Nord- und Südpolarländern oft zu gleicher Zelt sehen. Man müßte also auch die Sonne, welche nach der Kopernikus-Theorie, hundertfach größer und mehr als dreihundertmal weiter von der Erde entfernt ist als der Mond, umso eher von den beiden Polarländern aus gleichzeitig sehen, weil ja die Sicht zur Sonne, abgesehen von ihrer enormen Größe, infolge ihrer viel größeren Entfernung von der Erde, durch die Erdwölbung weniger behindert wäre, als zum Mond.

In Wirklichkeit kann man wohl den Mond in den Nord- und Südpolarländern gleichzeitig sehen, hingegen ist die Sonne in den Polarländern der Erde immer nur abwechselnd je ein halbes Jahr über dem Horizont sichtbar; das andere Halbjahr ist dort Polarnacht!

 

12. Die Wissenschaftler der ganzen Welt waren bisher nicht in der Lage, die "Weltraumstrahlung", welche ein äußerst wichtiger Faktor im Weltgeschehen ist, wissenschaftlich zu erklären.

Dieses Versagen der Wissenschaft ist darauf zurückzuführen, daß man das Weltall bisher immer nur aus dem Gesichtswinkel der Kopernikus-Kepler-Newton-Theorie betrachtete. Da diese Grundlagen aber vollkommen unrichtig sind, kann man solcherart auch niemals zu einem positiven Ergebnis gelangen.

 

13. Im Weltraum kann man, selbst durch das derzeit größte Fernrohr der Welt am Mount Palomar mit 5 m Spiegeldurchmesser, außer Sonne, Mond und Planeten, nur Lichtpunkte und Lichtnebel, aber keine weiteren Sonnen oder Sonnensysteme feststellen, wie dies die astronomischen Wissenschaftler behaupten.

 

14. Man kann auch dies nicht als Beweis für die Richtigkeit der Kopernikus-Kepler-Newton-Theorie anführen, wie dies häufig geschieht, daß man Sonnen- und Mondfinsternisse vorausberechnen kann, weil schon die Chinesen 2.000 Jahre und Thales von Milet 585 Jahre vor unserer Zeitrechnung Sonnenfinsternisse vorausgesagt haben, obzwar sie ein ganz anderes Weltbild angenommen haben, als die Astronomen der Jetztzeit.

 

Trotz aller dieser Widersprüche und krassen Unmöglichkeiten halten die Astronomen und andere Wissenschaftler mit unverständlichem Starrsinn an der Kopernikus-Kepler-Newton-Theorie fest, weil sie alles, was sie in den Schulen und aus Büchern gelernt haben, als unantastbar richtig halten. Überdies können und wollen sich die meisten von ihnen nicht zu selbständigem Denken aufraffen, besonders auch deshalb, weil sie fast durchwegs eine recht einseitige Schulung und keine umfassende technisch-wissenschaftliche Ausbildung hinter sich haben.

 

Alle diese vorgenannten Beispiele zeigen, daß die Kopernikus-Theorie und die mit ihr zusammenhängenden Hypothesen vollkommen unrichtig sind. Diese Theorien sind daher unbrauchbar und können deshalb niemals als Grundlage für wissenschaftliche Betrachtungen und Berechnungen des Weltalls angewendet werden.

 

Johann Dolanski (1963)

 

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Auch nach Erscheinen der vorangegangenen Folge gab es unter den kritischen Kommentatoren niemanden, der in der Lage gewesen wäre, die geschilderten Effekte sachlich zu widerlegen; wir sind gespannt, ob sich im Kreise der Ungläubigen diesmal wer findet, der je selbst durch ein Okular geschaut hat ....
Kommende Woche geht es hier jedenfalls weiter mit dem Abschnitt "Welches sind die Ursachen dieser Irrtümer?", der sich mit Lichtbrechung und optischen Täuschungen befaßt.

EVOLVER-Redaktion

Das Weltall, wie es wirklich ist

Dolan-Theorie


Ing. Johann Dolanski (1963)
Matthias Marschik (Hrsg., 2008)

Links:

Kommentare_

Lightfoot - 21.10.2013 : 21.36
Was soll eigentlich das "Ing." vor Dolanskis Namen bedeuten? Abkürzung für "Ingobert"? Ingenieur kann es nicht bedeuten, denn ich glaube nicht, dass Menchen mit einem IQ nahe der Raumtemperatur (in Grad Celsius) so einen Titel erwerben können, höchstens käuflich.

Wie kommt er nur darauf, dass der Mond bei einer Sonnenfinsternis einen Kernschatten von 3.482 km Durchmesser werfen müsste? Kann er nicht rechnen? Sind ihm simpelste mathematische Verfahren - wie etwa der Strahlensatz - fremd?

Aber selbst ohne die nötigsten Grundkenntnisse sollte man doch ein gewisses räumliches Vorstellungsvermögen haben. Der Mond hat am Himmel scheinbar nahezu den gleichen Durchmesser wie die Sonne. Abhängig von seinem Abstand verdeckt er die Sonne bei einer totalen Finsternis entweder komplett, lässt ihre Korona unverdeckt oder ein Sonnenring bleibt sichtbar. Selbst ohne irgendwelche Berechnungen sollte jedem klar sein, dass es bei einer ringförmigen Sonnenfinsternis überhaupt keinen Kernschatten gibt, weil es eben keinen Punkt im Schatten gibt, der gar nicht mehr beleuchtet wird. Bei exakter Verdeckung hat man logischerweise nur einen sehr schmalen Kernschatten, denn schon bei geringen Abweichungen erfolgt keine Verdeckung mehr.

Wer sich das wirklich nicht vorstellen kann, der kann gerne ein maßstabsgetreues Bild des Sachverhaltes zeichnen, doch selbst das hat I.J.D. nicht hinbekommen.

Achso, liebe Evolver-Redaktion: dass die Kritiker verstummen, liegt nicht daran, dass sie Dolanski nicht widerlegen könnten. Es ist nur Resignation im Angesicht solcher allumfassenden Dummheit.
Lightfoot - 28.10.2013 : 09.54
Dolanski schreibt: "Wenn die Sonne im März oder September am Äquator senkrecht steht und nach der Kopernikus-Theorie einen hundertmal größeren Durchmesser hat, wie die Erdkugel, müßte sie die beiden Erdpole weit überstrahlen und es könnte zu diesen Zeitpunkten niemals an einem der Erd-Pole die Polarnacht eintreten."

Ja und? Genauso verhält es sich doch! Um die Tag-und-Nachtgleichen herum ist die Sonne natürlich von beiden Polen aus sichtbar, der Polartag ist jeweils länger als ein halbes Jahr.

Selbst über so leicht nachprüfbare Fakten muss Dolanski Lügen verbreiten, weil sonst sein Hohlweltkonstrukt zusammenfallen würde, wie ein Kartenhaus.
Lightfoot - 28.10.2013 : 18.08
Auch offenbart Dolanski mit seinen Punkten 9. und 10., dass er überhaupt kein räumliches Vorstellungsvermögen hat. Wenn ich hier irgendein Sternbild nahe des Himmelsäquators beobachte, dann ist dieses Sternbild für einen Beobachter in Neuseeland zu anderen Tages- bzw. Jahreszeiten auch sichtbar. Allerdings steht der Neuseeländer relativ zu mir ja auf dem Kopf (daher nennt man die Bewohner der Südhalbkugel gelegentlich auch "Antipoden", die Gegenfüßler ;-). Damit sieht er das gleiche Sternbild wie ich, aber auf den Kopf gedreht. Damit ist "rechts" und "links" natürlich auch vertauscht. Wer's nicht glaubt, beobachtet eben mal die Sterne im Kopfstand, oder hält die Handy-Knipse mal verkehrt herum. Aber ich glaube, die meisten können sich das wohl gut vorstellen.

Ich vermute mal, dass sich das sogar mehr als 90% aller Menschen problemlos vorstellen können, Dolanski gehört offenbar nicht dazu.
H.M.Müller - 09.11.2016 : 21.32
Zu Kommentaren: Zum "Ing." - das ist schon ein "Ingenieur"-Titel, d.h. er war also ein HTL-Absolvent. Die Anzahl älterer verschrobener Ingenieure soll man nicht unterschätzen ... Und "Lügen" hat er nicht verbreitet - er war tatsächlich überzeugt von seinen Erkenntnissen. Ist ja immerhin ein Hauseck harmloser als das, was sonst so verbreitet wird ...

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