1998-2002_Archiv

The Internet Is Dead #13

Der EVOLVER stellt Ihnen die Inhalte seiner historisch wertvollen "IiD-Edition" nun auch im aktuellen Format zur Verfügung. Diesmal: Filmrezensionen von "Das Duell in der verbotenen Stadt" bis "Evolution".    01.10.2002

EVOLVER-Redaktion

Das Duell in der verbotenen Stadt


Andrew Laus "Das Duell in der verbotenen Stadt" quält den Zuseher durch jede Menge vorbereitenden Schmus. Das Schwertduell der Großmeister am Ende entschädigt leider nicht dafür.

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Das Experiment


Im Psychothriller "Das Experiment" führt der in Wien lebende Regisseur Oliver Hirschbiegel den Beweis, daß in jedem von uns ein Unmensch steckt - umso mehr, als der Film auf tatsächlichen Begebenheiten beruht.

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Das Glücksprinzip


Mimi Leders Gefühlsdrama "Das Glücksprinzip" lebt von einer gut durchdachten Story und glänzendem Schauspiel. Leider verpaßt der Film den richtigen Zeitpunkt für das Ende.

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Das kleine Buch der Liebe


Den üblichen Ablauf einer Liebesbeziehung porträtiert die Brasilianerin Sandra Werneck in "Das kleine Buch der Liebe" - einer Mischung aus Déjà-vu-Erlebnis, Aussichtslosigkeit und Telenovela-Stil.

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Das Reich und die Herrlichkeit


Liebe und Überlebenskampf im vorvorigen Jahrhundert: Michael Winterbottoms Spätwestern "Das Reich und die Herrlichkeit" ist ein Epos aus der Zeit des ausklingenden Goldrauschs.

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Das Versprechen


Der alte Mann und der Kindermörder: Die ganze Palette von Jack Nicholsons Mimik, garniert mit ein paar Stars, präsentiert uns Sean Penn in "The Pledge".

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Das Zimmer meines Sohnes


Italiens Starregisseur Nanni Moretti spielt selbst die Hauptrolle in seinem Film "Das Zimmer meines Sohnes" - und wurde dafür nicht unverdient mit der Goldenen Palme von Cannes geehrt.

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Dead Or Alive


"Audition"-Regisseur Takashi Miike erhebt mit seinem Mafia-Thriller "Dead Or Alive" den Trashfilm erneut auf Kunstfilm-Niveau. Zumindest haben andere das gesagt.

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Der Fall Mona


Eine alte Schlampe ersäuft in ihrem manipulierten Yugo, und alle könnten es gewesen sein: Die Redneck-Krimikomödie "Der Fall Mona" ist ein kleines Highlight im heurigen US-Kino.

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Der Herr der Ringe: Die Gefährten


Fantasy-Buchverfilmungen stehen hoch im Kurs: Kurz nach dem Kinostart des ersten (von sieben) "Harry Potter"-Filmen serviert Peter Jackson nun das erste (von drei) "Der Herr der Ringe"-Spektakeln.

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Der Himmel kann warten


Würden Sie 100 Schilling zahlen, um dem Schicksal zweier jugendlicher Deutscher, die sich als Stand-up-Comedians versuchen, beiwohnen zu dürfen? Eben.

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Der König tanzt


Golden-Globe-Preisträger Gérard Corbiau zeigt uns die Jugend des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV., wie er sie sich vorstellt: ausgeflippt, idealistisch und manchmal grob.

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Der Mondmann


"Der Mondmann", Milos Formans biographisches Porträt des 70er-Jahre-Starkomikers Andy Kaufman, gibt Jim Carrey endlich die Möglichkeit zum sinnvollen Einsatz seiner Selbstdarsteller-Attitüde.

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Der Schneider von Panama


Beim Tarnen und Täuschen der in Panama versammelten richtigen und falschen Geheimagenten kann es schon passieren, daß man sich in den eigenen Fallstricken verheddert. John Boormans Blick hinter die Kulissen ist keine typische Komödie, aber unterhaltsam.

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Der Zauber von Maléna


Giuseppe Tornatore, neben Roberto Begnini derzeit meistbeachteter italienischer Regisseur, entwirft am Beispiel des Schicksals einer sizilianischen Dorfschönheit ein vielfältiges, zwiespältiges Bild der süditalienischen Männergesellschaft.

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Die Brücke von Ambreville


Was passiert, wenn eine Frau sich zwischen einem Bauarbeiter und einem reichen Ingenieur entscheiden kann? "Die Brücke von Ambreville" läßt keinen Zweifel: Sex und Geld regieren die Welt - besonders Frankreich.

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Die fabelhafte Welt der Amélie


Millionen Franzosen haben Amélie, der Heldin in Jean-Pierre Jeunets neuem Film, an der Kinokasse ihre Liebe ausgesprochen. Aber über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten - schon gar nicht mit Franzosen.

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Die innere Sicherheit


In Christian Petzolds leisem, unprätentiösem Film "Die innere Sicherheit" findet ein seit 15 Jahren untergetauchtes Ex-RAF-Terroristenpaar ein fast ungerecht erscheinendes Ende.

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Die Klavierspielerin


Der von Viennale-Direktor Hans Hurch als "gefährlich" eingestufte und mit höchsten Auszeichnungen bedachte neue Film von Michael Haneke ist eine traurige, misanthrope Krankengeschichte: "Die Klavierspielerin" entstand nach einer Romanvorlage von Elfriede Jelinek.

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Die Legende von Bagger Vance


Robert Redford verdanken wir als Regisseur eine Reihe von großen, belanglosen Hollywood-Filmen. Die neueste Ausgabe: "Die Legende von Bagger Vance", ein Film über das Golfspielen.

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Die letzte Festung


Der ehemalige Berufssoldat und Ex-Filmkritiker Rod Lurie steckt Robert Redford in James Gandolfinis Häfen, um "Die letzte Festung" einzunehmen.

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Die Liebenden des Polarkreises


In "Die Liebenden des Polarkreises" zeigt der Spanier Julio Medem, daß ein Liebesfilm weder kitschig noch peinlich sein muß - und das Leiden immer eine Rolle spielt.

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Die Monster AG


Mit "Die Monster AG" schreiben die Pixar Studios erneut Filmgeschichte: Der Spaß hat schon jetzt mehr eingespielt als je ein Trickfilm zuvor, und dabei ist erst die halbe Sache gelaufen.

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Die Mumie kehrt zurück


Brendan Fraser ist zwar fett geworden, schafft es aber in "Die Mumie kehrt zurück" trotzdem, Tausende hundsköpfige Anubis-Krieger davon abzuhalten, die Welt in Finsternis zu stürzen. Ach ja: Ein Kind muß diesmal auch mitspielen.

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Die purpurnen Flüsse


Die Verfilmung des Romans "Die purpurnen Flüsse" von Jean-Christoph Grangé ist dem seit "La Haine" recht renommierten Franzosen Mathieu Kassovitz ziemlich mißlungen.

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Die Royal Tenenbaums


Wes Andersons "Die Royal Tenenbaums" ist einer der ganz seltenen Lichtblicke im komödiantischen Filmschaffen Amerikas - ein Qualitätsstreifen, den man zu Hause haben sollte.

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Dinosaurier


Die tollsten Computerdinos wollten Walt Disney Pictures mit "Dinosaurier" auf die Leinwand zaubern. Tatsächlich hat das alles schon Spielberg vorgemacht, und die Story ist wie üblich mehr als infantil.

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Dogma


Mit gewohnt liebenswerter Tabulosigkeit packt Kevin "Silent Bob" Smiths vierter Kinofilm diverse Bibel-Subplots in ein witziges White-Trash-Roadmovie.

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Dracula 2000


Wes Craven präsentiert "Dracula 2000", aber er führt zum Glück nicht selbst Regie. Zusammen mit dem zweiten Glücksfall - Kameramann Peter Pau - ergibt das einen Trash-Film, wie man ihn sich wünscht.

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Drei Engel für Charlie


Kratzt man nur ein bisserl an der hübschen Fassade der TV-Serien-Kinoneuauflage "Drei Engel für Charlie", tut sich dahinter das Nichts auf: Zelebriert werden Girl-Power-Belanglosigkeit und Fummel-Kung-fu.

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Driven


Autorennfahrerfilme haben schon Größen wie Steve McQueen ("Le Mans") die Karriere gekostet. Sly Stallones "Driven" ist ein neues Paradebeispiel für kilometerweise sinnlos vergeudetes Filmmaterial.

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Duell - Enemy At The Gates


Jean-Jacques Annauds "Enemy At The Gates", bei uns unter dem Titel "Duell" verkauft, ist groß aufgeblasenes Hollywood-Kino. Allerdings handelt es sich um einen europäischen Film.

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Dungeons & Dragons


Das Effektspektakel "Dungeons & Dragons" lebt vor allem von seinem aktivsten Bösewicht: Sado-Maso-Gesicht Bruce Payne, diesmal mit blaugeschürzten Lippen, ist das beste Argument des Streifens.

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Düstere Legenden 2


So labrig, uninteressant und blöde wie in den vergangenen fünf Jahren war das amerikanische Horrorfilmgenre noch nie. Jüngstes Kapitel ist "Düstere Legenden 2", der an dem Versuch scheitert, mit aller Kraft einen ausgeklügelten Plot zusammenzubrauen.

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Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt


Was macht einen gelungenen Horrorfilm aus? Zunächst einmal ein realistisches Milieu, jenseits von kitschigen, abgehobenen Fantasy-Szenarien. "Stir of Echoes" ist einer der wenigen neuen Hollywood-Streifen, deren Plot sich in der Arbeiterklasse abspielt.

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Ein heißer Coup


Die Krimikomödie "Ein heißer Coup" läßt Altstar Paul Newman zur Hochform auflaufen. Witz, Erotik und Spannung begleiten uns - im Altenpflegeheim und neben der schon immer unterschätzten Linda Fiorentino.

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Eine kleine Weihnachtsgeschichte


In der größten elterlichen Streßphase des Jahres reicht man im Kino traditionell altersgerechtes Beschäftigungsprogramm für werdende Cineasten. "Eine kleine Weihnachtsgeschichte" ist die schwedische Antithese zum Disney- und Hollywood-Standard.

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Eine Nacht bei McCool´s


Das Frauenbild in "Eine Nacht bei McCool´s" ist politisch sicher nicht korrekt. Dafür ist es besonders witzig und von Liv Tyler maximal attraktiv dargestellt - und vor allem von vorne bis hinten wahr.

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Enigma - Das Geheimnis


"Enigma" basiert auf historischen, kriegsbestimmenden Tatsachen (das Knacken des Nazi-Codes durch die Alliierten), beschränkt seine Story aber auf verfälschte Tatsachen (die große Liebe des Code-Knackers).

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Evolution


Eine SF-Horror-Komödie von Ivan Reitman ("Ghostbusters") schürt verständlicherweise hohe Erwartungen, aber die werden mit "Evolution" leider allesamt enttäuscht.

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